Montag, 28. April

Es ist besser, zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man es nicht genossen hat. Giovanni Boccaccio

Die meisten Menschen, die du kennst, von denen du dir heimlich denkst, die sind viel glücklicher als ich, denken das Gleiche über dich. Max Richard Leßmann im 365 Flow-Kärtchen-Kalender

Sonntag, 27. April

Man muss das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist. Iwan Sergejewitsch Turgenew

Heute war ich bei Christa im Garten – sie hütet eine Woche Haus, Hof und Kater bei Tochter und Schwiegersohn, die machen Urlaub auf Fischland/Darß. Das ist immer ihre Auszeit im Grünen und wir haben schön die Sonne genossen. Das ist 10 Minuten mit dem Fahrrad vom Markt entfernt, in Waren sind alles kurze Wege. Als ich zurück war, hat Aniko gefragt, ob sie nochmal rumkommen kann, oder heute lieber nicht? Heute lieber nicht mehr, nach 3 Stunden Unterhaltung reicht das heute.

Wohl hundertmal schlägt das Wetter um, das ist des Aprils Privilegium. Bauernweisheit aus dem Flow-Kärtchen-Kalender

Sonnabend, 26. April

In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks. Heinrich Heine

Einkaufen auf dem Grünen Markt, atmen und zentrieren … das ist alles heute. Diese Woche ist – oder soll sein – die schwingungsintensivste des ganzen Jahres 2025 und hat morgen mit dem großen Portaltag zum Neumond im Stier ihren Höhepunkt.

Mögest du ein gutes Gedächtnis haben, wenn du an gute Menschen denkst, aber ein kurzes, wenn du an schlechte denkst. Aus 365 irische Segenswünsche

Donnerstag, 24. April

Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst. Hans Christian Andersen

Das war ein schönes Frühlingsmärchen heute – mit der Fahrt durch leuchtende Rapsfelder, Schiffstour auf dem Ruppiner See, Spaziergang im Neuruppiner Tempelgarten und – nicht ganz so märchenhaft – nach einer Fahrt von fast zweieinhalb Stunden Kaffee, Kuchen und Obstwein in einem Kirschbaum-Blütengarten in Werder. Als ich im Tempelgarten auf einer Bank gesessen habe, kam eine ältere Frau auf mich zu, hat mir die Hand gegeben und mir die Wange getätschelt und gesagt: Ne kleine Süße … und hat mich angestrahlt. Das war wie eine gute Fee im Märchen.

Mittwoch, 23. April

Liegt nicht in jedem großen Augenblick, gleichviel ob er hell oder dunkel, richtig oder falsch, ein Glück? Christian Morgenstern

Heute Vormittag war ich mit Aniko bei Sigi und Wolfgang zum Frühstück, wo noch bis Freitag ihr Sohn Manuel und Polina mit Leona zu Besuch sind. Dann war Lars hier und hat mir von einem Start up erzählt, was er interessant findet, und nachmittags kommen Angelika und Bodo vom Hausboot in Röbel zum Kaffee. Dann reicht es heute auch. Morgen wird entspannt mit der Bustour zur Werder Kirschbaumblüte …

Dienstag, 22. April

Und keinen Tag soll man verpassen. Johann Wolfgang von Goethe

Aus vielleicht wurde gestern bestimmt kommt Aniko … Sie war von 12 zum Mittagsglockenläuten bis halb 7 hier und wir hatten einen schönen Nachmittag zusammen auf der Terrasse und haben uns mal unser Herz gegenseitig ausgeschüttet. Sie über ihren Mann, der immer nur zuhause hockt, während sie was unternehmen will. Das macht sie auch alleine, aber das will er auch nicht. Und ich über die seltenen Gelegenheiten, in der ich Zeit mit Jonte verbringen kann. Das war vorher öfter, irgendwas ist da schiefgelaufen. Das tat uns beiden gut, und sie genießt auch immer die Zeit hier oben, noch dazu bei dem herrlichen Sonnenschein gestern.

Montag, 21. April

Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll. Johann Wolfgang von Goethe

Das wird heute ein eigelb-sonniger und schlumpf-blauer Montag zuhause – auf der Dachterrasse. Bei Lars ist die Tür auf, ich glaub, er hat heute Spätschicht, und vielleicht kommt Aniko noch auf’n Kaffee …

365 Tage Flow-Kalender: Zu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh. Wilhelm Busch

Sonnabend, 19. April

Alles, was die Seele durcheinanderschüttelt, ist Glück. Arthur Schnitzler

Unten ist heute Ostermarkt mit dem größten begehbaren (der Ausdruck ist von mir) Osternest in MV – ist aber dieses Jahr deutlich kleiner. Ich wollte erst ein Draufsicht-Foto aus dem Wohnzimmerfenster in den Status stellen, ist mir aber vergangen, da Jonte nicht hier und dabei ist. Das schüttelt meine Seele auch ordentlich durcheinander, und auch mein Herz, und ich denk dabei aber an die glücklichen Zeiten, die wir zusammen hatten und sicher! wieder haben. Traurig ist das trotzdem heute …

Was mich ablenkt, ist – Andrea hat mir schon den Küchen-Make-over-Plan als Zeichnung geschickt. Ich glaub, das wird richtig toll, ist schon auf dem Papier wundervoll. Da hab ich jetzt eine Vorstellung und kann mich schon drauf freuen. Das ist optisch eine ganz andere Wirkung als vorher das verbaute Ding. Auch gut kalkuliert, hab ich geschrieben, mit gut mein ich budget-schonend. Besonders freu ich mich auch, dass die Hälfte der alten Küche bleibt und zur anderen Hälfte mit den neuen Teilen kombiniert wird. Das wollte ich so. Und schön, dass du es so schnell auf’s Papier gebracht hast, Andrea, obwohl die Doktorarbeit Chefsache ist, hab ich ihr auch geschrieben.

Zu Birgit zur Oster- und Geburtstagsfeier fahr ich morgen. Sie hat Damwildfleisch vom Jäger besorgt und ich mach wieder den Rotkohl dazu. Braten ist nicht so meine Sache. Da Birgit welchen aus dem Glas bevorzugt, ist es immer eine Herausforderung, den lukullisch aufzupeppen. Das ist mir diesmal ganz exorbitant gut gelungen mit einer experimentellen Gewürzmischung aus 2 Teilen Gefro-Bratkartoffelgewürz und einem Teil Kardamom. Dazu noch das übliche wie Äpfel, Zwiebeln, Butter – und ein Schuss naturtrüber Apfelsaft. Ha!

Bei Edeka konnte man heute das Oster-Glücksrad drehen. Mein Enkel kommt nicht zu Ostern, hab ich gesagt, da wär doch ein Gewinn ein kleines Trostpflaster. Dicht daneben ist auch vorbei – aber einen Trostpreis bekommen alle: Hasen-Schoki-Lolli und ’n Jacobs-Schlüsselanhänger. Wär ja auch kein Ersatz gewesen.