Montag, 18. Oktober

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Der Gelassene nutzt seine Chance besser als der Getriebene. Weisheit aus China

Heute Stundenabrechnung und Abwasch – das erste hab ich fertig, das zweite steht mir noch bevor. Der Auftakt für meine Rostock-Woche ist morgen 14 Uhr Besuch bei Manja Nageltante. Was schönes, da freu ich mich drauf …

Heute hat Manuel angerufen. Eine Frage war: Was sagt die Geistige Welt? Mit der geistigen Welt bin ich gerade nicht so im Dialog. Wir haben eine unterschiedliche Auffassung zu Geduld. Damit mein ich nicht das Blog-Thema – den Stand kennt jeder, wer hier regelmäßig liest – sondern allgemein, was Hülle und Fülle angeht.

Ich hatte mich nach längerem Suchen in EDK gerade für eine gute vegetarische TK-Pizza und Budweiser Lagerbier zu Mittag entschieden und war dabei, sie in den Ofen zu schieben, als er angerufen hat …

Sonntag, 17. Oktober

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle …

Christa hat mir ein 60 Jahre altes Geheimnis anvertraut. Wenn man ein Bild von ihm hätte … hat sie neulich, als wir Essen waren, gesagt. Mit den spärlichen Angaben von ihr hab ich bei Google gesucht und auch jemanden gefunden in Berlin, wo sie herkommt, auf den ihre Beschreibung passen könnte. Der war es aber nicht. Obwohl er in der Öffentlichkeit war – und er hat auch ein Buch geschrieben, allerdings unter Pseudonym – nichts!

Ich hätte ihr gerne eine Freude gemacht …

Oksana hat sich heute verabschiedet in ihre Heimat Ukraine. Jetzt sind wir in der Lage, dass nur noch zwei Aushilfen übrig sind – Jeanette und ich. Und schon kommt die Frage, ob ich auch auf Abruf kann, je nachdem, wie viele Essensanmeldungen sind. Wenn ich in Waren bin, ja – nur nächste Woche bin ich in Rostock. Die ganze Woche? Ja, und dann jede zweite Woche. Es ist nicht so, dass ich jetzt alle Stunden mitnehme, die ich haben kann. Es ist immer gut, wenn man nicht abhängig ist vom Wohlwollen anderer. Lieber sich selbst wohlgesonnen sein und Gutes mit Gutem vergelten.

Sonnabend, 16. Oktober

Gestern hab ich mit Birgit zusammen bei LottoStar24 einen Tipp-Schein für Euro-Million abgegeben – 220 Mio im Jackpot. Die 6 Nullen haben wir noch nicht gewonnen, aber mit Augenzwinkern von Fortuna jeder eine 2.

November ist auch noch gesichert – Guti-Gutshaus. Ich hab eben den Plan bekommen. Immer 2 Tage am Wochenende und nach Bedarf in der Woche, wenn das okay für mich ist. Ja, außer wenn ich in Rostock bin, in Waren passt es.

Heute und morgen wieder die Café-Schicht 14 – 18 Uhr, nur mit 30 km Umleitung bei Hin- und Rückfahrt wegen Vollsperrung der B 192. Das sind nicht nur mehr Kilometer, auch mehr Fahrtzeit – mindestens eine Stunde hin und rück.

Ist heute nicht begünstigt – schlapp, müde, kalt, Umleitung und mein Sorgenfri, das ich anziehen wollte, hängt auf der Leine, noch nicht trocken …

Früh Feierabend, die Umleitung ist mal eine andere Strecke, morgen ausschlafen, gemütlich frühstücken und nochmal so ein kurzes Gastspiel wie heute. Wenn auch keine Highlights, hab ich auch nicht über Tiefs zu klagen.

Freitag, 15. Oktober

Was ist das ewige Gefängnis?, hat der Meister neulich seine Schüler gefragt. Kapitalismus – hat eine geantwortet, die neu dazugekommen ist. Und was meinst du?, hat Birgit die Frage aus ihrem Meisterschüler-Unterricht an mich weitergegeben. Das könnte die Zeit sein … Ja, es ist die Zeit. Ich hatte nicht darüber nachgedacht, die Antwort kam von selbst.

Sorgenfri – heißt mein neues Kleid von Dänish Moments, hab ich gesehen, als ich nach dem Wäscheettikett geguckt hab. Ach, deshalb – will ich es gar nicht wieder ausziehen, weil ich mich so wohl darin fühle. Ohne es gewusst zu haben. Na, heute mal, für die Wäsche.

Donnerstag, 14. Oktober

Das Treffen war auf einer der möglichen Ebenen – im Traum. Ich hab uns als zwei starke Buchenstämme gesehen, die dicht nebeneinander standen. Es sah aus wie einer aus zwei Teilen.

Ich hab mal eine Schutzengelkarte aus Himmlische Kraftquellen gezogen: Herzensstimme – mit meiner Hilfe drückst du deine eigene Herzenswahrheit aus. Habe Mut.

Das ist das, was ich hier schreibe. Mut brauch ich dazu, weil es ganz anders aussieht, als ich es fühle.

Für ein Treffen im Traum brauch ich kein Kleid, schon gar nicht als Buche.

So schnell, wie der Zauber gekommen ist – am Morgen, ist er wieder verflogen – am Abend. Für den Moment war es schön und außergewöhnlich. Ein Treffen mit ihm hab ich nicht mal mehr angedacht, auch nicht im Traum.

Mittwoch, 13. Oktober

Der Kirchturm im goldenen Oktobersonnenschein – es ist so eine magische Energie mit kraftvollen Farben! So, jetzt reicht es aber – wenn ich das denke, kommt das Gefühl mit so überwältigender Macht zurück, dass ich dem nichts entgegenzusetzen hab. Ich denk: Heute Abend treffen wir uns – auch, wenn alles dagegen spricht und nichts danach aussieht – es ist da, so deutlich und klar, dass ich es fühle und glaube …

Glückstag – magischer! Manchmal find ich hier was schönes, hab ich gedacht, als ich durch die Lange Straße, Einkaufspassage, geschlendert bin. Und guck – am Dänischen Laden hängt draußen auf dem Ständer mit den Angeboten ein Herbst-Wollkleid, Beerenfarbe, schönes Strickmuster, zärtlich zur Haut und – passt wie angegossen! Da hab ich was anzuziehen heute Abend …

Und jetzt – wenn ich mit Christa gleich zum Landgang am Hafen gehe. Sie hat mich zum Essen eingeladen.

Dienstag, 12. Oktober

Birgit hat den Vertrag für ihre neuen Räume der TAO-Schule unterschrieben. Eigentlich ist es ein großer Raum, 230 Quadratmeter. Ab 1. 11. …

Das bedeutet, dass unsere Mit-WG nach einem halben Jahr, von Anfang Mai bis Ende Oktober, zu Ende geht. Und das bedeutet, dass ich meine Außenstelle in Rostock zum Jahresende aufgebe, wenn sich nicht noch eine andere Möglichkeit auftut. Ohne ihren Mietanteil, sind zwei Wohnungen nicht machbar. Guti-Gutshaus alleine reicht nicht – und da geht es ab November auch wieder in den Winterschlaf. Dann sind nur noch vereinzelt Schichten für die Aushilfen – das kriegen sie mit den Festangestellten gebacken.

Montag, 11. Oktober

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen. Buddha

Und wenn es in den Dingen liegt, dann in den kleinen.

Als ich Sonnabend zu Michael und Tamina gefahren bin, hat Jonte mich an der Tür empfangen: Noch mehr Oma! Taminas Mutter war schon da, zusammen mit ihrer Schwester mit Freund und ihrer Cousine mit ihrem Mann aus Afrika. Er hat viel Spaß mit Jonte gemacht und das fand er toll. Das war ein schöner Kontrast – die hellste Haut, die es geben kann, und die dunkelste.

Nach der Macht von Nein hat er jetzt mein entdeckt. Oder meiner, wie er zu allem sagt. Er hat mich energisch aus dem Bett geschoben: Meiner Bett! Ach, das ist dein Bett? Und wo soll ich schlafen? Meiner Bett! Genauso bin ich jetzt mein Auto los. Meiner Auto …

Als wir vorigen Sonntag nach Bad Doberan zum Bahnhof gefahren sind – unser Molli-Dampfeisenbahn-Highlight mit Martina und Freunden – saß Susanne mit im Auto. An jeder Ampel kam von hinten aus dem Kindersitz: Oh, grün … wieder rot … Dann war Ruhe. Ich hab zu ihr gesagt: Wenn keine Ansage mehr kommt, ist der Bord-Computer eingeschlafen.

Das ist wirklich lustig mit ihm – immer, wenn eine Pflasterstraße kommt, hör ich die ganze Zeit rrtrrtrrtrrtrrtrrtrrt, bis wieder Asphalt kommt. Das mach ich auch schon – auch wenn er nicht mit im Auto sitzt.

Sonntag, 10. Oktober

Ein Glück, ich bin bin zurück. Ich bin gleich von Rostock zur Café-Schicht gefahren und war ab 15 Uhr alleine da, bis auf die Gäste, die wie die Heuschrecken eingefallen sind, nachdem die beiden Kolleginnen weg waren. Es war eine Führung zu der Kunstausstellung im Haus und im Dorf und Umgebung. Danach standen sie Schlange – Kuchen, Kaffee, Cappuccino, Latte … Ich hab nur zwei Hände, hab ich gedacht, und sie alle nach und nach abgefertigt und um 17 Uhr war das letzte Stück Kuchen weg. Gab aber gut Trinkgeld, immer 2 – 3 Euro pro Kaffeegedeck, weil alle bar bezahlt haben und es keine Hausgäste waren, die es auf die Zimmer schreiben lassen.

Als ich zu Hause ankam, war eine Sprachnachricht von Birgit da. Sie hat neue Räume für ihre TAO-Schule und fährt morgen mit ihren Helfern die Matten hin. Es wäre schön, wenn ich das Catering übernehmen könnte und ca. 15 Brötchen schmieren und Kaffee kochen und hinbringen könnte, zu um 11. Das heißt, vorher einkaufen …

Heute hab ich Jeanette kennengelernt. Sie ist schon länger bei uns, aber ich hab mit ihr erst einmal telefoniert, um zu fragen, ob sie Vertretung für mich machen kann. Einer von den Gästen hat sich heute über den Preis von 4,10 € für einen halben Liter Bier bei ihr beschwert. Das ist ein gängiger Preis, hab ich gesagt, auch in Waren. Beim Bezahlen hat sie zu ihm gesagt: Ich hoffe, sie schließen mich trotzdem in ihr Nachtgebet mit ein. Das fand ich ja goldig, Amen.

10.10. Heute würde ich ihm sagen – ich hab die Bilder verbrannt. Das geht auch auf diesem Weg.

Sonntag, 3. Oktober

Feiertag! Neuer Wochen-Gelassenheitsspruch am Sonntag:

Was nicht zu ändern ist, das sollte man jederzeit vergnügt geschehen lassen. Gottschalk von Orbais

Da bin ich jetzt – dass ich das kann. Vorher auch schon teilweise, doch jetzt liegt die Betonung auf vergnügt. Das hat aber auch lange gedauert.

So schöne klare Herbstfarben haben die Oktobertage. Jetzt kommt eine vergnügte Woche bis nächsten Sonntag, ich freu mich schon auf alles …