„Guten Morgen, liebes Schicksal! Kann man das nicht ein bisschen abmildern?“ – „Ja, natürlich, meine Liebe. Guck, ist schon geschehen. So habt ihr Kontakt und er ist nicht ganz weg für dich und du nicht für ihn.“ – „Was kost‘ das?“ Das ist immer meine erste Frage, weil ich weiß, alles hat seinen Preis. – „Nur ein paar Massagen gegen eventuell auftretende Verspannungen.“ Okay, ich geh nachher gleich zur Thai-Massage um die Ecke: „Oh, zehr vers-pannt!“, sagt er. Ich weiß warum: Es ist wie neben dem Geliebten zu liegen und ihn nicht berühren zu können. Weil ich eine Speiche im Schicksalsrad bin, denk ich gar nicht drüber nach, ob es vorher besser war, danach – oder lieber so wie jetzt.