Sonntag, 6. April

Nenne dich nicht arm, wenn deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat. Marie von Ebner-Eschenbach

Ein sonniger Morgen gebiert … Wenn ich den Anfang schon sehe – Schwestern-WhatsApp-Gruppe, Birgit, so gestelzt drückt Tine sich nicht aus, ich auch nicht. Foto von Birgit aus Bocksee mit Sonnenaufgang auf dem Land: Ein sonniger Morgen gebiert heute auch einen sonnigen Sonntag, genießt ihn! Liebe Grüße an euch beide, Birgit. Gebiert, gebärt, gebar – das halt ich heut nicht aus. Hier gebiert keiner. Und um ihn zu genießen, brauch ich auch keine Aufforderung. Na, Birgit kann wohl nichts dafür. Ich hab hormonelle Schwankungen und mir würde männliche Gesellschaft guttun, wie neulich mit dem Michael, das war eine schöne Unterhaltung mit ihm hier oben auf meiner Terrasse.

Sonnabend, 5. April

Glaube, dass das Leben lebenswert ist, und dein Glaube wird helfen, diese Tatsache zu erschaffen. William James

Genau, manchmal geht’s nicht von allein, da ist Nachhilfe nötig … Dienstag, Mittwoch, Donnerstag waren mit Massage, Sport und Salzgrotte belegt, alles bei strahlendem Sonnenschein und 20 Grad. Am Donnerstag konnten wir nach der Salzgrotte beim Fischkaufhaus draußen sitzen mit Christa und Nicole und Nicole aus Malchow. Auch mit Birgit haben wir am Dienstag bei Dat Asia Wok draußen in der Marktsonne gesessen und gegessen. Donnerstag war der Michael, die helfende Hand, noch bei mir oben auf der Terrasse zu einem Tee. Er hat ja unten die leere Wohnung von Sigi und Wolfgang gemalert, damit sie beanstandungslos übergeben werden kann. Damit waren sie die Sorge endlich los.

Am Wochenende ist Housekeeping dran, allerdings gemäßigt. Nach 2 Tagen mit 20 Grad folgen jetzt 2 mit 9 Grad. Von früh bis nachmittags waren es sogar 20 Grad Unterschied an den beiden Tagen. Dementsprechend häng ich ziemlich durch und hoffe auf ausgeglichene Temperaturen.

Dienstag, 1. April

Tagträume sind die schönsten Träume. Man kann sie sich aussuchen. Aus Griechenland

Hallo Michael, so schnell hören wir uns wieder … Michael, die helfende Hand. Bei Sigi und Wolfgang wurde bei der Wohnungsübergabe von der Hausverwaltung bemängelt, dass die Wände nicht frisch übergeweißt wurden. Die standen ziemlich alleine da mit dem ganzen Umzug und waren dementsprechend fertig. Ruft doch mal Manuel an und schildert ihm das, hab ich gesagt. Da hat Sigi abgewunken, von unserm Sohn ist da keine Hilfe zu erwarten. Und das, obwohl sie ihm zuliebe umgezogen sind, damit ein Zimmer mehr hier als Gästezimmer für son and family zur Verfügung steht. Wißt ihr was, hab ich da gesagt, ich frag mal den Michael … Und heute kam er gleich mit Malerutensilien und stellt das bis zum Wochenende fertig, ist ja leer, die Wohnung. Toller Service, denn am Montag zieht die neue Mieterin schon ein. Vor allem hat er auch Ahnung, er kommt ursprünglich vom Bau, war dann viel beim Messebau unterwegs und hat sich jetzt selbständig gemacht – der Traum aller Frauen, die sich sonst alleine um alles kümmern müssen – oder mussten bisher. Was für eine glückliche Fügung!

Er hat sich bei mir gleich für die Vermittlung bedankt. Sehr gerne, Michael. Ich hab fast den Eindruck, dass meine Terrasse dafür gut war, dass die beiden ihr Problem gelöst kriegen. Antwort: Alles ist für etwas gut, wofür wissen wir meist erst hinterher. Das könnte von mir sein.

Sonntag, 30. März

Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding und die Freude an sich selbst. Johann Wolfgang von Goethe

Heute war ich mit Aniko bei Sigi und Wolfgang in ihrer neuen Wohnung. Wir haben eine schöne Blumenschale für den Balkon und einen OBI-Gutschein mitgenommen. Ich denk, wenn sie sich da eingelebt haben, werden sie es da gut aushalten und sich wohlfühlen können. Eine ruhige kleine Eigentums-Wohnanlage, Vermieter ist ihr Sohn Manuel aus Berlin. Wirklich sehr schön, mit Blick ins Grüne und die Bahn stört nicht, sagen sie.

Sonnabend, 29. März

Die kleinen Blumen mögen zu blühen beginnen und ihren verzauberten Duft ausbreiten, wo immer du gehst. Irischer Segenswunsch

Ja, das mögen sie. Ich hab mir gerade unten auf dem Grünen Markt bei Monika aus Deven eine Frühlingsblumenschale für die frische Terrasse gekauft. Ich hab überlegt, was so wohltuend an ihm war gestern. Dass jemand da war, der es in die Hand nimmt – die helfende Hand.

Freitag, 28. März

Ziehe dich ab und an von dem zurück, womit du dich beschäftigst. Bernhard von Clairvaux

Na, das war eine freudige Überraschung! Die helfende Hand – Michael, wie mein Sohn heißt – kam um 8 und war nach 2 Stunden mit der Terrasse fertig! Super Service, kompetent, guter Preis – gerne wieder, wie man so sagt. Wir sind gleich Geschäftsfreunde geworden – er hat auch eine sehr freundliche und empathische Art. Wir haben auch gleich die Malerei oben im Schlafzimmer besprochen und das Demontieren von Schrank und Bett, bevor die Fußbodenleger kommen. Die Möbel können auch die Kinder auseinanderbauen, hat er gemeint, die machen meist wenig genug für ihre Mutter. Und er malert dann. Na, der passt mir gut mit seinen Ansichten. Da freu ich mich schon aufs nächste Mal.

Er ist der Mann für alle Fälle – und hat viele dankbare ältere Damen oder Ehepaare, die nicht mehr so können oder wo die Männer es ihren Frauen nicht recht machen. Wir können auch mal in den Baumarkt fahren und indirekte Beleuchtung für draußen aussuchen, hat er gesagt. Er ersetzt den Mann mit zwei linken Händen oder den erst gar nicht anwesenden oder Kinder, die wenig Zeit haben, um Muddern unter die Arme zu greifen. Damit macht er sich beliebt und wird so zu everybodys darling. Viele Handwerker nehmen so kleinere Aufträge auch gar nicht erst an. Damit hat er die richtige Nische gefunden – und begeisterte Kunden.