Sonntag, 17. März

Wer einen guten Freund hat, braucht keinen Spiegel. Aus Indien

Nach unserem Wald-Parcours gestern hab ich mich mit Anne und ihrem Mann getroffen. Das heißt, erst mit Anne hier auf dem ersten Grünen Markt des Jahres und dann sind wir ins Altstadt-Center gegangen, wo sie ihren Mann mit Cappuccino beim Imbiss von Fleischer Rauf „geparkt“ hatte. Er kann nicht so gut laufen, nur mit Rollator, und im Regen hatte er keine Lust mit zum Markt zu kommen. Bei Rauf haben wir dann eine hausgemachte Soljanka gegessen, noch einen Kaffee getrunken und erzählt. Wir nähern uns an – ihr Mann ist auch sympathisch, ein feiner Mensch.

Heute kommt Michael und bringt Jonte. Wir wollen dann mit Birgit zusammen zum Campingplatz nach Klockow fahren und in der Gaststätte da das Catering zu meinem Geburtstag bestellen. Ich hatte vorher schon am Telefon gesagt: Da sind auch vegetarische dabei – Kein Problem, das kriegen wir hin. Hier in Waren hat mir alles nicht so zugesagt. Wir essen dann heute auch gleich Mittag da und haben schon mal einen Eindruck von ihrer Kochkunst.

Freitag, 15. März

Wir leben nur für den Augenblick, in dem wir die Pracht der Kirschblüten bewundern. Aus Japan

Sigi und Wolfgang unten gehen jetzt morgens auf den Nesselberg zum Wald-Fitness-Pfad vom Kurpark. Da war Aniko auch mal und hatte Fotos davon im Status. Das wär auch mal was, wo ich mit Jonte hingehen könnte, hab ich gedacht. Gestern haben die beiden gefragt, ob ich mitkommen will – Start um 7 Uhr. Nee, ist mir zu früh, hab ich gesagt. Dann war ich aber heute um halb 7 wach und hab gedacht, dann kann ich da auch mitgehen. Auf in’s Frühjahrsprogramm … Obwohl es nur moderate Bewegung war, kam ich ganz schön ins Transpirieren, tat dann aber gut und man ist gleich munter.

Nebenan steht jetzt ein neuer Name an der Tür – nach Stehler und Fiedler ist nicht wunschgemäß ein Radler eingezogen oder eine Radlerin, sondern ein Schweizer – beziehungsweise eine Schweizerin, eine junge Frau in den Zwanzigern. Schweizer als Familienname, nicht als Nationalität.

Donnerstag, 14. März

Man wird nie ein neues Land entdecken, wenn man immer das Ufer im Auge behält. Aus Thailand

Bei meinem Kalender Blüten der Weisheit, den ich mir von Martina ausgeliehen habe, bin ich jetzt bei Juli. Ein halbes Jahr liefert er mir noch die Tagessprüche.

Das war ein Nachmittag in schönem Einvernehmen und Sonnenschein gestern mit Sabine und abends haben wir noch telefoniert. Wir kennen uns nun schon bald 10 Jahre. Wir sind nicht nur ein Jahrgang, wir verstehen uns auch gut.

Tagesmotto der Mondkraft heute: Trotz unerfüllter Wünsche kann man ein erfülltes Leben führen. Mondkraft Alpenschau

Mittwoch, 13. März

Willst du wissen, wer du warst, so schau, wer du bist. Willst du wissen, wer du sein wirst, so schau, was du tust. Siddharta Gautama Buddha

Von den drei Terminen, die ich mir für diese Woche vorgenommen habe, hat es nur mit einem geklappt – Thai-Massage gestern bei Tam. Einen Frisörtermin beim Müritzer Haarwerk, auch gleich um die Ecke, hab ich erst für den 28. März bekommen. Ich dachte, am nächsten Tag oder diese Woche. Und die Fensterputzer sind zwar 2 Tage in Waren, haben ihren Plan aber schon voll, wie mir ihr Chef mitgeteilt hat, den ich angerufen hatte, ohne zu wissen, dass er mit seiner Frau und Hund an der Ostsee in Urlaub ist. Heute kommt Sabine zum Kaffee, die in ihrem Paradiesle hier ist, und wir haben viel zu erzählen …

Montag, 11. März

Güte ist die Grundlage zum Glück. Aus China

Gestern hat Anne gefragt, ob ich mit ihr und ihrem Mann nachmittags mitkommen möchte zu Sophies Café im Gutshaus Klocksin. Da ist auch eine schöne Parkanlage und man kann nicht nur Kaffee trinken und selbstgebackene Kuchen und Tartelettes in ländlichem Gutshaus-Ambiente genießen, sondern das auch mit einem Spaziergang verbinden. Ich hab gesagt, beim nächsten Mal komm ich mit. Wir hatten uns ja erst vorgestern getroffen und gestern wollte ich einen ruhigen Sonntag mit Lesen zuhause verbringen. Das hab ich dann auch gemacht.

Sonntag, 10. März

Ruhm liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn man gescheitert ist. Konfuzius

Gestern war nun das Treffen mit Anne, anders als ich es mir vorgestellt habe. Sie und ihr Mann sind beide chronisch krank. Und um Krankheit hat sich die erste Hälfte des Gesprächs gedreht. Die zweite um Unzufriedenheit mit Politik und Regierung. Sie hat die Meinung vertreten, wie sie ja viele Menschen an den Tag legen. Insgesamt war das ziemlich pessimistisch und ich hab gedacht, viel Freude ist da nicht zu erwarten. Ich hab natürlich meine Sicht zum Ausdruck gebracht, dass sich das jetzt alles ändert. Na, hoffentlich zum Besseren … Natürlich, nur zum Besseren. Dazwischen gab es noch eine Bemerkung von ihr, dass wir uns mit dem kleinen Spaziergang um den Mühlenberg die Kalorien längst nicht wieder abgelaufen haben. Vorher waren wir zu Kaffee und Kuchen im Hotel vom Lebenshilfswerk am Tiefwarensee. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt und ob die Gemeinsamkeiten, wie Unternehmungen in der Natur, die gegensätzlichen Lebensauffassungen ausgleichen können.

Freitag, 8. März

Alle Dinge haben Wurzeln und Zweige, alle Taten einen Anfang und ein Ende. Wenn man weiß, was zuerst und was zuletzt kommt, ist man dem Ziel nahe. Zhu Xi

Morgen treff ich mich mit Anne zu einem Spaziergang am Tiefwarensee und Kaffee im Hotel vom Lebenshilfswerk zum Kennenlernen. Heute wollte ich eigentlich zu Martina nach Rostock fahren – zuletzt haben wir uns am 18. November gesehen, als ich da war – und jetzt wollten wir mal endlich unsere Weihnachtsgeschenke austauschen. Ich fühl mich aber noch kränklich, irgendwie erschöpft und müde. Erstmal wieder in Gang kommen mit dem Frühling …