Freitag, 24. Juli

Nach eineinhalb Stunden auf meiner Dachterrasse war ich wieder regeniert gestern. Es war schön, doch ich war 10 Stunden unterwegs – viel zu lange.

Susanne hat auch so eine Geschichte wie ich. Das weiß ich von Martina, nicht von ihr. Gestern hat sie zum ersten Mal in einem Satz seinen Namen gesagt: Da war ich mit Ralphi … Das klang so liebevoll und hoffnungslos, dass ich gedacht hab, das bricht ihr das Herz. Das kann mir nicht passieren, schon deshalb nicht, weil ich immer Maik zu ihm sage, wenn ich telepathisch mit ihm telefoniere – und kein i anhänge. Ich verniedliche es nicht.

Eine Affäre geht so lange, bis die Vernunft den Stecker zieht. Ich bin nach Waren umgezogen, sie geht nach Neubrandenburg und fängt ein Studium an. Sie verlässt ihre Komfortzone.

Ich sollte heute schon um 2 anfangen, wenn’s geht, Nele ist krank. Ich schaff es erst zu um 3, hab ich gesagt, und dann wird es auch noch eine lange Schicht bis abends open end. Das stresst mich gewaltig …

Na, ging grad noch so, 22:30 Uhr zuhause, hat aber dicke gereicht.

Die großen Ereignisse der vergangenen 40 Jahre in meinem Leben waren alle im Herbst, hab ich neulich abends auf der Terrasse gedacht. Mit einer Ausnahme, Maik hab ich im Juni getroffen. Doch Mitte November hab ich mich von ihm verabschiedet und ihm noch einmal geschrieben, Jahre später …

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