Gib der Alltäglichkeit ihr Recht, und sie wird dir mit ihren Anforderungen nicht zur Last fallen. Clemens Brentano
Heute ist was passiert, was mit Alltäglichkeit nichts zu tun hat und mich echt an meinem Verstand zweifeln ließ. Vor der Einkaufs- und Spazierrunde gucke ich immer in die Briefkästen von mir und Christa, von der ich den Schlüssel habe, und sie ist ja jetzt auch im Haus von Petra und Rene, die in Urlaub sind. Dann leg ich immer den Inhalt beider Kästen in einen – meinen oder Christas – um ihn auf dem Rückweg mit nach oben zu nehmen. So auch heute, bei Christa war die Fernsehzeitung drin und ein Katalog und bei mir ein Briefumschlag. Den hab ich mit in Christas Kasten gelegt und beide zugeschlossen.
Als ich nach einer guten halben Stunde zurückkam, da waren beide Briefkästen leer. Das gibts doch nicht. Ich hatte echt keine Erklärung. War vielleicht der Kasten nicht richtig zugeschlossen und die Post ist rausgefallen und eventuell haben Schröders sie mit rein genommen. Aber dann wären die Briefkästen nicht verschlossen gewesen. Nach vielem Zweifeln und Hin-und-herüberlegen fiel mir ein, die einzige plausible Erklärung könnte sein: Christa wurde genau in der Zeit von ihrem Schwiegersohn nach Hause gebracht und hat den Briefkasten geleert. Das hab ich ihr gleich auf WhapsApp gesprochen und sie hat sich gleich gemeldet: Ich bin zurück und bei mir war ein Brief von dir mit ihm Kasten. War das eine Erleichterung …