Wenn du für jemanden eine Lampe anzündest, wird sie auch deinen Weg erhellen. Aus der Mongolei
Gestern Abend hat mich Michael angerufen vom Parkplatz der Klinik in Schwerin. Sie hatten mit Jonte Tamina zurückgebracht. Er wollte mal hören, wie es mir geht. Sonst telefonieren wir meist nur im Zusammenhang damit, Jonte abzuholen, er von hier oder ich von Schwerin. Tamina will jetzt, wenn möglich, die Zeit in der Klinik noch um 2 Wochen verlängern. Ich denk auch, lieber auf 8 Wochen verlängern, als die Behandlung zu früh abzubrechen. Auch wenn es für Michael keine leichte Zeit und anstrengend ist. Der Mutter von Tamina geht es auch nicht besonders gut, sagt er. Sie ist schnell überfordert, kommuniziert das aber nicht. Das ist auch mit ein Thema bei Tamina, hat er gesagt. Also Mutter-Tochter-Beziehung. Er wusste nicht richtig, wie er das sagen sollte. So, wie es ist – hab ich ihn ermuntert zu reden.
Ich mach mir da auch Gedanken und würde sie gern mehr unterstützen und mehr Zeit mit ihnen verbringen, als es auf die Entfernung möglich ist. Schon, dass es Jonte gutgeht und weil es für mich auch eine Freude ist.
Zur Eröffnung von Edeka heute nach 2 Monaten Umbauzeit hab ich mich für die Kurzfassung entschieden: Der Laden ist stylisch geworden, hat aber keine Seele mehr.