Montag, 27. November

Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe. Aus Indien

All jene von uns, die spirituelle Kräfte in sich spüren, werden merken, wie durch den Vollmond in Zwillinge das Mystische erwacht und wir besonders empfänglich sind für alles, was die Vorschau in die Zukunft mit sich bringt. Vielleicht hat so mancher auch das Gefühl, dass tief in ihm besondere Fähigkeiten schlummern.

Lassen wir sie in dieser Vollmond-Nacht erwecken, denn wir sind voller unendlicher Möglichkeiten. In uns flackert nicht nur der diffuse Schein einer Kerze, in uns allen lodern wilde Feuer. Wir stecken voller verborgener Seelenkräfte und brauchen nur den Mut und den Glauben, um sie frei zu lassen. 

Lassen wir uns vom Vollmond in den Zwillingen in eine Nacht entführen, wo wir einige Seelenwünsche dem Universum zur Erfüllung übergeben können! Mondkraft Alpenschau heute

Sonntag, 26. November

Was eine Raupe das Lebensende nennt, nennen Weise einen Schmetterling. Aus China

Hier sind diesmal schon vor dem 1. Advent die ersten schönen Zusammenkünfte. Freitag war ich beim Wintermarkt vom Hospiz Müritzpark hier. Da haben sie richtig was auf die Beine gestellt an schönen Ständen, mit Weihnachtsmann und Märchenfee, die beiden Alpakas, die sie einmal in der Woche für die Bewohner da hinbringen, waren auch da. Gestern war ich mit Birgit beim Lichterfest von Elektro Zimmermann, das nach Jahren der Pause wieder aufgelebt ist. Auch da liebevoll gestaltete Stände, Musik, Feuerschalen und – was kaum einem aufgefallen ist – der Vollmond über dem Ganzen. Ganz ohne elektrische Leitung. Wir haben viele Freunde und Bekannte getroffen und ich hab jedesmal gesagt: Guckt mal, der schöne Mond … Heute Nachmittag sind wir beim Puschen-Café bei Heidrun und Falk in Klein Dratow. Da waren wir im vorigen Jahr schon. Das ist immer sehr gemütlich. Jeder bringt was mit, Kuchen oder andere Köstlichkeiten, seine Hausschuhe und Freude am Zusammensein, wie es in der Einladung heißt.

In diesem Jahr gibt es in Waren ab Dezember auch einen lebendigen Adventskalender. Das sind viele Angebote an verschiedenen Stellen, meistens abends um 17 Uhr. Viele Leute haben sich dazu was Schönes einfallen lassen …

Dienstag, 21. November

Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist! Tue das Große da, wo es noch klein ist! Alles Schwere auf Erden beginnt stets als Leichtes. Alles Große auf Erden beginnt stets als Kleines. Aus dem Zen-Buddhismus

Gestern Abend waren Birgit und Tine hier und wir hatten mit Essen von Dat Asia Wok – ist gegenüber auf dem Markt – ein schönes Schwesterntreffen. Nimmst du auch Nudeln mit Hähnchen?, hat mich Tine vorher gefragt. Ja. Kurz danach hatte ich ein Bild vor Augen – da guckt mich so ein elend aussehendes Huhn aus tierquälerischer Haltung an. Okay, ich bestell um, hab ich ihm gesagt, ich nehm vegetarisch.

Heute fang ich mein jährliches Aussortieren zum Jahresende an – Bücher, CDs, DVDs, Sachen, Geschirr, Klimbim, alles was weg kann …

Montag, 20. November

Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. Laotse

Mondmagie der Mondkraft heute: Es gibt Zeiten, in denen einfach nichts klappt und man kann tun, was man will, die Lage bessert sich nicht. Aber auch wenn alles dunkel erscheint und wir uns wie begraben fühlen, dann werden wir vielleicht gerade wie eine Blume neu gepflanzt. Haben wir also Geduld, wir werden wieder aufblühen!

Sonntag, 19. November

Der Geist ist alles; was du denkst, das wirst du. Siddhartha Gautama Buddha

Das war eine schöne letzte Runde gestern. Das Thema war der innere Mann, die innere Frau, Seelenpartnerschaft. Licht und Schatten reichen sich die Hand. Da wir auch immer Karten ziehen, geb ich mal meine Botschaft von dem Starseed-Oracle wider, weil sie so schön stimmig ist.

Die Leere – Halt! Umarme den Winter. Großer kosmischer Schoß

Alles und nichts existiert in der Leere. Dort beginnt und endet alles Leben. Sie ist der Winter und der Mutterleib. Die fruchtbare Dunkelheit, in der alle Dinge entstehen und alle Samen keimen. Tröstlich und erschütternd. Befreiend und beängstigend. Das Ganze kann sich sowohl überwältigend winzig als auch riesig anfühlen. Die Leere ist der Ort, an dem der Glaube lebt. Die Botschaft der Leere besteht darin, sich dem Unbekannten hinzugeben. Erlaube der fruchtbaren Dunkelheit des Nichts, die neuen Samen zu nähren, die in dir wachsen – unabhängig davon, ob du weißt, was daraus eines Tages werden wird.

Du bist aufgerufen, dich dem Mysterium dessen hinzugeben, was als Nächstes geschehen will. Dich auszuruhen und den Winter die Arbeit für dich tun zu lassen. Deine Kontrolle abzugeben und darauf zu vertrauen, dass sich die Dinge optimal entwickeln – auch wenn du nicht sehen kannst, was unter der Oberfläche passiert. Die wichtigsten Schicksalsfäden werden miteinander verwoben, wenn wir lernen, uns hinzugeben und darauf zu vertrauen, dass unser Leben für uns perfekt gestaltet wird. Direkt unter der Oberfläche. Auf bekannte und unerklärliche Weise. Jetzt ist es an der Zeit, unseren Glauben zu kultivieren und tiefe, tiefe Ruhe einkehren zu lassen.

Die Leere taucht oft am Ende eines Abschnitts oder einer Lebensphase auf. Wenn wir aufgerufen sind, alles loszulassen, was wir kennen und mit dem wir uns identifizieren. Es kann sich beängstigend anfühlen, wenn du dich im Zustand der Leere befindest – so, als ob du unbedingt etwas tun solltest. Wenn diese Karte jedoch erscheint, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass es am produktivsten ist, die Kontrolle abzugeben und dich dem sich stets im Wandel befindlichen Mysterium des Lebens hinzugeben.

Den Zustand erleb ich gerade und auch, wenn es sich seltsam leer anfühlt, hab ich doch das Gefühl – es gibt nichts zu tun. Nur den Winter zu umarmen … Stefanie hat mir zum Abschluss gesagt: Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder. Wenn ich dich ansehe, denk ich, die Sonne geht auf – es ist, als ob eine Sonne durch die Gegend läuft. So ein schönes Kompliment!

Und noch ein kleines Wunder dazu: Als wir auf dem Weg zum Bäcker waren, lag vor mir auf dem Gehweg ein kleines Pappschild. Ich hab es aufgehoben – ein weißes M auf schwarzem Untergrund – und mitgenommen.