Mittwoch, 16. März

Ruhe und Befriedigung findet der Mensch nur in sich selbst, nicht in äußeren Dingen. Anton Pawlowitsch Tschechow

So leb ich auch. Und Jonte auch. Ich hatte ihn die ganze vorige Woche da, mit Übernachtung. Die Tagesmutti war krank. Dienstag sind wir zum Schuhcenter gefahren, um Frühlingsschuhe zu kaufen oder wollten dahin fahren. Eine Stunde Sperrung der Autobahn wegen Unfall. Erst Polizeiauto, dann Krankenwagen, Feuerwehr und zum Schluss noch ein Hubschrauber. Da hatte er was zu gucken. Er hat nicht einmal gejammert oder gefragt, wann fahren wir weiter? Saß nur ganz geduldig in seinem Kindersitz hinten, bis es weiterging. Er spricht mir jetzt alles nach. Als sich der Stau aufgelöst hat, war zu sehen, dass einer auf den anderen raufgebrettert ist. Man muss immer aufpassen beim Autofahren und darf keinen Quatsch machen, hab ich gesagt. Immer aufpassen, kein Quatsch machen, kam das Echo …

Nächsten Tag zu Ikea – guck mal, was es hier alles gibt, so viele Sachen! Das brauchen wir alles nicht, das können sie behalten. Brauchen wir nicht, könn sie behalten … Auch da ist er den ganzen langen Pfeile-Weg mit mir lang gegangen. Ich wollte nur Tagesdecken für Sigi kaufen, die sie gerne haben wollte. Dann haben wir uns im Garten-Glashaus auf eine Bank gesetzt. Oh, das sitzt sich ja gut, hab ich gesagt. Sitzt sich gut … Damit hatten wir die neuen Plätze für meine Terrasse gefunden, zwei Modul-Teile, womit endlich meine alte wacklige Bank ausgetauscht werden kann. Die kauf ich nächste Woche, wenn Jonte mit im Auto sitzt, passen die Kartons hinten nicht rein. Martina kommt dann auch mit, um nach einem Schlafzimmer-Schrank zu gucken.

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