Ruhe und Glück umfangen den, der auf eine gute Tat zurückblickt. Aus Japan
Gestern hatten wir zu dritt einen schönen Ostersonntag-Schwestern-Nachmittag bei mir. Wenn ich hätte laufen – und Auto fahren – können, hätten wir uns bei Birgit getroffen. Aber wenigstens konnten wir auf der Terrasse die Frühlingssonne genießen.
Ulla hat gemeint, ich sollte mal meine Hüfte untersuchen lassen – vielleicht brauchst du eine neue? Ich hab ihr geschrieben, das ist schon in Arbeit mit dem Termin zum Röntgen. Was ich nicht geschrieben habe: Wenn es neue Hüften geben würde, würde ich das vielleicht machen – es gibt aber nur künstliche, das ist ein Unterschied. Ulla kann mit ihrem neuen Knie zum Beispiel nicht mehr Radfahren. Ich weiß noch, sie hatte damit richtig zu tun und egal wie aggressiv sie mit Physiotherapie dagegen an gegangen ist, war es eine lange und schmerzhafte Prozedur mit unbefriedigendem Ergebnis. Außerdem hab ich eine andere Einstellung zu Krankheit und Gesundheit als sie, die aus einer Ärztefamilie kommt, mit einem Vater, der Professor war. Ich bin der Auffassung, der Mensch ist keine Maschine, bei der ein defektes Teil einfach durch ein Ersatzteil ausgewechselt werden kann. Und der Organismus ist so konzipiert – das sollte, dürfte, müsste alles schon für eine Inkarnation halten. Na müsste nicht, müssen muss gar nix …
Für unser Schamanentreffen Anfang Mai haben wir jetzt die Unterkunft bei Schwerin storniert, weil das bei mir noch gar nicht absehbar ist, ob ich bis dahin wieder gängig bin. Vom 26. bis 30. April haben wir mit Martina ja ein Hotel mit 4 x Ü/HP in Dresden gebucht und auch schon die Fahrkarte. Ich hoffe, das wird was bis dahin!