Montag, 27. Juni

Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben. Weisheit der Indianer

Als ich gestern meine heiße Schicht endlich rum hatte, war hier abends ordentlich Gewitter. Es hat paar Mal richtig gerumst. Seitdem ist die Kirchturmuhr auf 9 stehengeblieben, da hat wohl der Blitz eingeschlagen.

Sonnabend, 25. Juni

Do not try to rush things that need time to grow.

Kann man doch auch auf deutsch sagen, ab und zu schwenkt der Achtsamkeitskalender ins Englische.

Gestern war es mir zu warm, da hat es nur für den Spruch gereicht. Birgit war nachmittags da und hat Erdbeeren und Kirschen mitgebracht und wir haben die Klamottentüten von Manja durchgeguckt. Für sie waren richtig tolle Sachen dabei. Das meiste ist nicht meine Farbe, meine Größe oder nicht mein style.

Donnerstag, 23. Juni

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. Astrid Lindgren

Na, die Zeit hab ich. Ich bin gestern Abend schon zurückgekommen, obwohl ich bis Freitag in Bandelstorf geplant hatte. Nach 2 Tagen mit Jonte war die Erkältung wieder schlimmer, war wohl zu früh. Jetzt kurier ich mich am Kirchturm aus. Guti-Gutshaus hab ich erst am Sonntagnachmittag wieder, bis dahin wird es wohl gehen. Und dann freu ich mich schon auf’s nächste Wochenende, da ist Dorffest in Bandelsdörp. Das ist dann schon das zweite, das ich mit Jonte dort miterlebe. Und mit Heidi und Karl, seinen Eltern und Christin und Andy ist es sowieso immer schön im Garten. In Gesellschaft ist es einfach schöner.

Sonntag, 19. Juni

Wofür empfindest du Dankbarkeit?

Zum Teil auch für meine Arbeit – Guti-Gutshaus. Als ich zu EDK gegangen bin, lag eine Karte im Kasten mit Friedrich vorne drauf und Vielen Dank! Der jüngste Sproß unseres Chef-Ehepaars hatte Konfirmation und wir haben gesammelt und eine Karte geschickt. Das ist ein schönes Foto von ihm. 5 Jahre erlebe ich nun schon seine Entwicklung, vom kleinen Friedrich zum fast jungen Mann.

Sonnabend, 18. Juni

Je mehr du alleine bist, umso näher bist du deinem spirituellen Kern. Swami Krishnananda

Immer noch krank, eine Woche jetzt schon und noch keine Besserung. Heute bin ich nur Tanken gefahren und hab bei Bergmann-Gartencenter eine Blumenschale für Horst gekauft. Bei der Trauerfeier am Sonntag im Garten war ich ja nicht dabei. Ich hoffe, dass es bis Montag wenigstens etwas besser ist. Da fahr ich wieder nach Rostock, Manja Nageltante und, wenn es schon geht, natürlich Jonte.

Donnerstag, 16. Juni

Was wir haben, können wir verlieren, aber doch niemals, was wir sind. Wilhelmine von Hillern

Was wir haben möglichst auch nicht, damit mein ich Jontes geliebtes Bandelstorf und meins auch. Ich seh bloß zu, dass ich mit so wenig Anstrengung wie möglich über den Sommer komm. Am besten mit gar keiner, was sich arbeitsmäßig, wenn schon nicht ganz verhindern, aber wenigstens auf das nötigste reduzieren lässt.

Mir reicht meine Zeit mit Jonte. Neulich bin ich mit ihm im Bollerwagen durch das Miniland MV gezogen. Das ist nur ein paar Kilometer entfernt, in Göldenitz. Das hat Spaß gemacht. Danach waren wir nebenan im Bistro „Können und Gönnen“. Alles frisch und selbstgekocht. War lecker, hat Jonte zum Inhaber und seinen Waffeln mit warmen Kirschen mit Sahne und Schokoraspeln gesagt. Heidi hat mir erzählt, er ist mit Stanley, ihrem Sohn, zur Schule gegangen und stammt aus dem Nachbarort. Im Frühling hat er das Bistro eröffnet und betreibt es ganz alleine. Mein Gemüse mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise war auch frisch und lecker. Ein Apfelsaft dazu und 10,40 € auf der Rechnung. Nächstes Mal fahren wir ins Landschulmuseum, das auch da ist, und gehen wieder bei ihm essen. Alles Gute liegt vor der Tür – ohne weite Wege.