Montag, 8. April

Glückseligkeit wächst nur in einem friedlichen Herzen. Aus Indien

Es ist Frühling, die Sonne lacht und der Löwenzahn blüht sogar üppig auf meiner Terrasse, wo er in Wildwuchs gedeiht. Das würde schon reichen. Nur kommen jetzt die ganzen Arzttermine, wie Internistin heute mit Termin für Check up und neuem Schmerzmittelrezept, ab Donnerstag dann manuelle Therapie und danach mit dem Röntgenbefund wieder zum Orthopäden … Ich hab alles angeleiert und hoffe sehr, dass es mit der Dresden-Reise vom 26. bis 30. April mit Martina klappt und es mir bis dahin deutlich besser geht, besonders, dass ich deutlich besser zu Fuß bin.

Freitag, 5. April

Habe stets Respekt vor dir selbst, Respekt vor anderen, und übernimm Verantwortung für deine Taten. Dalai Lama

Mir jeden Tag was Gutes tun – gestern war es HEILbutt, geräuchert, vom Fischstand auf dem Markt mit viel Omega 3 Fetts. und heute ein Bad in Warener Thermalsalz, gibt es hier in 6 Kilo Eimern im Haus des Gastes zu kaufen. Birgit hat gefragt, ob es mir schon besser geht. Bis jetzt ist es unverändert und das Gute daran ist, dass es nicht schlechter geworden ist.

Dienstag, 3. April

Nichtwissen für Wissen achten ist Leid. Wissen, dass man nichts weiß, ist wahre Weisheit. Aus Asien

Die Blüten der Weisheit sind grad wenig hilfreich. Heute wollten Silvia und Detlef kommen und wir wollten unsere Radtouren für den Sommer planen. Das hab ich gestern wegen Krankheit abgesagt und Silvia war ganz froh, sie hatte auch keine große Lust herzukommen bei dem Wetter. Das einzige, was ich gestern gemacht hab, war zum Röntgen zu gehen. Nun hab ich schon mal die CD für den Orthopäden, bei dem der nächste Termin nach der Manuellen Therapie ist. Die fängt aber erst am 11. April an und endet am 25., also abwarten … und sehen, dass die Schmerzen sich hier nicht häuslich einrichten.

Montag, 1. April

Ruhe und Glück umfangen den, der auf eine gute Tat zurückblickt. Aus Japan

Gestern hatten wir zu dritt einen schönen Ostersonntag-Schwestern-Nachmittag bei mir. Wenn ich hätte laufen – und Auto fahren – können, hätten wir uns bei Birgit getroffen. Aber wenigstens konnten wir auf der Terrasse die Frühlingssonne genießen.

Ulla hat gemeint, ich sollte mal meine Hüfte untersuchen lassen – vielleicht brauchst du eine neue? Ich hab ihr geschrieben, das ist schon in Arbeit mit dem Termin zum Röntgen. Was ich nicht geschrieben habe: Wenn es neue Hüften geben würde, würde ich das vielleicht machen – es gibt aber nur künstliche, das ist ein Unterschied. Ulla kann mit ihrem neuen Knie zum Beispiel nicht mehr Radfahren. Ich weiß noch, sie hatte damit richtig zu tun und egal wie aggressiv sie mit Physiotherapie dagegen an gegangen ist, war es eine lange und schmerzhafte Prozedur mit unbefriedigendem Ergebnis. Außerdem hab ich eine andere Einstellung zu Krankheit und Gesundheit als sie, die aus einer Ärztefamilie kommt, mit einem Vater, der Professor war. Ich bin der Auffassung, der Mensch ist keine Maschine, bei der ein defektes Teil einfach durch ein Ersatzteil ausgewechselt werden kann. Und der Organismus ist so konzipiert – das sollte, dürfte, müsste alles schon für eine Inkarnation halten. Na müsste nicht, müssen muss gar nix …

Für unser Schamanentreffen Anfang Mai haben wir jetzt die Unterkunft bei Schwerin storniert, weil das bei mir noch gar nicht absehbar ist, ob ich bis dahin wieder gängig bin. Vom 26. bis 30. April haben wir mit Martina ja ein Hotel mit 4 x Ü/HP in Dresden gebucht und auch schon die Fahrkarte. Ich hoffe, das wird was bis dahin!

Sonntag, 31. März

Schöne Tage – nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen. Rabindranath Tagore

Ich hab die Gedanken nicht beisammen. Gestern war ich auf dem Grünen Markt, dann hab ich es bis zu Anika geschafft und mir ein paar Schuhe gekauft, in denen ich laufen kann, so gut es geht und bin dann mit meinen Einkäufen zu Edeka gegangen. Als ich den Wagen in die Reihe zurückgeschoben hab, hab ich grad noch gemerkt, dass da noch meine Schuhtüte dranhing. Als ich zuhause ausgepackt hab, hatte ich die Eier und den Eierlikör vom Markt und hab dann gedacht – wo ist meine Mettwurst? Die hatte ich am Stand vergessen. Dann hab ich Monika aus Deven angerufen, von der ich mir die Nummer aus dem Telefonbuch rausgesucht hab. Du hast deine Wurst vergessen, hat sie gesagt, die bring ich dir in 14 Tagen mit.

Gestern hatte ich mit Lars den ersten schönen Sonnennachmittag auf der Terrasse. Er hat frei und geht erst Montag in die Frühschicht. Heute kommen Birgit und Tine …