Vor allem fahren wir fort, an die Sonne zu glauben, wie dicht auch das Gewölke sein möge, das sie unsern schwachen Augen verbirgt. Friedrich Christoph Dahlmann
A m e n
Vor allem fahren wir fort, an die Sonne zu glauben, wie dicht auch das Gewölke sein möge, das sie unsern schwachen Augen verbirgt. Friedrich Christoph Dahlmann
A m e n
Alles, was man macht, muss man gut machen, selbst eine Narrheit. Honoré de Balzac
Heute kommt Christine, meine ehemalige Nachbarin. Die Kinder sind mit Vater Björn in den Herbstferien im Elbsandsteingebirge, wie jedes Jahr. Eigentlich sollte heute Ruhetag sein, nach der Fahrt gestern mit Birgit, das sind ja auch immer viele Gespräche und Kontakte. Montag war ich bei Aniko und Mario in ihrer neuen Wohnung, Sonntag die Bustour, hier ein Treffen, da ein Treffen, dann noch bei Christa unten – einzeln genommen ist alles schön, nur die Masse macht das Gift. Mit Martina wollte ich heute auch noch telefonieren, bevor sie am Sonnabend mit Manuel und Nick und weiteren Beteiligten eine Woche Urlaub im Ferienhaus in Dänemark macht. Das bring ich nicht auf die Reihe, hab ich ihr gesagt, da es mit Christine auch kein Smalltalk ist, sondern tiefgründig ist. Ich hab irgendwie keine Aufnahme-Kapazität mehr.
Das besonnene Verhalten ist nicht etwas von der Glückseligkeit an sich Verschiedenes, sondern es ist selbst die Glückseligkeit. Chrysippos
Heute war ich mit Birgit wieder auf Rulum-Verbreitungs-Tour im Land unterwegs – diesmal im Wildpark MV und in zwei Buchhandlungen in Güstrow, genaugenommen eine mit einer Zweigstelle in der Fachhochschule. Das Buch im Waldschrat-Kostüm vorzustellen, wurde ihr als originelle Idee bestätigt. Das ist schon mal ein Hingucker! Als ich wieder zuhause war, hatte ich das Gefühl, einen Arbeitstag hinter mir zu haben und ich freue mich, sie bei ihrem Herzensprojekt unterstützen zu können.
Wieso gönnen wir uns den Genuss nicht sofort? Wie oft wird die Freude durch Vorbereitungen verdorben, durch törichte Vorbereitungen! Jane Austen
Das waren gestern 11 Stunden Fahrt für 2 Krabbenbrötchen, kann man zusammenfassend sagen. Dass Husum hoch im Norden liegt, war mir schon klar, aber kurz vor Flensburg – das ist schon Nordfriesland. Es gibt aber auch immer schöne Gespräche dabei, so hat mir eine auch alleinfahrende Frau aus Waren erzählt, was sie – mit 86! – noch so alles macht. Da hab ich gedacht, da fühl ich mich als Greisin. Und man erfährt in dem Zug – Bus – auch von Schicksalen. Sie hat aber nicht neben mir gesessen, den Platz hatte ich für mich alleine, was mir auch recht war. Ich kann auch gut nur aus dem Fenster gucken.
Lass dich gut beraten, bevor du beginnst – dann aber handle sofort. Sallust
Ich hab mich von meinem Gewissen beraten lassen – die Tage werden kürzer und kälter – und vormittags einen mittleren Herbsteinsatz auf der Terrasse gestartet. Den Nachmittag hab ich mit und bei Christa verbracht. Nach einer Marktrunde über den letzten Kunsthandwerkermarkt this year haben wir bei ihr Kaffee getrunken und dann hab ich mich nach oben verabschiedet, weil ich noch in die Wanne wollte. Ist heute auch nicht mein Konversationstag. Morgen ist Abfahrt Klock 6 am Bus Terminal …
Die Kraft liegt nicht im Keuchen viel und Schwitzen, sondern dass man etwas treibt zum Ziel. Carl Spitteler
Das erklär ich gleich zu meinem Lebensmotto …
Das war eine turbulente Woche. Montag hab ich mein Auto verkauft, Dienstag hab ich mit Birgit und ihrem Buch eine große Tour gemacht, Mittwoch war ich erst beim Sport und danach mit Aniko bei Sigi und Wolfgang und anschließend hab ich mich noch mit Carmen getroffen und gestern mit Sabine, beide nach langer Zeit. Heute und morgen ist es mal ruhiger und Sonntag ist meine monatliche Busfahrt – diesmal zu den Krabbentagen nach Husum mit Kunsthandwerkermarkt. Das wird zwar eine lange Fahrt mit fast 5 Stunden, trotzdem freu ich mich drauf …
Nichts in der Welt wirkt so ansteckend wie Lachen und gute Laune. Charles Dickens
🙂
Ruhig und doch schnelltätig, fröhlich und doch gesetzt – so ist der Mensch, welcher der Vernunft folgt. Mark Aurel
Ruhig ist heute nicht – der Merkur ist schnelltätig heute am Mittwoch, dem Kommunikationstag, erst Sport, dann mit Aniko zu Sigi und Wolfgang zum Mittagessen, dann Anruf von Sabine Sonnig, wir treffen uns morgen und gleich anschließend Anruf von Carmen Sternchen, da treffen wir uns gleich zum Kaffee bei Jannys Eis unten …
Mir liegt überhaupt nichts daran zu erfahren, was die Leute hinter meinem Rücken sagen. Das macht mich viel zu eingebildet. Oscar Wilde
Heute lange Rulum-Rundreise mit Birgit nach Demmin über Teterow nach Waren zurück … Das war anstrengend.
Niemand kann dir die Brücke bauen, auf der gerade du über den Fluss des Lebens schreiten musst, niemand außer dir allein. Friedrich Nietzsche
Heute bin ich am goldensten Oktobertag, den man sich vorstellen kann, um die Feisnek gefahren. Die See-Umrundung ist zwar kein Radweg, aber egal, man kann ja auch schieben zwischendurch. Und ich glaub, in diesem Jahr war ich da noch gar nicht, obwohl es ja zu Waren gehört. Dabei konnte ich gut über die Lebensbrücke nachdenken. Es ändert sich ja grad einiges – zum Beispiel: ich hab kein Auto mehr, dafür hab ich gleich in die Durchsicht vom Fahrrad bei Zweirad-Karberg investiert. Fast 200 Eus – ganz schön teuer, meinte Aniko. Die Autoreparatur wär bedeutend teurer geworden, hab ich nur gesagt. Und alleine durch Wegfall von Steuer, Versicherung und ADAC-Mitgleidschaft ist es schon ein Plus von über 300 Euro. Und kein Tanken mehr, kein TÜV/AU, keine Durchsicht, keine Reparaturen … muss ja nicht für immer sein, bis auf weiteres. Oder es bleibt so.
Die beiden Brücken bzw. Stege an der Feisnek sind abgebaut, da baufällig. Da gucken nur noch die Pfähle aus dem Wasser. Das war immer schön, sich da hinzusetzen und von da aus den Blick auf den See zu genießen. Das passt zur Großbaustelle Brücken-Neubau Schweriner Damm, das ist die Hauptverkehrsader durch Waren. Vorgesehene Bauzeit: 2024 – 20208