Sonnabend, 9. Dezember

Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bittres verschwinden lassen. Francesco Petrarcar

Rückseite: Wir nehmen uns immer genug Zeit, uns über die Dinge aufzuregen, die uns ärgern: über Autos, die kaputt gehen, Verabredungen, die platzen, über Regen, wenn wir uns Sonne wünschen, über lange Schlangen an den Supermarktkassen … Und wie oft freuen wir uns über die kleinen Dinge, die uns eigentlich so glücklich machen? Meist bleibt im Alltag zu wenig Zeit, die „süßen Dinge“ des Lebens bewusst zu würdigen. Dabei ist es gerade dann, wenn man eine Pechsträhne hat, so wichtig, durch ein ganz klein wenig „Süßes“ das „Bittre“ zumindest zu lindern.

Sigi und Wolfgang haben zum Nikolaus jedem im Haus was „Süßes“ an die Tür gehängt – einen kleinen Schoko-Nikolaus, ein Badetütchen, ein Engelchen bei mir. Allen, nicht nur Christa und mir, auch dem jungen Arzt aus Dubai und bei Schröders unten, beide sind gerade neu eingezogen im Dezember. Das sind 11 Türen, ohne ihre eigene. Da haben sich alle sehr gefreut. Das haben wir gerne gemacht, hat sie gesagt, das ist doch menschlich.

Freitag, 8. Dezember

Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen. Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen. Matthias Claudius

Wir haben mit Carmen gestern auch Weihnachten entgegengeleuchtet – am Glühweinstand vom Fischerhof und U-nautic. Unser Tasting, das wir Kompetenzerweiterung nennen, umfasste 3 Sorten: Pflaume Slivovitz, Rumtopf und Glüh-Gin, die wir uns jeweils geteilt haben – also anderthalb Tassen für jeden. Außer für Fritzi auf 4 Pfoten – die hat von den Dippers und Kipperlingen probiert. So heißen sie, wenn man sie einzeln bestellt, zusammen sind das Fish and Chips, hat uns der Stand-Män erklärt. Das gab einige Verwirrung bei der Bestellung und war ganz lustig.

Mittwoch, 6. Dezember

Die große, die Natur übertreffende Wahrheit gelangt nicht durch Reden von einem Geschöpf zum anderen. Die Wahrheit sucht die Stille, um der liebenden Seele ihre wirkliche Bedeutung aufzutun. Khalil Gibran

Ich hab Schneelicht in der Küche. Das Dachfenster ist eingeschneit, oben im Bad auch. Und meine Terrasse ist eine Winterlandschaft.

Sonntag, 3. Dezember

Es gibt vielerlei Lärm. Aber es gibt nur eine Stille. Kurt Tucholsky

Drittes Türchen – 1. Advent

Gestern nach dem Einkaufen hab ich Kuchen gebacken, Quarktorte ohne Boden, einen von meinen drei Klassikern, auf Wunsch von Andrea. Danach Apfel-Sellerie-Suppe gekocht, eine von meinen drei Herbst-Wintersuppen. Kurzes Päuschen, dann der Abwasch und zuletzt noch mit dem Wischmop über den Fußboden. Dann war es schon halb 4. Um 4 war ich mit Aniko zum Adventsmarkt der Marienkirche verabredet. Das war im Garten beim Gemeindehaus und wie jedes Jahr sehr schön und stimmungsvoll mit Feuern und Lichtern. Aniko ist danach noch mit zwei Freundinnen nach Neubrandenburg zum Auftritt von Torsten Sträter gefahren. Ich hab mir sein Programm Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein auf Youtube angesehen. Komiker sind nicht immer komisch, aber da hab ich schön gelacht. Ging anderthalb Stunden.

Von Antje kam gestern noch ihr tradtitioneller Adventskalender im Postkarten-Format für mich. Jetzt hab ich 5 …

Sonnabend, 2. Dezember

… Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

Mondnacht von Joseph von Eichendorff ist im 2. Kalenderblatt-Türchen von Dana und im Tee-Kalender liegt Apfel-Vanille. Meine Idee für einen Adventskalender ist täglich im Status von WhatsApp zu sehen – ich fotografier meinen Kirchturm zu unterschiedlichen Tages- und Abendzeiten. Er sieht immer bezaubernd aus.

Freitag, der 1. Dezember

24-mal die Stille spüren – Ein Adventskalender zum Besinnen und Genießen – von Dana

Heute: Ich wünsche dir Stille …

Adventskalenderzeit – ich hab 2 verschenkt, einen von Lindt an Dana und meine Schwester Tine. Den für Tine hab ich ihr mit Birgit zusammen geschenkt, weil sie die Gräber unserer Eltern so gut in Pflege hat. Sie ist am dichtesten dran. Ein kleines Dankeschön für ihre Mühe. Von Dana hab ich den Sprüche-Kalender mit schönen Bildern und noch einen mit Tee bekommen. Den wollte ich mir erst schon selber kaufen. Draußen ist alles weiß und neblig und über den Markt scharren die Schneeschieber. Doch sonst ist es ruhig hier im Winter. Jetzt läuten die Glocken den neuen Tag und den Dezember ein. Minus 7 Grad

Abhängen im Advent – Die 24-Tage-Entspannungs-Challenge – den Minikalender in Kartenform hat Ulla an mich abgeschickt, um mir eine kleine Freude zu machen, schreibt sie heute. Bis ihn mir die Post bringt, schickt sie mir die Türchen per Advents-App 🙂