Der effektivste Weg, etwas zu tun, ist, es zu tun. Amelia Earhart
Wenn das kein Spruch ist! Der passt auch heute zu meinem Müritz-Morning-Erlebnis. Müritz-Morning, weil es am Hafen war, als ich von einem jungen Mann, eher Jugendlicher, angesprochen wurde – mit einer CDU-Wahl-Papiertüte in der Hand. Werbung für den Landratswahlkandidaten hier – Taten statt Worte!
Er kommt auf mich zu und beginnt: Darf ich Ihnen … Wir kommen ins Gespräch. Ich: Haben die Alt-Parteien schon was geleistet für … hier? Deutschland wollte ich sagen, aber so deutsch bin ich nicht. Was meinen Sie mit Altparteien, CDU, SPD? Das hat er richtig erkannt. Gibt es was, was Ihnen hier nicht gefällt, auf dem Land?, fragt er weiter. – Es gibt vieles, was mir sehr gut gefällt, und was noch nicht so gut ist, ist in Arbeit, denk ich. – Ja, unser Kandidat setzt sich für vieles ein – Ehrenamtsförderung, Förderung der Wirtschaft … Umgekehrt, sag ich, erst Förderung der Wirtschaft, viele Ehrenamtstätigkeiten sind eigentlich Arbeitsplätze und damit bezahlte Tätigkeiten . Da hat er mir zugestimmt. Seid ihr vom Gymnasium hier?, hab ich gefragt. Wir sind von der CDU/Junge Union und ich bin vom Gymnasium in Malchow. – Ich finde es lobenswert, dass sich hier auch mal junge Leute engagieren und in Erscheinung treten. Ja, das macht Spaß, hat er gesagt. – Ich nehm ihn mal mit (den Kandidaten in der Tüte). Inhalt: personalisierte Werbung für den Landratskandidaten – ein Mini-Lindt-Goldhase, Notizblock, Bleistift, Kulli (schwarz), CDU-Einkaufs-Chip, Feuerzeug und Gummibärchen. Alles, was man gebrauchen kann.
Als ich dann zum Stand von Monika auf dem Grünen Markt kam, an dem es mir, als ich losgegangen bin, zu voll war, war der Eierlikör alle. Das heißt, es gab ihn noch in 0,7 Liter-Flaschen, 0,5 war alle. Die große Pulle war mir zuviel, dann warte ich bis nach Ostern.