Sonntag, 23. Juni

Der Seele Frohsinn hängt nicht ab von Rosen und von Grün. Dort, wo ein Herz sich aufgetan, ist Garten voller Blühn. Khwaja Mir Dard

Die hochgekochten Emotionen beruhigen sich nach dem Vollmond wieder …

Hier gehen heute die Warener Musiktage seit Donnerstag zu Ende. Das heißt, es ist laut auf dem Markt mit Benefiz-Konzerten den ganzen Tag: 11 Uhr Warener Blasorchester, 13 Uhr Warener Blasorchester und Jugendblasorchester, 13:30 Uhr Jugendblasorchester, 15 Uhr Heeresmusikkorps Neubrandenburg – dann reicht es den Ohren auch und sie sind mit durch.

Freitag, 21. Juni

Über Vergangenes mach dir keine Sorgen, dem Kommenden wende dich zu. Dschuang Dsi

Gestern Abend hab ich Fotos verbrannt, 49 Stück. Gut die Hälfte von ihm, ein paar weniger von uns beiden, alle nackt. Die lodernden Flammen haben die ganze Terrasse vergoldet. Das war ein feierlicher Akt. Die Bilder gibt es nicht mehr in der Materie.

Zur Sommersonnenwende war der Mond im Schützen und die Sonne im Krebs – da sind wir in Flammen aufgegangen.

Montag, 17. Juni

Bescheidenheit ist der Anfang der Sitte, Recht und Unrecht unterscheiden ist der Anfang der Weisheit. Mengzi

Bei unserem Sonntagsausflug mit Anne und Willi gestern gab es kurz vor’m Ortsausgang Waren schon den ersten – unfreiwilligen – Stopp bei Cassens, wo gelasert wurde und Anne rausgefischt wurde. 62 bei 50 in der Ortschaft macht 30 Euro. Da war die Weiterfahrt zum Schloss Schorssow und dann nach Faulenrost zur Fischgaststätte Fischers Fritz erstmal getrübt. Beim Finale im hübschen Café limlaru in Neu Schönau ging es dann wieder, wo ich aber nur eine Tasse Kaffee getrunken habe, weil ich noch satt war vom leckeren Wels-Burger. Bei der Essensbestellung ging auch was schief. Als der Kellner kam, war Anne drinnen an der Salatbar – wir haben draußen gesessen – und da sie sich ein großes alkoholfreies Bier geteilt haben und Willi Zweierlei Edelfisch bestellt hat, hat der Kellner es auch gebracht, aber nicht in doppelter Ausführung, weil Anne es auch wollte, sondern ist davon ausgegangen, dass sie sich auch das Essen teilen. Das wurde dann nachgeordert, als Anne gemerkt hat, dass es bei den zwei Tellern bleibt auf dem Tisch. Ich hab noch gefragt, als der Kellner da war: Willi, was nehmt ihr? Wir nehmen das Zweierlei … beide hätte er noch dazusagen sollen.

War nicht der beste Tag in Sachen Kommunikation gestern – auch nicht bei der Verkehrskontrolle. Ich hab dann zu ihr gesagt: Hier, ich geb dir ein Drittel dazu zu deiner Parteispende und wollte ihr einen Zehni geben, den wollte sie aber partout nicht annehmen.