Dienstag, 5. April

Das Leben besteht zu 10 % aus Dingen, die dir passieren, und zu 90 % daraus, wie du auf sie reagierst. Charles R. Swindoll

Das war was gestern. Die Raindrop-Massage im März war schon was besonderes, das wurde gestern noch überboten. Von den Fläschchen mit Ölen, die zur Auswahl standen, hab ich mir durch in die Hand nehmen und fühlen eins ausgesucht – mich hat es zu den rot-etikettierten hingezogen: Abundance Fülle. Ich bin immer noch wie ausgewechselt und regeneriert.

Die ganze Straße da hat was besonderes mit ihren Geschäften und Leuten, das ist mir beim ersten Mal schon aufgefallen. Die Läden haben entweder besondere Namen oder Angebote oder Inhaber oder alles verquickt. Der Paket-Shop hat auch Geschenkartikel, besonders schöne, ebenso wie der Laden mit Haushaltsartikeln und Klein-Elektrogeräten schöne Sachen anbietet, die keiner braucht, die aber das Herz erfreuen. Nicht herkömmliche Deko oder Kitsch und Kram, was märchenhaft-zauberhaftes. Ein Laden heißt Anne und Herr Schulz und ist ein Holzkunst-Atelier – Kreatives, Verrücktes, Gemütliches, Nachhaltiges. Auch der Bastler- und Künstlerbedarf ist wie nicht von dieser Welt. Das spürt man gleich beim Reinkommen. Da wollte ich mir ein Stofftuch holen mit Einhörnern und Weltenbaum – das hatte ich bei Beate gesehen. Die Inhaberin hat gesagt, sie hat noch eins zuhause, das bringt sie mir zum nächsten Mal – 5.5. – mit. Dann hatte ich noch ein Gespräch im An- und Verkauf für Klamotten, wo auch eine besondere Atmospäre war, und man auch Kaffee trinken kann. Neben der Geschäftsführerin sind auch ihre beiden Hunde im Laden – ein schwarzer Königspudel und ein kleiner weißer Pinschi. Alle kennen natürlich Beate und lassen Grüße an sie ausrichten. Und alle begrüßen sich und reden miteinander, sehr herzlich – auf der Straße und in den Geschäften. Überall, wo ich reinkam, das waren 3 Läden, hatte ich das Gefühl – wir kennen uns. Ich kam mir vor wie Alice im Wunderland. Hätte bloß noch gefehlt, die Hunde hätten gesagt: Da bist du ja, wir haben auf dich gewartet. Zuzutrauen wär ihnen das.

Während ich weg war, ist auch was magisches passiert. Meine schöne Tischdecke mit dem Bauernhof-Leben ist verschwunden. Es war zwar windig, aber an der Terrasse ist an beiden Seiten ein Geländer. Entweder hat Lars sie reingenommen oder sie ist auf und davon …

Montag, 4. April

Lass die Dinge kommen und gehen. Dein Herz sei offen wie der Himmel. Weisheit aus Asien

4.4. – An diesem magischen Datum hab ich eine magische Massage, wieder in Plau bei Beate. Energetische Fußmassage – die beginnt am Kopf mit einem ätherischen Öl intuitiver Wahl und wird an den Füßen entlang der Reflexzonen fortgesetzt. 90 Minuten – danach ist man tiefenentspannt. Das fällt unter: Sorge gut für dich selbst!

Sonnabend, 2. April

Am Anfang warst du selbst. Am Ende wartet das Glück.

Den musste ich zweimal lesen … und ich sag ihn immer wieder vor mich hin, um den Sinn zu verstehen. Was heißt am Ende?

Ich war in Jogginghose einkaufen, was ich sonst nicht mach, nur Jacke drüber und kurz zu Rossmann, EDK und Presse/Tobacco-Shop. Eiskalt mit Schnee- und Graupelschauern, nur schnell wieder ins Warme, bin froh, dass ich heute frei hab und nur morgen Nachmittag Guti-Gutshaus-Café, wo bei dem Wetter noch nicht allzuviel los sein wird.

Mit Jonte war es wieder sehr schön, mehr Gemütlichkeit und Ausschlafen als Action diesmal.

Heute ist Freitag, der 1. April

Sei achtsam für die schönen Dinge und dein Leben wird schön

Einen Moment lang innehalten, in sich hineinhören und nicht schon wieder an morgen denken. Dankbarkeit verspüren, die eigenen Gefühle ernst nehmen, genießen können, weniger „Machenmüssen“ und mehr „Seinlassen“ … Achtsamkeit hat viele Formen und Farben und oftmals fällt es uns nicht so leicht, im Hier und Jetzt zu sein. Aber du kannst lernen, dein Leben achtsamer zu gestalten – es braucht etwas Übung und Geduld, aber es lohnt sich. Also atme einmal tief durch und komm im Moment an.

Und da bin ich – gerade aus Rostock zurück …

Dienstag, 29. März

Es ist dumm, sich über die Welt zu ärgern. Es kümmert sie nicht. Marc Aurel

Gestern war Mutter-Tochter-Tag – in Gedanken. Heute fahr ich wieder nach Rostock. Martina holt mich um 4 vom Frisör ab und dann trinken wir Kaffee bei ihr, das ist immer schön. Morgen Manja Nageltante und danach hole ich Jonte von der Tagesmutti und er bleibt bis Donnerstag Abend. Freitag dann zurück und Sonntag Nachmittag Guti-Gutshaus, die Café-Schicht. Da kam der Plan für April und Ostern. Ich bin zufrieden, nicht zu viele Stunden und nicht zu wenig. Wie gewünscht, Ostersonntag und Ostermontag frei, dafür am Gründonnerstag und Karfreitag. Das ist das verträgliche Maß.

Sonntag, 27. März

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. Mahatma Gandhi

Ge-nau …

Nebelsonniger Sonntagmorgen am Kirchturm. Heute am späteren Nachmittag kommt Carmen Sternchen. Wir holen uns was von Dat Asia Wok von gegenüber auf dem Markt und lassen Rotwein fließen und wollen den Frühling begießen. Das ist unser erstes Treffen in diesem Jahr. Jutholmen steht immer noch in Einzelteilen auf der Terrasse, wär schön, wenn’s schon zusammengebaut wär. Lars hat Frühschicht, wie es aussieht, jedenfalls ist er nicht hier. Vielleicht wird’s noch was, wenn er Feierabend hat um 15 Uhr, sonst tut’s auch nochmal die alte Wackelbank.

Stand in Einzelteilen auf der Terrasse – die Botschaft von gestern wirkt schon. Der Weg wird einfacher, reibungsloser und leichter. Um 12 hat’s geklingelt und vor der Tür standen Birgit und Anna-Sophia, ihre Enkelin, meine Großnichte, und haben sich als Ikea-Montage-Team vorgestellt. Ruckzuck war das Ding aufgebaut und meine Sonnendachterrasse sieht jetzt richtig gut aus. Anna Sophia hab ich als Dankeschön mein Trinkgeld von gestern Abend gegeben und Birgit Schlemmerlies aus der Guti-Gutshaus-Küche: Fisch und Quiche, Bratwurst und Baguette

Sonnabend, 26. März

Think positive … and positive things will happen! Gedanken haben ihre ganz eigene Macht, darum solltest du sie auch aktiv lenken. Versuche heute einmal, in allem das Positive zu sehen.

Das will ich tun … in einem Kommentar zu einem Youtube-Video hab ich heute eine Tagesbotschaft von Erzengel Gabriel gefunden. Das ist zeitlos und gilt für dann, wenn du es liest. Da steht:

Wir haben gestern über den Übergangsbrauch gesprochen, den Menschen durchleben, wenn sie in die Rolle eines Ältesten eintreten. Heute möchten wir euch mitteilen, dass viele von euch einen ähnlichen spirituellen Übergangsbrauch durchlaufen … Wir haben von der Veränderung des Einsatzes oder Dienstes gesprochen, die viele von euch erleben werden, wenn sie voranströmen und in die neuen Energien hineinströmen. Ihr werdet weiterhin Wegbereiter und Pioniere sein, die durch ihr Sein und ihre Vorliebe als energetische Stabilisatoren auf dem Planeten den Weg weisen und vorangehen. Die Schwerarbeit, die ihr möglicherweise erlebt habt, als ihr in eurem Einsatz und Dienst unterwegs wart, wird zurückgelassen werden. Wir haben dies in der Vergangenheit als einen Übergang in eine Art spirituellen Ruhestand beschrieben. Eine andere Art, dies zu betrachten, ist, in die Rolle von spirituellen Ältesten zu schlüpfen. Als Älteste wird euer Weg einfacher, reibungsloser und leichter. Ihr seid immer noch von großem Dienst, jedoch durch eure Verkörperung, Geduld und Weisheit. Ihr seid die Anker des Friedens, die Ermutiger, diejenigen, die den Raum für andere halten, damit sie ihren Weg finden. Es ist eine wunderschöne Phase, die die Arbeit würdigt, die ihr geleistet habt, und euch viel mehr Zeit gibt, das Leben einfach zu genießen und die Früchte eurer Arbeit zu ernten. Es ist sicher, dieser Phase zu vertrauen, denn ihr habt sie euch verdient, und es gibt viele eifrige, neu erwachende Seelen, die sich darauf freuen, alle alten Dienstpositionen zu besetzen, die ihr frei gemacht habt. Das ist Teil des großen Wandels, an dem ihr teilnehmt, und es ist eine große Freude, das mit anzuschauen!

Das hab ich direkt auf mich bezogen. Genau so fühl ich das auch!

Freitag, 25. März

Die Gelassenheit des Geistes ist eine der schönen Juwelen der Weisheit. James Allen

Ich bin zurück auf meiner Dachterrasse und hab 2 Ikea-Pakete mit der Sitzbank mit hochgehievt, 8 Kilo und 10 Kilo, plus 4 Auflagen, plus einen schönen grünen Zick-Zack-Muster-Läufer für den kleinen Flur oben, der sich Galerie nennt im Grundriss. Deshalb hängt da auch ein schöner alter Schinken vom Flohmarkt, eine solcher nostalgisch-romantischen Szenen, wie sie früher in den Schlafzimmern hingen. Dann steht da noch Omas Singer-Nähmaschine und der Wäscheständer. Fertig – die Galerie.

Nun noch zusammenbauen. Bei Lars steht der Liegestuhl draußen, nur er ist nicht zu sehen, vielleicht Spätschicht oder auf dem Markt unten. Laut Anleitung muss man das mit 2 Personen machen, ist auch besser, ich kann die Zeichnungen immer nicht entschlüsseln.