Sonnabend, 30. Oktober

Die Sonne rappelt sich genauso langsam hoch wie ich. Um 9 steht sie grad knapp über den Dächern neben dem Kirchturm, wo ich mich auf der Dachterrasse, mit Kaffeetasse in der Hand, freue, dass sie so schön scheint. Anja hat gestern mit Gästen, 2 Frauen, die sie kennt, über das unvermeidliche Zeitumstellungsthema gesprochen, ob wir nun eine Stunde mehr oder weniger haben. Da der Tag weiter 24 Stunden hat, haben wir weder eine mehr noch eine weniger. Aber ich weiß ja, was sie meinen – ist es länger hell oder früher dunkel. Mir reicht schon, dass ich weiß, die Uhr wird zurückgestellt – anhand der Gartenmöbel-Eselsbrücke …

Dünne Haut und feine Antennen – ich les immer wieder von der enormen Schwingungserhöhung und Bewusstseinsanhebung, zum Beispiel bei Nadja auf Youtube und in meinem Mail-Eingang von ihr. Sie beschreibt da die typischen Symptome – bleierne Müdigkeit aus dem Nichts, wüste Träume, Antriebs- und Lustlosigkeit, Einsamkeit, auch unter Menschen, oder besonders da, Gleichgültigkeit gegenüber allem und allen, mit wenigen Ausnahmen. Kaum ist die kosmische Energie mal, dass man denkt, oh, was für’n schöner Tag, da wird sie gleich von der nächsten Welle der Schwingungserhöhung überlagert. Das Bewusstsein wird erhöht, der Körper hinkt hinterher. Das betrifft wieder nur die Fühler, die Denker denken: Wie, was, ich merk nix. Nee, das übernehmen ja auch wir für euch. Nicht, weil wir es wollen, sondern weil wir so gestrickt sind …

Machen sie bei Dir eigentlich keinen Druck wegen Impfen?, hat Anja mich heute gefragt. Nee, bei mir wissen sie, dass ich Nein gesagt habe und dabei bleibe.

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