Donnerstag, 10. April

Das weitaus schönste Glück ist das plötzliche. Sophokles

Die geplanten Glücksmomente haben aber auch ihre Schönheit – heute wieder Salzgrotte und anschließend fahren wir zum neueröffneten Yvis Diner in Sietow in der ehemaligen Alten Stellmacherei. Unsere Salz-Fan-Gemeinde wächst. Bis jetzt waren wir zu viert mit Christa und zweimal Nicole, beide aus Malchow. Sigi, die ja jetzt nicht mehr bei uns im Haus wohnt, hat neulich gesagt, nach Ostern würde sie auch gerne mal mitkommen, das würde ihr bestimmt auch guttun. In der Woche nach Ostern bin ich Donnerstag aber auf der Kirschblütenfahrt nach Werder mit HWP Bustouristik. Ab Mai kann sie dann mal eine Schnupperstunde nehmen.

Dienstag, 8. April

Immer die kleinen Freuden aufpicken, bis das große Glück kommt. Und wenn es nicht kommt, dann hat man wenigstens die kleinen Glücke gehabt. Theodor Fontane

Der Kosmos hat sich beruhigt, vielleicht waren es Sonnenstürme, die Schumann-Frequenz … Heute dafür das Gegenteil, müde und schlapp. Nicole, die Donnerstag immer mit zur Salzgrotte kommt, hatte vormittags angerufen und gefragt, ob es mir genauso geht. Hab ich bestätigt, aber nur kurz, weil ich noch zur Post wollte, ein Päckchen für Andrea abschicken, Wir hatten Sonntag telefoniert und da hat sie sich schon nicht gut gefühlt, war aber noch im Fitness-Studio und in der angeschlossenen Sauna. Gestern fühlte sie sich matschig. Mit ihrer Doktorarbeit geht es grad gut voran, sagt sie. Nun arbeitet sie ja wieder und es geht jetzt auch ohne Schmerztabletten. Sie soll sich bloß nicht übernehmen, meine gerade erst genesene Tochter. Ich hab ihr ein schönes Päckchen mit Lindt-Pralinen Alles Liebe, 100 Gramm Warener Thermalsalz zum Inhalieren und Heiße Zitrone und Limette geschickt, dazu eine schöne Karte und noch eine Engelkarte mit dem Engel für Beständigkeit und Veränderung mit reingelegt. Seinen Namen hab ich grad vergessen …

Montag, 7. April

Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert fast immer das Rennen. George Eliot

Ich bin extrem gereizt und genervt, ich könnte ausrasten. Frühling, Hormone, kosmische Vibes – wer weiß. Von Edeka hab ich mir beim Einkauf eine Flasche Rotkäppchen trocken – Normalgröße, nicht Piccolo – mitgebracht, die liegt jetzt draußen im Regenwasser in der Kühlung. Das ist sonst nicht meine Art, schon am Vormittag Sekt zu trinken, aber erstens haben die Mittagsglocken schon geläutet und zweitens ist das heute das gefühlt richtige Mittel der Wahl …

Sonntag, 6. April

Nenne dich nicht arm, wenn deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat. Marie von Ebner-Eschenbach

Ein sonniger Morgen gebiert … Wenn ich den Anfang schon sehe – Schwestern-WhatsApp-Gruppe, Birgit, so gestelzt drückt Tine sich nicht aus, ich auch nicht. Foto von Birgit aus Bocksee mit Sonnenaufgang auf dem Land: Ein sonniger Morgen gebiert heute auch einen sonnigen Sonntag, genießt ihn! Liebe Grüße an euch beide, Birgit. Gebiert, gebärt, gebar – das halt ich heut nicht aus. Hier gebiert keiner. Und um ihn zu genießen, brauch ich auch keine Aufforderung. Na, Birgit kann wohl nichts dafür. Ich hab hormonelle Schwankungen und mir würde männliche Gesellschaft guttun, wie neulich mit dem Michael, das war eine schöne Unterhaltung mit ihm hier oben auf meiner Terrasse.

Sonnabend, 5. April

Glaube, dass das Leben lebenswert ist, und dein Glaube wird helfen, diese Tatsache zu erschaffen. William James

Genau, manchmal geht’s nicht von allein, da ist Nachhilfe nötig … Dienstag, Mittwoch, Donnerstag waren mit Massage, Sport und Salzgrotte belegt, alles bei strahlendem Sonnenschein und 20 Grad. Am Donnerstag konnten wir nach der Salzgrotte beim Fischkaufhaus draußen sitzen mit Christa und Nicole und Nicole aus Malchow. Auch mit Birgit haben wir am Dienstag bei Dat Asia Wok draußen in der Marktsonne gesessen und gegessen. Donnerstag war der Michael, die helfende Hand, noch bei mir oben auf der Terrasse zu einem Tee. Er hat ja unten die leere Wohnung von Sigi und Wolfgang gemalert, damit sie beanstandungslos übergeben werden kann. Damit waren sie die Sorge endlich los.

Am Wochenende ist Housekeeping dran, allerdings gemäßigt. Nach 2 Tagen mit 20 Grad folgen jetzt 2 mit 9 Grad. Von früh bis nachmittags waren es sogar 20 Grad Unterschied an den beiden Tagen. Dementsprechend häng ich ziemlich durch und hoffe auf ausgeglichene Temperaturen.

Dienstag, 1. April

Tagträume sind die schönsten Träume. Man kann sie sich aussuchen. Aus Griechenland

Hallo Michael, so schnell hören wir uns wieder … Michael, die helfende Hand. Bei Sigi und Wolfgang wurde bei der Wohnungsübergabe von der Hausverwaltung bemängelt, dass die Wände nicht frisch übergeweißt wurden. Die standen ziemlich alleine da mit dem ganzen Umzug und waren dementsprechend fertig. Ruft doch mal Manuel an und schildert ihm das, hab ich gesagt. Da hat Sigi abgewunken, von unserm Sohn ist da keine Hilfe zu erwarten. Und das, obwohl sie ihm zuliebe umgezogen sind, damit ein Zimmer mehr hier als Gästezimmer für son and family zur Verfügung steht. Wißt ihr was, hab ich da gesagt, ich frag mal den Michael … Und heute kam er gleich mit Malerutensilien und stellt das bis zum Wochenende fertig, ist ja leer, die Wohnung. Toller Service, denn am Montag zieht die neue Mieterin schon ein. Vor allem hat er auch Ahnung, er kommt ursprünglich vom Bau, war dann viel beim Messebau unterwegs und hat sich jetzt selbständig gemacht – der Traum aller Frauen, die sich sonst alleine um alles kümmern müssen – oder mussten bisher. Was für eine glückliche Fügung!

Er hat sich bei mir gleich für die Vermittlung bedankt. Sehr gerne, Michael. Ich hab fast den Eindruck, dass meine Terrasse dafür gut war, dass die beiden ihr Problem gelöst kriegen. Antwort: Alles ist für etwas gut, wofür wissen wir meist erst hinterher. Das könnte von mir sein.