Niemand kann dir die Brücke bauen, auf der gerade du über den Fluss des Lebens schreiten musst, niemand außer dir allein. Friedrich Nietzsche
Heute bin ich am goldensten Oktobertag, den man sich vorstellen kann, um die Feisnek gefahren. Die See-Umrundung ist zwar kein Radweg, aber egal, man kann ja auch schieben zwischendurch. Und ich glaub, in diesem Jahr war ich da noch gar nicht, obwohl es ja zu Waren gehört. Dabei konnte ich gut über die Lebensbrücke nachdenken. Es ändert sich ja grad einiges – zum Beispiel: ich hab kein Auto mehr, dafür hab ich gleich in die Durchsicht vom Fahrrad bei Zweirad-Karberg investiert. Fast 200 Eus – ganz schön teuer, meinte Aniko. Die Autoreparatur wär bedeutend teurer geworden, hab ich nur gesagt. Und alleine durch Wegfall von Steuer, Versicherung und ADAC-Mitgleidschaft ist es schon ein Plus von über 300 Euro. Und kein Tanken mehr, kein TÜV/AU, keine Durchsicht, keine Reparaturen … muss ja nicht für immer sein, bis auf weiteres. Oder es bleibt so.
Die beiden Brücken bzw. Stege an der Feisnek sind abgebaut, da baufällig. Da gucken nur noch die Pfähle aus dem Wasser. Das war immer schön, sich da hinzusetzen und von da aus den Blick auf den See zu genießen. Das passt zur Großbaustelle Brücken-Neubau Schweriner Damm, das ist die Hauptverkehrsader durch Waren. Vorgesehene Bauzeit: 2024 – 20208