Freitag, 17. Januar

Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist. Daniel Spitzer

Flow-Kärtchenkalender 17. Januar – Weg damit! Wer ab dem 1. Januar mit dem Rauchen aufhören oder endlich Sport treiben will, schafft sich damit auch Gelegenheiten zu scheitern. Deshalb: Tschüß! Heute ist offizieller Wirf-deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag! Ändere Dinge in deinem Leben, wenn du bereit dazu bist, aber nicht wegen eines Datums. Sport ja – aber ich hab ganz schön damit zu tun, meinen Nicorette-Nikotin-Kaugummi auszuschleichen. Das ist nach den Zigaretten im Mai 2023 jetzt nochmal ein Entzug. Also entweder weg mit dem Surrogat oder mit dem Verzicht darauf …

Mittwoch, 15. Januar

Wenn du erkennst, dass es dir an nichts fehlt, gehört dir die ganze Welt. Laotse

Ja, das war heute die erste Probestunde im Müritz-Sportclub. 2 bis 3 Probestunden, hat heute der Kursleiter Kay gesagt – und dann Vereinsmitglied werden oder sagen, es passt doch nicht. Ich denk, das mach ich. Erstmal ist es neben moderatem Muskeltraining – heute nach Erwärmung Übungen mit dem Thera-Band – auch Geselligkeit mit Gleichgesinnten und in dem Raum hat man durch die bodenlangen Fenster auch eine schöne Sicht auf den Tiefwarensee direkt davor. Einmal die Woche mittwochs von 10 – 10:45 Uhr ist auch eine gute Zeit. Davor, um 9, ist auch schon ein Kurs, der ist aber nicht nur ausgebucht und hat schon eine Warteliste, sondern auch ziemlich früh für meine Verhältnisse. Übungsleiterin ist eine Frau und ich denk, männliche Präsenz tut mir auch mal ganz gut …

Dienstag, 14. Januar

Wer nichts mehr wünscht, besitzt alles. Teresa von Ávila

Gestern Vormittag war Aniko hier vor ihrer Abfahrt zum Flughafen nach Hamburg mit Mario – 3 Wochen Sonne oder zumindest Wärme! Mit dem, was sie mir aus Küche und Kühlschrank gebracht hat, bin ich die ganze Woche versorgt! Nachmittags mit Birgit, um ihr Rulum-Buch in Waren in die Läden zu bringen, mit guter Resonanz … morgen Probetraining im Müritz-Sportclub, Donnerstag mit Christa und Nicole in die Salzgrotte nach Klink und Freitag wieder mit Birgit zum Wisentgehege Damerower Werder, Bärenpark Müritz und Buchhandlung in Malchow. Heute ist dann mal Homeoffice. Nur mittags ein kleiner Spaziergang zum U-nautic-Stand, wo es es heute Grünkohl gibt.

Montag, 13. Januar

Die Liebe trägt die Seele, wie die Füße den Leib tragen. Katharina von Siena

52 Erkenntniskarten – 3. Woche: VERBINDEN – Glück gibt es nicht ohne Verbindung. Stelle Verbindung her. Mit der Welt, mit anderen und mit dir selbst.

Ja, gestern hab ich die Verbindung zu meinen Kindern hergestellt in unserer WhatsApp-Gruppe, statt nur darauf zu warten, dass sie sich melden. Ich glaube, die merken das gar nicht. Ich wünsche mir mehr Zeit mit ihnen, hab ich geschrieben, und hoffe, das Jahr bringt uns viel Glück! Wünsche wollen auch ausgesprochen werden, damit sie in Erfüllung gehen können …

Sonntag, 12. Januar

Niemals war mehr Anfang als jetzt. Walt Whitman

Und – 365 irische Segenswünsche: Möge der beste Tag deiner Vergangenheit der schlechteste deiner Zukunft sein.

Es ist knackig, es ist kalt, es ist sonnig – das heißt, das wird ein schöner Winterspaziergang – Bewegung. Ansonsten sortiere ich die 2 großen Tüten mit Sachen, Klamotten, die unter der Treppe stehen, nochmal neu in eine, die hier bleibt und im Keller auf ein Comeback wartet, und eine, die ich guten Gewissens weggeben kann.

Was sagt die Mondkraft Alpenschau heute am Portaltag? Mars-Neptun-Trigon: Mit dem spontanen Mars wird in uns der Mut geweckt, alle sich bietenden Gelegenheiten beim Schopf zu packen. Während wir durch Neptun lieber entspannt in unserer Phantasiewelt träumen wollen und “Was-wäre-wenn”-Szenarien durchspielen, gibt es von Mars einen Reality-Check und einen kleinen Tritt in den Hintern.

Sonnabend, 11. Januar

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. Demokrit

Flow-Kärtchen-Kalender: Man trägt ja jedes Alter in sich. Manchmal guckt das eine raus, ein andermal das andere. Astrid Lindgren

Ich hatte gestern grad zu Manuel gesagt, als wir telefoniert haben – ich hab ein Jahr Karenzzeit gebraucht mit meiner Hüfte. Ich merk erst jetzt langsam, dass ich wieder aktiver werden kann und das nur in kleinen Schritten, wie kommenden Mittwoch Probetraining beim Müritz-Sportclub am Tiefwarensee.

Freitag, 10. Januar

Man kann nichts Gutes wirken, wenn man sich selbst sucht. Thérèse von Lisieux

Ach ja, und dann auch noch die langen, lauten Güterzüge – zu gestern, Bahnhofstraße, wo Sigi und Wolfgang hinziehen. Die heißt nicht ohne Grund Bahnhofsstraße – da fahren Züge. Da gehen meine Gedanken auch in die Richtung, ob ich nochmal umziehe. Aber dann kommt gleich – die Wohnung hier ist Gold wert, die einzige im Haus mit Dachterrasse und ebenso im Nebenhaus, die von Lars, mit dem ich hier oben in gutem Einvernehmen lebe. Die wundervollen Abendhimmel-Gemälde im Westen über dem Markt und die Sonnenaufgänge im Osten an der Marienkirche …

Donnerstag, 9. Januar

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Christian Morgenstern

Wieso eigentlich eigentlich …

Gestern Müritz-Präventionshaus mit Ostseestein-Massage und Karlsbader Moorpackung aus meinem mir selbst geschenkten Wellness-Kalender von dort und heute Salzgrotte Klink mit Nicole und anschließend waren wir Mittagessen im Fischkaufhaus. Das machen wir jetzt jeden Donnerstag, das ist fest installiert im Kalender. Nächstes Mal kommt Christa mit, die heute Geburtstag hat, und das ist mein Geschenk für sie.

Gestern Vormittag hatten mich Sigi und Wolfgang unten zum Frühstück eingeladen, sie wollten mir was offenbaren, wie Sigi sagte. Während ich noch überlegt hab, was es sein könnte, hat Christa geschrieben: Ich bin Hellseher, die haben bestimmt geheiratet. Warum sollten sie, wo sie seit über 40 Jahren so zusammenleben und zumal Sigi gesagt hat, sie heiratet ihn nicht. Während ich noch darüber nachgedacht hab, hat Christa geschrieben: Wegen Witwenrente. – Na, das wär ein Grund. Aber ganz anders – das war ein Paukenschlag! Sie ziehen hier aus, nach 20 Jahren – auch da haben sie immer gesagt, sie wollen hierbleiben. Nun hat ihr Sohn Manuel, der mit Familie in Berlin lebt, hier eine Eigentumswohnung gekauft und vermietet sie an sie. Da haben sie sich wohl belatschern lassen. Wenn sie das mal nicht bald bereuen. Das sind zwei schöne, relativ neu gebaute 4er-Blöcke mit Balkon und Blick ins Grüne, nur – fast direkt an der Bahnstrecke Rostock – Waren – Berlin, wo stündlich Züge fahren, die kleinen Bimmel-Regio-Züge kommen noch dazu. Damit kommt das ganze Gefüge hier ins Wanken und somit sind nur noch Christa und ich von unserem Quartett übrig. Du lässt mich aber nicht im Stich?, hat Christa gefragt. Nein, Christa – ich hab einen sehr guten Grund hier zu bleiben und der wohnt unter mir.

Ich hab schon öfter gedacht, ob sich hier im Leben nochmal was ändert oder bis in alle Ewigkeit so bleibt? Wer weiß, was noch kommt …