Vor ein paar Tagen hast Du mich abends per SMS gefragt: „Was machst du gerade?“ – „Einschlafen“ – „Unerotisch oder erotisch einschlafen?“ – „Jetzt erotisch einschlafen“ – „Magst du mir dabei zusehen?“ – „Kommt drauf an“ – „Worauf?“ – „Wo Du zu sehen bist“ – „Wo möchtest du mich gerne sehen?“ – „In meinem Bett“, aber das schreibe ich dir nicht, weil es nicht geht. – „Skype?“ – „Ja“ – „Freue mich, geht aber nur nonverbal und mit Tasten, also Schreiben“. – „Ich wäre lieber in dir gekommen“, schreibst du zum Abschluss, „schlaf und träume schön!“
Danach war ich drei Tage und Nächte aphrodisiert. Und ich hab mich als Folge prächtig ausgiebig mit dir vergnügt. Danke für die schöne Anregung dazu. Das mache ich mit dem, was Du mir gibst. Ein Treffen – auch als es möglich gewesen wäre – bietest Du mir nicht an. Bis jetzt hast Du es noch nicht über dich gebracht zu sagen, ich möchte dich gern sehen. Das muss dir unheimlich schwer fallen. Früher hat mich das gequält. Jetzt bin ich durchlässig dafür. Das ist nicht gerade immer eitel Freude und sunshine, aber es bleibt nicht mehr in mir stecken.
Es hat mich diesmal so berührt, wie Du dich mir gezeigt hast. Warum, weiß ich nicht. So sehr, dass ich attraktiven Männern absage. Einer von ihnen fragt, warum? – „Ich hab jemand gefunden.“ Das kam so aus meinem Mund. Ich wusste gar nicht, wie mir geschah. Eigentlich wollte ich nämlich sagen: „Treffen 16:00 Uhr im Cafe.“