Donnerstag, 30. April

Sei getrost auf dich gestellt, sei Kristall und fange Strahlen und lass dir im Herzen malen sich aus Strahlen deine Welt. Otto Julius Bierbaum

Heute wurde der Maibaum unten aufgestellt, wie jedes Jahr – nur nicht wie jedes Jahr mit großem Brimborium und Feuerwehr und THW und Musikprogramm, sondern einfach, still und leise durch den Stadtbauhof. Die Sprecherin der Stadtverwaltung, so steht es in Wir sind Müritzer, gibt als Grund die hohe Belastung durch ehrenamtliche Einsatzstunden bei beiden an. Hauptsache er steht auf dem Markt – zu vielen anderen Anlässen wird es noch laut genug hier. Nun kann der Mai kommen …

Mittwoch, 29. April

Der Mensch weiß erst dann, was er leisten kann, wenn er es versucht. Ugo Foscolo

Heute hab ich die Sitzkissen auf die Terrasse gebracht und die Ecke unter der Treppe entkernt von dem ganzen Kram, der sich da angesammelt hat. Zum Sport war ich wieder noch nicht, auch wenn heute Nordic Walking war, ich fühl mich noch zu schlapp und längst noch nicht richtig gesund. Mal sehen, wie die Gua-Sha-Massage morgen wirkt ,,,

Dienstag, 28. April

Lachen ist ein Heilmittel, dessen stillende Kraft man nicht sattsam ermisst. Jeremias Gotthelf

Besuch von Silvia und Detlef heute. Gelacht haben wir auch viel, doch eine Unterhaltung zu dritt ist im Nachhinein anstrengender, als wenn nur zwei reden, wie es meistens bei mir ist bei Besuch. Doch insgesamt war es ein schöner Tag.

Montag, 27. April

Man wundert sich über gar nichts, wenn man sich wie das Kind über alles wundert. Antoine de Rivarol

Erkältung 6. Woche – Donnerstag hab ich einen Termin zur thailändischen Schröpfmassage mit Gua-Sha, das heißt soviel wie den Wind ausschaben. Das ist in der Kirchenstraße eine Neueröffnung, also nicht wie sonst bei Tam, der hat sie nicht im Angebot.Während eine klassische Thaimassage bei Erkältung nicht ratsam ist, soll diese Massage dabei helfen.

Sonntag, 26. April

Vom Schönen, Weisen und Guten nähren sich die Flügel der Seele. Plato

Und heute:

Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß. Wilhelm Busch

Oder wie meine Oma gesagt hat: Im spaßigen Tone kann man alles sagen … Gestern waren wir alle platt nach dem Schenketag. Es ging einiges weg, aber gut die Hälfte mussten wir abends wieder mitnehmen, nachdem es schon ein Kraftakt war, alles hinzubringen und aufzubauen. Martina ist mit dem Zug um 19:30 Uhr zurück nach Rostock gefahren und Aniko war noch bis 22 Uhr hier. Dann hat es auch gereicht für den Tag.

Freitag, 24. April

Mancher Herbsttag ist wie ein Frühlingstag. Christian Friedrich Hebbel

Und umgekehrt … Morgen ist Wind mit über 30 km/h angesagt. Hoffentlich fliegt uns nicht alles weg da beim Schenketag, aber eigentlich ist es geschützt da im Garten. Bei mir steht schon die halbe Küche voller Tüten und Taschen mit dem, was weg kann. Birgit, Tine und Martina kommen um 10:45 Uhr und dann fahren wir alles hin, ist zum Glück nicht so weit. Und hoffentlich ist abends nicht mehr viel übrig, das muss man nämlich wieder mitnehmen.

Mittwoch, 22. April

Man kann für jeden Augenblick des Lebens nichts anderes tun, als was die Vernunft für ihren wahren Vorteil erkennt. Heinrich von Kleist

Oder sich für sein Herz entscheiden …

Heute war Terrasseneinsatz bei noch frischem Wind – Lars hat seine Erdbeeren gepflanzt und ich hab Tisch und Stühle gestrichen.

Dienstag, 21. April

Eine kleine Ungenauigkeit erspart einem manchmal einen Haufen Erklärungen. Saki

Das war eine schöne Überraschung heute – um 10 Uhr hat das Handy geklingelt und es war Heidi aus Bandelstorf! Da hatte ich zwei Jahre und zwei Monate ein möbliertes Zimmer gemietet mit Gartennutzung und Familienanschluss für Jonte und mich, als sie noch in Rostock gewohnt haben und er noch zu klein war für längere Fahrten nach Waren. So konnte ich ihn immer mal auf kurzem Wege holen für gemeinsame Zeit zusammen. Daraus ist eine Freundschaft entstanden, die hält, und die Erinnerungen daran sind meine schönsten überhaupt.

Montag, 20. April

Man soll nie etwas Gutes, sei es noch so klein, aufschieben in der Hoffnung, in der Zukunft Größeres tun zu können. Ignatius von Loyola

Dass Aniko gestern hier war, war ein Segen – beziehungsweise was die Lebensgefährtin ihres Papas, bei denen sie zu Mittag eingeladen war, ihr mitgegeben hat: Ein halbes Liter-Fläschchen Kirschlikör mit eingelegten Kirschen und Johannisbeeren noch extra dazu im Glas. Heute ist zum erstenmal seit 4 Wochen meine Nase frei und der Druck im Kopf weg. Das hat mir der Himmel geschickt, als wenn sie geahnt hat, dass ich genau das brauche als Medizin.