Heute ist Freitag, der 6. Oktober

Genaugenommen ist das, was ich mit Manuel hier mache, Ausbildung auf freundschaftlicher Basis mit zusätzlich Kuraufenthalt. Schulung in Bewusswerdung. Neulich hat er gesagt: „Ich kenn euch ja nun beide, aber ich seh nicht, dass ihr zusammen kommt.“ – „Stell dir vor, ich seh es auch nicht, ich seh dass du hier bist – aus welchem Grund auch immer.“ Und ein andermal: „Ihr seht euch ja nicht, das ist doch Sch…, bevor er zu Ende sprechen kann, sage ich: „Wir müssen uns nicht treffen, um uns zu sehen! Ein Treffen hätte gereicht, um zu sehen, ob es passt. Die anderen waren Bonus.

Als ich bei Oktober-Vollmond mit französischem Rotwein auf Dachterrasse Maik schreibe, dass es kurios ist, dass Manuel hier ist und nicht er – in dem Moment fliegt ein Schwan quer über den Mond. Ich hab hier schon alles mögliche an Vögeln, aber noch keinen Schwan gesehen, der nachts fliegt … Ich hab erst nur das Flügelschwingen gehört, sonst hätte ich ihn vielleicht gar nicht bemerkt. Das teile ich Maik auch mit. Antwort: Neulich flog ein Schwan ca. 50 cm an meinem Kopf vorbei. Ein Schwan für ihn, ein Schwan für mich – seiner mit Nachdruck – er hätte ihn fast gestreift – meiner mit Vollmond-Kraft. „Schau mal unter Krafttiere“, schreibt er. Es könnte sein, dass er es ironisch meint, so hab ich es aber nicht empfunden. – „War es auch nicht.“ Schwäne werden auch Engelsboten genannt. Je nach Krafttier-Deutung stehen sie für Liebeskraft, Loyalität und Transformation oder Schönheit, Verwandlung und Integration. Beides trifft bei uns zu. Zwei Schwanenhälse sind auch mein Header-Bild hier im Blog, als Symbol für meine Schwanengeschichte. Das Symbol für Herzöffnung sieht nicht zufällig wie zwei einander zugewandte Schwäne aus – ich hab es mir an die Wand geklebt … Es tut sich was. Draußen fegt der Sturm, drinnen kläre Ich.

Hinterlasse einen Kommentar