Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will, die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde. Friedrich von Bodelschwingh
Donnerstag, 14. Dezember
Was sind denn unsere Erlebnisse? Viel mehr das, was wir hineinlegen, als das, was darin liegt. Friedrich Nietzsche
Fahrt nach Schwerin, zur Kita „Kirschblüte“ … Das Winterkleid auf dem Auto ist zum Glück getaut, so dass ich mich reinsetzen und losfahren kann.
Mittwoch, 13. Dezember
Die Art des Gebens ist wichtiger als die Gabe selbst. Pierre Corneille
Regen, Regen, Regen … Morgen hol ich Jonte aus Schwerin ab. Ich hoffe, bis dahin hat sich der Himmel leergeweint.
Heute hab ich den Blick in alle 4 Himmelsrichtungen vom Kirchturm in meinem Adventskalender-Status. Das sind Sommerbilder – da waren wir im August mit Jonte oben.
Dienstag, 12. Dezember
Denn der Raum des Geistes, dort wo er seine Flügel öffnen kann, das ist die Stille. Antoine de Saint-Exupéry
Montag, 11. Dezember
Der Abend ist mein Buch, ihm prangen die Deckel purpurn in Damast; ich löse seine goldnen Spangen mit kühlen Händen, ohne Hast. Und lese seine erste Seite, beglückt durch den vertrauten Ton – und lese leiser seine zweite, und seine dritte träum ich schon. Rainer Maria Rilke
Ich sehn mich jetzt schon nach dem Frühling, das fing sonst erst Mitte, Ende Januar an. In meinem Kirchturm-WhatsApp-Adventskalender hab ich heute kein aktuelles Tagesfoto, mal im Nebel, mal im Regen, mal im Schnee, sondern eins vom Sommer mit blühenden Blumen auf der Dachterrasse mit Blick zum Kirchturm hin. Antje hat mir gestern geschrieben: Ich freu mich jeden Tag über deinen genialen Kalender! Gestern hatte ich eins von Jonte im Dunkeln mit der Laterne auf dem Spielplatz und dem beleuchteten Kirchturm im Hintergrund ausgesucht. Er steht da wie ein kleiner Lichtträger …
Sonntag, 10. Dezember
Zünden wir zwei Lichtlein an, mahnen wir den Weihnachtsmann: „Pack schon die Geschenke ein! Bald muss alles fertig sein …
Eins für Alle, das muss er nicht einpacken – F R I E D E N
Sonnabend, 9. Dezember
Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bittres verschwinden lassen. Francesco Petrarcar
Rückseite: Wir nehmen uns immer genug Zeit, uns über die Dinge aufzuregen, die uns ärgern: über Autos, die kaputt gehen, Verabredungen, die platzen, über Regen, wenn wir uns Sonne wünschen, über lange Schlangen an den Supermarktkassen … Und wie oft freuen wir uns über die kleinen Dinge, die uns eigentlich so glücklich machen? Meist bleibt im Alltag zu wenig Zeit, die „süßen Dinge“ des Lebens bewusst zu würdigen. Dabei ist es gerade dann, wenn man eine Pechsträhne hat, so wichtig, durch ein ganz klein wenig „Süßes“ das „Bittre“ zumindest zu lindern.
Sigi und Wolfgang haben zum Nikolaus jedem im Haus was „Süßes“ an die Tür gehängt – einen kleinen Schoko-Nikolaus, ein Badetütchen, ein Engelchen bei mir. Allen, nicht nur Christa und mir, auch dem jungen Arzt aus Dubai und bei Schröders unten, beide sind gerade neu eingezogen im Dezember. Das sind 11 Türen, ohne ihre eigene. Da haben sich alle sehr gefreut. Das haben wir gerne gemacht, hat sie gesagt, das ist doch menschlich.
Freitag, 8. Dezember
Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen. Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen. Matthias Claudius
Wir haben mit Carmen gestern auch Weihnachten entgegengeleuchtet – am Glühweinstand vom Fischerhof und U-nautic. Unser Tasting, das wir Kompetenzerweiterung nennen, umfasste 3 Sorten: Pflaume Slivovitz, Rumtopf und Glüh-Gin, die wir uns jeweils geteilt haben – also anderthalb Tassen für jeden. Außer für Fritzi auf 4 Pfoten – die hat von den Dippers und Kipperlingen probiert. So heißen sie, wenn man sie einzeln bestellt, zusammen sind das Fish and Chips, hat uns der Stand-Män erklärt. Das gab einige Verwirrung bei der Bestellung und war ganz lustig.
Donnerstag, 8. Dezember
Die größten Ereignisse – das sind nicht unsre lautesten, sondern unsre stillsten Stunden. Friedrich Nietzsche
Mittwoch, 6. Dezember
Die große, die Natur übertreffende Wahrheit gelangt nicht durch Reden von einem Geschöpf zum anderen. Die Wahrheit sucht die Stille, um der liebenden Seele ihre wirkliche Bedeutung aufzutun. Khalil Gibran
Ich hab Schneelicht in der Küche. Das Dachfenster ist eingeschneit, oben im Bad auch. Und meine Terrasse ist eine Winterlandschaft.