Sonnabend, 29. März

Die kleinen Blumen mögen zu blühen beginnen und ihren verzauberten Duft ausbreiten, wo immer du gehst. Irischer Segenswunsch

Ja, das mögen sie. Ich hab mir gerade unten auf dem Grünen Markt bei Monika aus Deven eine Frühlingsblumenschale für die frische Terrasse gekauft. Ich hab überlegt, was so wohltuend an ihm war gestern. Dass jemand da war, der es in die Hand nimmt – die helfende Hand.

Freitag, 28. März

Ziehe dich ab und an von dem zurück, womit du dich beschäftigst. Bernhard von Clairvaux

Na, das war eine freudige Überraschung! Die helfende Hand – Michael, wie mein Sohn heißt – kam um 8 und war nach 2 Stunden mit der Terrasse fertig! Super Service, kompetent, guter Preis – gerne wieder, wie man so sagt. Wir sind gleich Geschäftsfreunde geworden – er hat auch eine sehr freundliche und empathische Art. Wir haben auch gleich die Malerei oben im Schlafzimmer besprochen und das Demontieren von Schrank und Bett, bevor die Fußbodenleger kommen. Die Möbel können auch die Kinder auseinanderbauen, hat er gemeint, die machen meist wenig genug für ihre Mutter. Und er malert dann. Na, der passt mir gut mit seinen Ansichten. Da freu ich mich schon aufs nächste Mal.

Er ist der Mann für alle Fälle – und hat viele dankbare ältere Damen oder Ehepaare, die nicht mehr so können oder wo die Männer es ihren Frauen nicht recht machen. Wir können auch mal in den Baumarkt fahren und indirekte Beleuchtung für draußen aussuchen, hat er gesagt. Er ersetzt den Mann mit zwei linken Händen oder den erst gar nicht anwesenden oder Kinder, die wenig Zeit haben, um Muddern unter die Arme zu greifen. Damit macht er sich beliebt und wird so zu everybodys darling. Viele Handwerker nehmen so kleinere Aufträge auch gar nicht erst an. Damit hat er die richtige Nische gefunden – und begeisterte Kunden.

Donnerstag, 27. März

Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt. Heute! Hier! Jetzt! Leo N. Tolstoi

Oh Gott … Heute hab ich spontan die Nummer auf der Visitenkarte angerufen, die ich mal beim Doc mitgenommen habe: Die helfende Hand … Die helfende Hand kommt schon morgen früh zwischen 8 und 9 zwecks Reinigung der Dachterrasse. Das heißt, ich schaff schon mal Putzfreiheit mit den ganzen Töppen und Kübeln, zum Teil in Scherben, zerfroren vom Frost. Untergrund WPC mit Grünspan – da kapitulier ich alleine.

Solche Visitenkarten sammle ich, die sind Gold wert. Ich hab noch eine – Dienstleistungen rund ums Haus. Der das anbietet, stammt aus Knüppeldamm, wo Tine Schwesterchen lebt, er wohnt aber in Waren, hat sie mir gesagt. Nach der Terrasse brauch ich noch mal mittelfristig jemanden für das Malern der oberen Etage und am besten auch noch gleich für die Demontage von Bett und Kleiderschrank. Danach kann dann der Vermieter oben neuen Fußboden verlegen. Das wurde mir vor längerer Zeit schon mal zugesichert, muss ich nur gucken, ob das der neuen Hausverwaltung auch gegenwärtig ist. Andernfalls muss es aktualisiert werden.

Montag, 24. März

Nach „lieben“ ist „helfen“ das schönste Zeitwort der Welt. Bertha von Suttner

Gestern Nachmittag war ich bei Birgit im Garten, sie hatte ein schönes Feuerchen brennen. Das ist zwar nicht erlaubt, und es ist auch Waldbrandstufe 3, doch wer Birgit kennt, wundert sich darüber nicht. Hauptsächlich bin ich hingefahren, um Anna Sophia, ihre Enkelin und meine Großnichte, die am Wochenende mit ihrem Freund da war, mit zurück zum Bahnhof zu nehmen. Birgits Auto springt nicht an und braucht eine neue Batterie. Sie wird am 1. April schon 17! Anna Sophia, nicht die Batterie, aber viel fehlt da auch nicht mehr dran, glaub ich.

Heute Nachmittag bin ich zum Energiekreis bei der Heilpraktikerin Psy, bei der ich hier auch schon mal zum Workshop war. Heute findet er zum ersten Mal statt und dann einmal monatlich, außer in den Ferien. Ich bin gespannt, wer dabei ist, und ich denke, ein Energiekreis ist genau das, was wir jetzt brauchen können …

Sonnabend, 22. März

Das menschliche Herz ist voller verborgener Schätze, geheim und in Stille versiegelt; Gedanken, Hoffnungen, Träume und Freuden, deren Reize endeten, wenn man sie offenbarte. Abwandlung von Charlotte Bronte

Wenn die Seelen, die alle massenhaft unter den Karten-Readings auf Youtube kommentiert haben, als ich die noch geguckt habe, paarweise leuchten würden, wär die Welt mit einem Schlag aus dem Schlamassel.

22.

Freitag, 21. März

Heiterkeit kann kein Übermaß haben, sondern ist immer gut. Baruch de Spinoza

Nach dem Frühstück, das ich mir gerade vom Markt geholt habe – Eiersalat und dazu noch ein Ten-Pack Eier für die Woche – ruf ich erstmal den Leiter von Jontes Kita Kirschblüte in Schwerin an, um einen möglichen Auftritt von Rulum Waldschrat alias Birgit zum Kirschblütenfest am 16. Mai zu besprechen. Ich kann mir schon vorstellen, wie Jonte sagt: Aber das ist Tante Bibi!

Ein Thema hab ich heute nachher noch … So, unser Angebot wurde wohlwollend aufgenommen vom Leiter der Kita. Birgit schickt ihm ihre Kontaktdaten und den Flyer zur interaktiven Lesung in Verkleidung und dann will er es mit dem Elternrat besprechen und dann hoffen wir, dass es seinen Gang geht …

Nun zum angekündigten Thema. Gestern war auf dem Markt unten ein Stand: OMEGA – Der letzte Konflikt. Ich hatte von oben schon viele Bücher gesehen und als ich dann runtergegangen bin, hab ich den Aufsteller davor gesehen: Alle Bücher kostenlos! Als ich die bunten, gut gemachten Publikationen gesehen habe, wusste ich schon, wer der Initiator ist – die Adventisten. OMEGA – Der letzte Konflikt ist eine Vortragsreihe zu verschiedenen Themen unter der Headline: Die Welt steht vor einer Zerreißprobe. Wer hat hinter den Kulissen die Fäden in der Hand? Und welche Agenda wird verfolgt? Unglaubliche Entwicklungen stehen bevor …

Jeder will auf seine Weise seine Wahrheit anpreisen, um da nicht meschugge zu werden, braucht man einen sicheren Anker in einem sicheren Hafen. Den hab ich hier – meistens. Am Wochenende waren Schröders aus Berlin hier, die unten eine Wohnung gemietet haben, bis jetzt aber nur selten hier waren, weil sie noch in Berlin leben. Sie, Heike, hat mir gesagt: Wir wollen bald ganz herkommen – hier ist die Welt noch in Ordnung. Ja, halbwegs – hab ich gesagt.

Dann hab ich gestern noch gegoogelt: Jo Conrad, Bewusst TV

Wir befinden uns in einer Phase der Täuschung und des Betrugs auf allen Ebenen, sind jedoch auf dem Weg zur natürlichen Ordnung. Der Kampf um das Überleben der Menschheit findet in allen Dimensionen statt. Zu erkennen, was gut und was böse ist, ist hier die Herausforderung. Jo Conrad unterhält sich mit Matthias Weidner über Themen, wie eigenverantwortliches Handeln, Medbetten, digitale Verwaltungsdiktatur in der Ukraine usw. …

Wem kann man glauben – und trauen – und wem nicht? Wer ist der Berater dafür – der Kopf, das Herz, der Bauch?

Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns. RUMI