Mittwoch, 12. Februar

So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem. Rosa Luxemburg

Ich hab heute anderthalb Stunden mit Andrea telefoniert. Sie hat mir gestern geschrieben – ich bin nach 44 Jahren ins Südstadtkrankenhaus zurückgekehrt. Mein Krümel, da ist sie geboren in Rostock. Jetzt Schmerztherapie wegen Bandscheibenvorfall. Was das für Schmerzen sind, weiß ich auch noch. Bei mir war das damals auch so akut schlimm, als ich in ihrem Alter war. Jetzt wird nochmal ein MRT gemacht und sie sagt, sie äußern auch Bedenken gegenüber einer OP. Zum Glück! Sie kann jetzt nach einer Woche wieder schlafen – weil nichts angeschlagen hat – was schon mal eine Erlösung ist.

Dienstag, 11. Februar

Das Universum ist Veränderung; unser Leben ist, was wir daraus machen. Marc Aurel

365 irische Segenswünsche: Mögest du Ruhe finden, wenn der Tag sich neigt und deine Gedanken noch einmal die Orte aufsuchen, an denen du heute Gutes erfahren hast.

Überall, wo ich hinkomme, wird mir mit Freundlichkeit begegnet, wenn ich sie auch ausstrahle. Beim Gespräch mit der Verkäuferin vom Fischstand auf dem Markt, gestern bei der Sparkasse … Da hat sich der Filialleiter die Zeit genommen, weil beim Kontenwechsel ein Abbuchungsverfahren nicht geklappt hat und die Summe von der alten Bank zurückgewiesen wurde – wofür sie 1,51 € Rückläuferkosten von mir haben wollten. Er hat die Geduld für den Telefon-Navigator aufgebracht, die ich nicht hatte, und nach einer halben Stunde, zum großen Teil in der Warteschleife, war das erledigt.

Das war die DBV, wo ich gezwungenermaßen zu 30 % privat krankenversichert bin. Von der Sparkasse wurde allen Abbuchern schriftlich die neue Bankverbindung mitgeteilt. Wenn einer den Kontowechsel nicht checkt – dann die!, hab ich gedacht. Damit hat die Prophezeiung sich selbst erfüllt.

Auch für dich, DBV, einen irischen Segen: Mögest du Hände haben, die nicht lange zögern zu helfen und gut zu sein.

Montag, 10. Februar

Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da. Franz Kafka

Als wir gestern mit Birgit von der Rulum-Runde vom Hafen zum Markt zurückgegangen sind, wurde sie noch angesprochen in ihrem Waldschrat-Aufzug. Ich bin schon weitergegangen, weil ich ziemlich durchgefroren war, da lag beim Ratskeller wieder ein Glückskeks-Spruch vor mir auf dem Gehweg: Glück ist Ordnung in der Seele.

Einen hatte ich schon zum Jahresanfang an der Bushaltestelle gefunden mit dem Inhalt, dass es nicht genügt, an den Fluss zu gehen, mit dem Wunsch Fische zu fangen – man muss auch ein Netz mitbringen.

Aller guten Dinge sind drei, heißt es ja. Mal sehen, ob ich noch eine dritte Botschaft vom Universum erhalte und was mir die sagen will.

Sonnabend, 8. Februar

Der Mensch kann Wunder nur erleben, wenn er bereit ist, sein Herz und seine Augen dafür zu öffnen. Aurelius Augustinus

Carmen Sternchen fährt nächsten Sonnabend noch eine Woche in Winterurlaub und so war das heute noch ein schönes Frühstückstreffen bei JUNGE mit anschließendem kleinen Waldspaziergang. Morgen will Birgit kommen und, als Waldschrat verkleidet, wieder mit mir zusammen ihr Rulum-Buch in Umlauf bringen – am Hafen und auf dem Markt …

Freitag, 7. Februar

Verpasste Gelegenheiten kommen nicht wieder, aber sie lehren uns, neue wahrzunehmen. Henriette Hanke

365 irische Segenswünsche: Mögest du in deinem Herzen dankbar bewahren die kostbaren Erinnerungen der guten Dinge in deinem Leben.

Davon gibt es viele … Am Wochenende hat Carmen Sternchen Zeit und wir wollen uns treffen. Das hat sie in der Nacht halb 2 nach Feierabend geschrieben: Guten Abend, gute Nacht, guten Morgen … Das freut mich sehr. Ich hab noch nichts geplant und wir werden was Schönes daraus machen.

Donnerstag, 6. Februar

Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch auch noch den Mond, die Sterne, die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt. Wilhelm Raabe

Donnerstag ist Salzgrottentag in Klink mit anschließender Stärkung im Fischkaufhaus in Eldenburg – mit Christa und den beiden Nicoles aus Malchow. Wir waren eine frohe Runde beim vorigen Mal und haben gute Resonanz von den Leuten bekommen, die uns angesprochen haben. Das hat Spaß gemacht, irgendwie hat unsere Heiterkeit ansteckend auf die Umgebung gewirkt.

Mittwoch, 5. Februar

Lachen ist Leben und umgekehrt. Oscar Wilde

Die Aktion gestern mit Birgit als Waldschrat Joreis, das ist der Cousin von Rulum, hat Aufsehen erregt am Hafen und am Markt, mit ihrem tollen Filzhut mit Antenne nach oben und ihrem ganzen Outfit. Wir sind gut mit Eltern, Kindern und Passanten ins Gespräch gekommen. Es waren alle sehr aufgeschlossen für ihr Herzensprojekt, den Herzschlag der Menschen und der Natur wieder in Einklang zu bringen.

Vorhin hab ich mit Sabine aus Berlin telefoniert und wir haben uns mal über den aktuellen Stand bei uns ausgetauscht. Das tut uns immer gut. Noch schöner wird es, wenn wir uns hier im Paradiesle wieder sehen, was für Ende Februar geplant ist und wir hoffen sehr, dass es auch klappt!

Statt zum Sport geh ich heute zum Müritz-Palais mal 2 Stunden schwimmen, um die Winterferienpause auf die Art zu überbrücken …

Montag, 3. Februar

Wie doch Freude und Glück einen Menschen schön machen! Fjodor M. Dostojewski

Lotus – Lass los Lass dich fallen. Es ist sicher. Beobachte was passiert, wenn du loslässt.

Eine schöne Wochenbotschaft aus „52 Erkenntniskarten mit Weisheiten, die dich weiterbringen“. Ich wollte gestern, und auch schon viel eher, Michael anrufen, um abzusprechen, wann Jonte herkommen kann. Zuletzt war er Mitte Dezember zum Weihnachtsmarkt hier. Ich konnte es nicht, ohne genau sagen zu können, warum. Das sagt mir jetzt die Karte …