Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bittres verschwinden lassen. Francesco Petrarcar
Rückseite: Wir nehmen uns immer genug Zeit, uns über die Dinge aufzuregen, die uns ärgern: über Autos, die kaputt gehen, Verabredungen, die platzen, über Regen, wenn wir uns Sonne wünschen, über lange Schlangen an den Supermarktkassen … Und wie oft freuen wir uns über die kleinen Dinge, die uns eigentlich so glücklich machen? Meist bleibt im Alltag zu wenig Zeit, die „süßen Dinge“ des Lebens bewusst zu würdigen. Dabei ist es gerade dann, wenn man eine Pechsträhne hat, so wichtig, durch ein ganz klein wenig „Süßes“ das „Bittre“ zumindest zu lindern.
Sigi und Wolfgang haben zum Nikolaus jedem im Haus was „Süßes“ an die Tür gehängt – einen kleinen Schoko-Nikolaus, ein Badetütchen, ein Engelchen bei mir. Allen, nicht nur Christa und mir, auch dem jungen Arzt aus Dubai und bei Schröders unten, beide sind gerade neu eingezogen im Dezember. Das sind 11 Türen, ohne ihre eigene. Da haben sich alle sehr gefreut. Das haben wir gerne gemacht, hat sie gesagt, das ist doch menschlich.