Dienstag, 7. April

Gestern hab ich mit viel Liebe ein Osterpäckchen für Michael, Tamina und Jonte gepackt und beim dritten Versuch, zur Post zu gelangen, auch abgeschickt. Die Filiale liegt etwas abseits vom Markt hinter einem Tordurchgang zum Fischerhof. Die Leute standen in der Entfernung, die sie für den Sicherheitsabstand von 1,50 m hielten, fast bis zur Straße, da immer nur 2 gleichzeitig rein konnten. Zweimal bin ich wieder gegangen, beim dritten Versuch am Nachmittag hielt ich es dann für zumutbar, mich anzustellen. Als ich alles schön verpackt hatte, hab ich gesehen, dass ich die kleine Windmühle, die ich vorher noch bei Rossmann für Jonte gekauft hatte, vergessen hab mit reinzulegen. Dann bekommt er die später.

Frühling, mit sommerlichen Temperaturen! Zum ersten Mal in diesem außergewöhnlichen Jahr geh ich barfuß und schlaf wieder mit offenem Fenster.

Wie schön war Mai als Kind, als heranreifendes Mädchen … Daran erinnere ich mich wieder – erst Kniestrümpfe, dann Söckchen, Sommerkleider, Blüten, Düfte, Sonne, Vögel, blauer Himmel, Käfer, Gras – ich kann es fühlen. Wie reich ich beschenkt bin mit allem. Und bei dem, was ich mir so gewünscht hab, hab ich eine kleine Änderung mit großer Erleichterung eingefügt: Irgendwann hab ich durch irgendwie ersetzt. Irgendwie wird es so kommen … So, wie jedes Jahr nach dem Winter der Frühling kommt, natürlich, von ganz alleine.

Jetzt ist er etwas unvollkommen, weil ihm ein k fehlt …

 

Ein Gedanke zu “Dienstag, 7. April

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