Pfingstmontag, 9. Juni

Unmögliches wird möglich, wenn es an Mut nicht fehlt. Elisabeth Kulmann

Pfingstmontag zuhause … auskurieren, eine Telefonkonferenz mit Birgit und Tine in unserer WhatsApp-Schwesterngruppe, Wolfgang zum Geburtstag gratuliert, mein Buch zu Ende gelesen, Badewanne und zeitweise auf die Terrasse, wenn die Sonne durchkommt, ist aber sehr stürmisch und eher ungemütlich. Morgen kommt Birgit und Donnerstag am späten Nachmittag wollen wir uns zu dritt mit Tine bei mir treffen, nach ihrem Arzttermin in Waren.

Der Glücksplanet Jupiter wechselt heute für ein Jahr in das Zeichen Krebs – damit soll ein Stimmungswechsel eingeleitet werden – zu höchster Emotionalität, Verbundenheit und Mitgefühl, womit der Krebs sowieso schon überreichlich gesegnet ist. Mal sehen, ob das Auswirkungen, vor allem familiär, hat. Von meinen Kindern hör und seh ich kaum was. Jonte war mit Michael im Februar zuletzt hier. Bei Andrea ist auch wieder Sendepause. Ich finde, ich hab genug getan und hab das nach Oben abgegeben.

Pfingstsonntag, 8. Juni

Wer Freude genießen will, muss sie teilen. Das Glück wurde als Zwilling geboren. Lord Byron

Nun wollten wir nur Kaffee trinken fahren und nun wird das auch nichts. Bei mir Magen-D-Infekt und bei Birgit ist eine von den kleinen Katzen krank und maunzt nur rum, die will sie nicht alleine lassen. Nun fahr ich nur kurz zu Birgit und bring ihr die Katzenmilch hin. Schön ist anders, doch bei anderen sieht es vielleicht noch weniger gut aus.

Sonnabend, 7. Juni

Ab und zu sollte ein jeder über die Stränge schlagen und seine kühle Nüchternheit für eine Weile vergessen. Seneca

Möge dein Handeln der Weisheit entsprießen, herrlich und hoch wie der Weizen eines guten, gesegneten Jahres. 365 Irische Segenswünsche

Die Wortwahl und Ausdrucksweise ist immer so schön in den irischen Segnungen … Heute war ich mit dem Fahrrad in Waren Ost beim FUTTERHAUS und hab Katzenbaby-Milch geholt. Birgit hat nochmal Nachwuchs bekommen, Vierlinge, und leider ist die Mutter nicht mehr nach Hause gekommen, bestimmt ein Unfall. Jetzt peppelt sie die vier alle 4 Stunden mit der Flasche auf und sie hätte extra 20 km nach Waren fahren müssen, um den Milchersatz zu holen. Da hab ich mich lieber aufs Rad geschwungen. Morgen treff ich mich mit ihr um 14:30 Uhr in Federow in der Bunten Kuh. Bis 14 Uhr hat sie mit der Mittagsfütterung zu tun und so lange Zeit haben wir dann auch nicht bis zum nächsten Gang.

Freitag, 6. Juni

Genießen! Das ist der Preis des Lebens! Ja, wahrlich. Wenn wir seiner niemals froh werden, können wir nicht mit Recht den Schöpfer fragen: Warum gabst du es mir? Heinrich von Kleist

Die Aussicht auf das Pfingstwetter sieht nicht nach Genießen aus – jedenfalls nicht draußen. Birgit hat gefragt, was machen wir Pfingsten? Wir machen einen Plan, was Schönes und fahren irgendwohin, am Sonntag oder Montag, hab ich gesagt. Bis jetzt sieht es eher so aus, als ob ich ich krank werde, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlappheit.

Dienstag, 3. Juni

Immer bewusster sich konzentrieren lernen. Alles Flatternde und Flackernde in mir überwinden. Christian Morgenstern

Das mach ich heut mal, mich bewusst konzentieren. Mit dem Glockenläuten um 8 fängt es an … um 12, wieder zum Glockenläuten, treff ich mich mit Birgit zum Mittag bei dat Asia Wok draußen.

Der 365 Tage-Flow-Kalender meint heute:

Das Leben verläuft eben nach der Philosophie, es ändert sich für immer alles, nur das ändert sich nie. Max Richard

Sonntag, 1. Juni

Dass etwas schwer ist, muss ein Grund mehr sein, es zu tun. Rainer Maria Rilke

Das war schön gestern – schön, schön, schön. Tinos Musiktruppe „Freunde der Blasmusik“ hat gespielt und nicht – als wenn das Warener Blasorchester unten auf dem Markt spielt – eher wenig Begeisterung geweckt, sondern die haben richtig mitreißend Stimmung gemacht, 9 Männer und eine Frau. Alle haben T-Shirts an mit Namen auf dem Rücken und Freunde der Blasmusik-Emblem auf dem Ärmel und auf der Brust das jeweilige Instrument. Bei Tino steht Tuba-Tino, er spielt das größte und schwerste Instrument, aber alle ganz große Klasse, die sind mit dem Herzen dabei! Reden von Tinos Vater, seiner Schwiegermutter Moni und einer Kollegin von ihr. Alles nicht zuviel und nicht zu wenig. Dana hat sich besonders gefreut, denn es war noch fraglich, ob sie mit dabei sein kann, nachdem es nach einer weiteren OP bei ihr Komplikationen gegeben hat. Ich hab sie gefragt, wie sollen wir denn feiern, wenn es dir so geht? Es wird besser, hat sie gesagt, und das wird schön – wir machen es schön! Und so war es auch.