Freitag, 9. Mai

Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern. Carmen Sylva

Davon gab es 2 diese Woche – zwei schöne, kleine, herzenssüße Freuden. Als ich aus unserem Marktplatz-Edeka gekommen bin, lag vor mir, rechts, wo die Blumen draußen stehen, eine gelbe Rosenblüte, von einem Strauß abgebrochen. Die hab ich mitgenommen und zuhause in ein schönes, altes Glas, das mal bei Kram & Kunst, eine Querstraße weiter, zum Mitnehmen stand, ins Wasser gelegt. Jetzt leuchtet der Rosenkelch in einem Kelch aus geschliffenem Glas mit grünem Stiel und es sieht aus, als ob sie so gewachsen wär. Das wirkt ganz zauberhaft auf’s Gemüt …

Die zweite war eine ganz unverhoffte Überraschung – auf dem Flohmarkt in Gnoien, auf dem ich am 1. Mai mit Aniko war, hab ich am Stand einer Schulfreundin aus Waren – das war schon mal ein Zufallstreffen – ein Buch gesehen und reingeblättert: Style Queen – Shoppen, Wohnen, Speisen, Reisen mit kleinem Budget, unbezahlbare Tipps von Anna Johnson. The american way of life passt nicht so perfekt zur mecklenburgischen Einfachheit oder steht, wie sie sagen würde, ihr diametral gegenüber. So hab ich es da gelassen, wo es war, aber als ich zurück war, hab ich zunehmend gedacht, das Buch hatte was, was mich anzog, und ich wollte es mir unbedingt bestellen. Den genauen Titel hatte ich nicht mehr im Kopf, doch nach ein paar Sucheingaben hatte ich es gefunden und bei Amazon, Verkäufer Medimops, Zustand: Gebraucht, sehr gut, bestellt. Am Mittwoch war es hier und als ich gleich anfing zu lesen, was hab ich darin gefunden? Kleine Zettel mit Notizen liegen öfter mal in Gebrauchtexemplaren – aber hier war eine ganz besondere Überraschung für mich drin – ein gepresstes vierblättriges Kleeblatt! Auf Seite 197 – beim Absatz: Putzen Sie den Tisch heraus! Vielleicht mach ich das ja, und vielleicht kommen dann Gäste.

7 Gedanken zu “Freitag, 9. Mai

  1. Hach, Mary!

    Das Universum bringt jede Sekunde Zeichen + Symbole in unsere Wahrnehmung.
    Mann muss sie nur erkennen + deuten.

    Bei medimops hab ich letztes Jahr im Sommer, als ich nicht arbeiten konnte, ca. 5 Bücher gekauft.
    Die Millennium Trilogie, Teil 2+3 auf deutsch. Teil 4-6 in der englischen Übersetzung aus dem schwedischen.

    Extrem spannende Unterhaltung.
    In der Hauptrolle:
    Eine Hackerin namens Lisbeth Salander.
    Der beste Sommer seit Langem.
    Keine Arbeit, Balkon, Sonne und Lisbeth.

    Hach…

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    1. Vor Jahren hab ich mal was von Häkan Nesser gelesen, was so spannend für mich war wie für dich Lisbeth, obwohl ich ja nun nicht Fan des Genres bin, wie du ja wohl schon weißt. Als ich den Titel googeln wollte, hat es mich fast erschlagen. Wer schneller schreibt, als die Leser nachkommen, da denk ich, wo nimmt der das alles her?

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      1. Wen meinst du, meine liebe Mary?
        Haekan oder Stieg?
        Stieg lebt schon lange nicht mehr.
        Konnte seinen Ruhm leider nicht mehr genießen.
        Dafür aber wenigstens seine Erben.
        Band 4-6 hat ein anderer Schwede geschrieben.
        Und ab Nr 7 – 10 ist nun eine SchweDin dran.
        Weiß nich, obs englische Übersetzung schon gibt, werde aber auch kaufen.
        Medimops hat gute Preise.
        Und Mikael und Lisbeth sind DAS perfekte Ermittlerteam…

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    1. Ich meine den lebenden, Ingo, also Haekan. Zu Stieg fällt mir der dumme Spruch ein: Lebe immer first class, sonst tun es deine Erben. Bei dem, wo mir der Titel entfallen ist, hab ich mich über mich selbst gewundert, dass ich das so spannend fand, bei einem für mich nicht so spannenden Thema, Cyber Krimi. Da kann man mal sehen …

      Was die Zeichen vom Universum im Sekundentakt angeht, ja – wenn Augen und Herz offen sind, sie zu sehen.

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    2. Dachte schon, dass du das fragst, liebe Mary.
      Kann nicht beantworten.
      Hieß immer Trilogie.
      Letztes Jahr, als ich im schwedischen Kaufrausch war, fand ich heraus, dass Stieg 10 Romane geplant hatte.
      Also eine Dekalogie?
      Dezimetrie?
      Hmm.
      Freue mich auf die weibliche Sicht der Dinge.
      Lisbeth wird wohl dann die Hauptrolle übernehmen.
      Bisher war es Mikael…

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      1. Ja Ingo, dann bleibt es spannend, im Idealfall ergänzen sich die weibliche und die männliche Sicht. Ich hab per Google rausgefunden, dass ein Herzinfarkt 2004 sein Schreiben und sein Leben beendet hat. Ich hab von ihm nichts gelesen, die Titel klangen mir zu monumental, ähnlich wie bei die Säulen der Erde. Dafür hab ich vor Jahren Das Lächeln der Fortuna gelesen, auch so um die 1000 Seiten, glaub ich.

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