Montag, 28. Juli

Reiße nie einen Zaun nieder, bevor du weißt, warum er errichtet wurde. Gilbert Keith Chesterton

Auch den Namen hab ich noch nie gehört, aber es gibt ja Google. Heute war hier mein nachgeholtes Geburtstagsfrühstück, 3 weeks after, mit Aniko und Sigi, Michael, die helfende Hand, war 3 Stunden bei Christa unten zur gründlichen Reinigung von Lampen, Heizungen, Türen usw. und kam danach auch noch dazu. Dann hat’s noch geklingelt und Manuel und Nick standen vor der Tür. Sie haben jetzt 3 Wochen Urlaub und haben, nachdem sie am Wochenende bei Nick in der Heimat waren, spontan noch einen Tag in Waren angehängt. Da war die Bude voll und jetzt sind alle wieder weg. Jetzt ist Ruhe angesagt.

Sonntag, 27. Juli

Mir hat man auch nicht weiter gesagt, wie es zu machen! Man warf mich ins Wasser und lachte: nun schwimm! Und ich versucht‘ es … und es ging! Cäsar Otto Hugo Flaischlen

Den Namen musste ich erst googeln … noch nie gehört. Heute war ich wieder bei Birgit, das ist mit mehr Emotionen, Aktionen und Wandlungen, auch bei ihr in der Hausgemeinschaft, verbunden, als man denken würde und ich schreiben möchte.

Sonnabend, 26. Juli

Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen. Weisheit aus Holland

Woher sonst … Heute war der Großteil des Einkaufs für Birgit, da fahr ich morgen wieder hin. Während ich bei meinen Sachen automatisch an die richtige Stelle im Regal greife, muss ich bei ihren Sachen doch länger gucken, suchen und wenn ich’s dann gefunden habe, noch vergleichen, um ein möglichst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben. Ich hab wohl gut 10 Minuten die Katzenfutter-Dosen hin- und hergedreht, um Huhn oder Geflügel zu finden – das findet sie am natürlichsten, weil Katzen sich auch mal einen Vogel fangen – dann hatte ich Ente und Huhn gefunden, aber weitergeguckt, ob dem noch was am nächsten kommt, war aber nicht, und hab dann wieder von vorne angefangen, um das erste wiederzufinden.

Donnerstag, 24. Juli

Wer sich um das Morgen am wenigsten kümmert, geht ihm mit der größten Lust entgegen. Epikur

Donnerstag heißt wieder Salzgrotte und Essen im Fischkaufhaus – die Manufaktur der Müritz-Fischer. Das ist jetzt schon zu einer schönen, beständigen Einrichtung geworden für Nicole, Annett, Bruni, Christa und mich. Morgen geht es dann früh los mit der Bus-Tagestour in den Spreewald – 6:30 Uhr Abfahrt …

Eigentlich wollte ich heute um 17 Uhr zum Vortrag im Museum im Rathaus gehen: Vom Rittergut zum Gutshof. Das hatte ich in Wir sind Müritzer gelesen. Gut, dass ich nochmal online geguckt hab – der war schon vorigen Mittwoch. Da war ich mit Birgit unterwegs zum Arzt und Krankenhaus, das wär sowieso nicht gegangen. Irgendwie hatte ich ihn heute auf dem Schirm.

Mittwoch, 23. Juli

Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern. Konfuzius

Heute hab ich erst für Birgit eingekauft und bin dann wieder zu ihr gefahren und hab Essen gekocht und das Nötigste gemacht. Ihre Nachbarin Karin hilft ihr ja auch. Ganz langsam wird es besser, Gott sei Dank! Jetzt läuft die Waschmaschine bei mir, denn Nehlo, das schwarze Katertier, hat auf meinem Rucksack gepisst oder wollte es, Birgit konnte seine Entleerung noch verhindern. Trotzdem hab ich den Geruch von Katzenpisse in der Nase, paar Tropfen waren das bestimmt – gleich ab in die Waschmaschine damit.

Montag, 21. Juli

Ein fester Vorsatz ist das wichtigste Instrument für Erfolg. Lord Chesterfield

Heute Nachmittag war wieder der monatliche Energiekreis. Das konnte ich auch gut gebrauchen nach dem Wochenende. Ich war Sonnabend und Sonntag bei Birgit und hab sie versorgt, mit Essen, mit Hilfe, mit Beistand und Trost. So schlimm wie jetzt war es noch nie. Sie kann alleine gar nicht laufen, nur mit Krücken und auch das nur grad so. Sie schläft ganz viel und hat überhaupt keine Kraft. Ich glaub in der Nacht von Sonnabend zu Sonntag – das war die crisis. Möge es jetzt aufwärts gehen, wenn auch langsam, Hauptsache überhaupt.