Sonnabend, 4. Oktober

Von einem Irrtum erlöst, aber auch so recht von ihm erlöst zu sein, gewährt größere Freude, als eine Wahrheit gefunden zu haben. Karl Ferdinand Gutzkow

Um 16 Uhr kommen Silvia und Detlef und dann gibt es die Pilze, die wir gestern im Wald am Wegesrand gefunden haben. Obwohl sie kaum madig waren, hab ich über eine Stunde zum Putzen gebraucht. Es war eine ganze Menge …

Freitag, 3. Oktober

Lass dich nicht durch Kleinigkeiten oder Unvermeidliches aus der Fassung bringen. Benjamin Franklin

Das war ne Tour 9 bis 18 Uhr – über Stock und Stein, bergauf, bergab und viel geschoben. Wanderweg eben, aber zurück haben wir den Radweg neben der Bundesstraße genommen. Als wir auf dem Markt in Waren ankamen, hat das Fahrrad-Tacho 30 Kilometer angezeigt. Sportliche Leistung, würde ich sagen.

Donnerstag, 2. Oktober

Wenn ich alleine träume, ist es nur ein Traum. Wenn wir gemeinsam träumen, ist es der Anfang der Wirklichkeit. Weisheit aus Brasilien

Nach dem Einchecken im Hotel zwischen den Seen um 15 Uhr kommen Silvia und Detlef zur Feinabstimmung unserer Radtour morgen her. Das ist die Etappe 6 vom M – Müritz Nationalpark-Weg Um 9:34 Uhr mit dem Zug von Waren Hbf nach Neustrelitz, dann mit dem Fahrrad über Serrahn nach Carpin und in umgekehrter Richtung zurück. Die einfache Strecke ist zwar nur 16,6 km lang, das sind dann aber gut 33 km insgesamt. Das wär auch nicht schlimm, nur es ist ein Wanderweg und somit nicht durchgängig als Fahrradstrecke geeignet. Das heißt dann schieben. Der Weg führt durch den ursprünglichsten Teil des Müritz-Nationalparks, die urwüchsigen Serrahner Buchenwälder. Das ist eine besonders schöne Etappe. Da wir unsere Kondition übereinstimmend als mittelprächtig einschätzen, werden wir wohl nur bis Serrahn fahren und dann umkehren, ohne noch das Stück bis Carpin dranzuhängen.

Dienstag, 30. September

Geld erwerben erfordert Klugheit; Geld bewahren erfordert eine gewisse Weisheit. Und Geld schön auszugeben ist eine Kunst. Berthold Auerbach

Die Kunst hab ich heute bewissen und mir bei XXXL Lutz in Neubrandenburg, gehört zu Rück, eine schöne kirschrote Couch ausgesucht, da die alte den Geist aufgegeben hat nach 15 Jahren. Nach unserer zweiten Lesung heute nach dem Waldmarkt am Sonntag bei den Ivenacker Eichen bei Stavenhagen sind wir weiter nach Neubrandenburg gefahren. Ich wusste, ich werde sie da finden. 8 Wochen Lieferzeit und die Montage hab ich gleich dazugebucht. Nur die Alten Teile nehmen sie nicht mehr mit. Da muss ich mir dann wieder was einfallen lassen, wahrscheinlich Michael, die helfende Hand …

Montag, 29. September

Prahl nicht heute: Morgen will dieses oder das ich tun! Schweige doch bis morgen still, sage dann: Das tat ich nun! Friedrich Rückert

Neue Woche – neues Glück … Heute war ein dicker Umschlag im Briefkasten von der Hausverwaltung. Nebenkostenabrechnung – nein. Klage auf Eigenbedarf – nein, auch sehr unwahrscheinlich. Was kann es dann sein? Mieterhöhung ab Januar – moderater Preis mit 1 € Erhöhung Kaltmiete pro Quadratmeter. Die vorige ist von 2019. Da bin ich gerne bereit, das zu zahlen. Ich kam grad vom Energiekreis mit dem Thema Mangeldenken und Fülledenken.

Sonntag, 29. September

Wer sich selbst imponiert, imponiert auch anderen. Luc de Clapiers Vauvenargues

Heute an diesem letzten wunderschön-sonnigem September-Sonntag fahren wir zu den Ivenacker Eichen. Die tausendjährigen Eichen sind ein Nationales Naturmonument, ihr Schirmherr ist die Landesforst Mecklenburg-Vorpommern. Birgit holt mich gleich ab und um 10 fahren wir los. Dort ist heute von 12 – 18 der Waldmarkt mit vielen Angeboten und Attraktionen. Dazu gehören auch wir und Birgit hat mit ihren interaktiven Rulum-Waldschrat-Lesungen ihren Auftritt, bei dem ich sie begleite. Natürlich mit Feen-Hütchen und passendem Outfit zu diesem besonderen magischen Forest-Fest. Ganz im Sinne des heutigen Tagesspruchs werden wir den Besuchern imponieren, da wir von unserer Erscheinung total begeistert sind …

Sonnabend, 27. September

Verschieb nicht, was du heut besorgen sollst, auf morgen; denn morgen findest du was Neues zu besorgen. Friedrich Rückert

Heute hab ich meinen Ficus Benjamini von der Terrasse ins Winterquartier, sprich in mein Wohnzimmer geholt und ihn am Treppengeländer zum Schlafzimmer oben festgebunden. Er ist so in die Höhe geschossen über Sommer und gut 2 Meter groß. Das wurde auch Zeit jetzt, denn nachts sind 5 Grad, das ist schon empfindlich kühl für ihn. Der zweite Kandidat ist meine Palme draußen, die hat in 5 Jahren auch eine stattliche Größe erreicht. Mit ihr weiß ich noch gar nicht wohin im Winter. Fürs Bad oben ist sie zu groß geworden und auch zu unhandlich, um sie die Treppe hochzuhieven.