Sonntag, 9. Januar

A wie Aufmerksamkeit: Erst atmen, dann handeln.

Oder: Erst denken, dann handeln. Geht auch.

Frische, klare Luft auf einem schönen Waldsee-Bild … Der Achtsamkeits-Kalender war eine gute Anschaffung. Jetzt hab ich jeden Tag einen Spruch oder ein Foto mit Spruch, nicht nur einmal die Woche.

Zum Sonntag mal ein anderes Thema. Ich hab zum Jahreswechsel bei Lebenszahlen – Numerologie mal meine Geburts-Karte angefordert. Es ist die Karo 8:

Die Karo-Acht wird auch als „Sonnenkarte“ bezeichnet. Sie lieben es zu „glänzen“ und von anderen beachtet zu werden und besitzen große Führungsqualitäten. Diese Karte beschenkt Sie mit einem riesigen Potenzial für Überfluss, Erfolg und viel Anerkennung. Sie wurden zudem mit einem scharfen Verstand, grenzenlosem Talent und der Fähigkeit, Glück anzuziehen, gesegnet. Wenn Sie bereit sind, dafür zu arbeiten, gibt es nicht viel, was Sie nicht erreichen können, und wenige Probleme, die Sie nicht überwinden können. Sie verfügen über enorme persönliche Macht, und wenn Sie nicht sorgsam damit umgehen, kann dies manchmal zu tyrannischem, kontrollierendem und sturem Verhalten führen – behalten Sie das also im Blick.


Für Sie ist es normal, selbst die Kontrolle zu haben und sich nicht von jemand anderem sagen zu lassen, was Sie tun sollen. Daher passt es am besten zu Ihnen, Ihr eigener Herr zu sein oder eine Führungsposition zu bekleiden. Hinsichtlich Ihrer Beziehungen sind Sie sehr unabhängig, was für Sie und Ihre Partner eine Herausforderung bedeuten kann. Das Geheimnis liegt darin, Ihren Schutzwall abzubauen und sich verletzlich zu zeigen. Sie sind sehr gütig, fürsorglich und wundervoll, lassen Sie diese Energie in Ihrem ganzen Ausmaß zu Ihnen zurückkommen und gestatten Sie sich, Liebe zu empfangen.

Eine Herausforderung …

Sonnabend, 8. Januar

So wie der Grund eines Sees deutlich sichtbar wird, wenn die Wellen an der Oberfläche sich legen, so kann das wahre Selbst wahrgenommen werden, wenn sich die Erscheinungsformen des Geistes legen. Swami Vishwananda

Tag 8/365 – stürmische, feurige Widder-Energie, der See war sehr aufgewühlt gestern …

Heute Abend halbe Stunde mit Christoph telefoniert. Die Hand nochmal punktiert, Sepsis, Fieber, Schmerzen – sieht nicht gut aus. Ein Treffen kommt vorläufig nicht zustande. Oder andersrum: Es ist nicht begünstigt von den Sternen …

Wir kamen natürlich auf das leidige Thema. Warum hab ich nicht als UI – Ungeimpft – zu allen Geschäften Zutritt? – Weil man davon ausgeht, dass du das Nötigste ja bekommst. – Und warum brauch ich oder brauchen wir nur das Nötigste? Das ist nur einen Schritt entfernt vom dunkelsten Kapitel der Geschichte dieses Landes. 2G+ heißt nämlich in der Kurzfassung: Kein Verkauf an Ungeimpfte! Damals stand nur ein anderes Wort an der Ladentür. Impfzwang, drohende Berufsverbote … während ich noch nach den richtigen Worten gesucht habe, hat Christoph es gesagt: Das ist Erpressung. Seht ihr, was hier passiert, werde ich Michael und Tamina fragen.

Hamlet: Es ist was faul im Staate D… ganz, ganz oberfaul!

Freitag, 7. Januar

Achtsamkeit bringt dich nach Hause in die Gegenwart. Thich Nhat Hanh

Nach Hause zurück … Die Raunächte sind vorbei. Da kamen die dunklen verrauchten Winkel der Seele zum Vorschein. Stell dich ihnen lieber, als vor ihnen wegzulaufen, hab ich gedacht. Geh hinein und mach Licht …

Ich hab noch was vergessen in der Mitteilung an Michael: Ich bin deine Mutter, ich hab schon dadurch eine ganz andere Wahrnehmung der Welt, weil ich 34 Jahre älter bin. Ich sag nicht, dass es so ist, was die Verschwörungstheorie behauptet und du so ablehnst – ich sage nur, es könnte möglich sein …

Gestern kam Birgit, die mich zu Mittag eingeladen hatte, mit Kürbissuppe zu mir, weil ich noch drinnen bleibe und Kälte meide. Danach stand Überraschungsbesuch vor der Tür mit Glücksklee und 2 Bechern Cappuccino – Sabine aus Berlin, die hier in ihrer Ferienwohnung ist. Da hab ich mich gefreut! Und dann hat noch Dana angerufen und wir haben lange geredet. Der Fahrplan ihrer Behandlung zieht sich weit nach hinten raus. Das war wie zeitlich abgestimmt alles, war eine weg, kam die nächste.

Das war lustig mit Sabine. Ich hab ihr mal das Profil von Christoph in Partnersuche.NK gezeigt, wo er allerdings ohne Bild drin ist, wie ich auch. Auf die Frage: Sollte der Partner alles wissen? war seine Antwort: Im Prinzip Ja – Jurist, sagt alles und nichts, hat sie gesagt und wir haben schallend gelacht!

Ach, und dann noch was: Matroschka – mit dem Bild bin ich heute aufgewacht. Das sind die russischen, bunt bemalten und lackierten Holzpüppchen, wo immer eine kleinere im Bauch der größeren steckt. Es gibt auch ein Lied: 7 Schwestern sind mir, jede tanzt und lacht mit dir, 1 und 2, mein Freund, komm mit, immer im Matroschka-Schritt … Ich hatte auch mal eine, die ist aber weggekommen. Ich starte eine Umfrage, wer noch eine hat und abgeben würde. Da würde sich Jonte bestimmt sehr drüber freuen und staunen!

Donnerstag, 6. Januar

Sei gegenwärtig in allem, was du tust, denn die einzige Wirklichkeit ist jetzt. Weisheit aus dem Zen-Buddhismus

Und die Wirklichkeit sieht so aus:

Hallo Mutti. Dein Status heute hat mich ganz schön erschreckt … Dann folgt, warum. Ich hoffe, du verstehst meine Sichtweise. Mich beschäftigt dieses Thema sehr und ich habe große Angst, da ich von vielen Familien weiß, die sich deshalb komplett entzweit haben. Das möchte ich eigentlich nicht.

Hier meine Antwort an ihn:

Ja, Michael, ich hab mich schon gewundert, da stand immer Michael schreibt … Michael schreibt … Und ja, hab ich gesehen jetzt und gelesen. Versteh ich, deine Angst auch, deine Sorge, und ich hab auch Sorge natürlich oder kann schlecht schlafen, weil es wirklich auch um Familienzerstörung oder -spaltung geht, was ja bei uns auch schon ist. Das seh ich mit Andrea und Paul, das ist bei Sandra, Katrin, Tines Kindern, Tine auch, und das wär auch das Schlimmste, was so passieren könnte.

Das hat mir Manja heute Nacht geschickt und, äh, ich hab da … na klar, weiß ich, dass da auch andere mitlaufen, aber 27000 Menschen, Michael, das sind nicht Faschisten, das sind nicht Neonazis, das sind nicht Verschwörungstheoretiker, das sind Menschen, die haben Angst, Michael. Die haben genauso Angst wie du und ich, die haben Angst, äh, dass … Es gibt einen guten Spruch von Bertolt Brecht: Wenn Unrecht zu Recht wird, dann wird Widerstand zur Pflicht – und die gehen für das Leben auf die Straße! Und Viele, die glauben hier mit Impfung ist es getan – oder die das noch glauben – dass damit wieder alles hergestellt ist, ähm … Ich hab neulich ein Video gesehen von einem Hirnforscher (Gerald Hüther), der sagt, dass das Gehirn Angst ausschalten will und wieder Kontrolle haben will und den alten Zustand zurück und den gibt’s aber nicht. Es ist schlimm genug, was hier passiert, und … ja, du sagst Querdenker dazu. Querdenker sind für mich welche, die nicht in die Richtung denken, in die die Masse denkt, und – ja, du kennst mich auch, ich bin nicht nur weit ab von Rechts und Faschismus, ich bin Humanist und ich denk, das weißt du auch. Ich war einfach überwältigt von der Zahl der Leute – neulich waren es 12000, jetzt 27000 – dass sie von ihrem Recht auf Meinungsäußerung Gebrauch machen. Egal wie, du sagst auch, alle zu Wort kommen lassen oder alle achten und jeder hat seine Wahrheit, es gibt nicht nur eine.

Ich will das jetzt auch nicht ausufern lassen und würd mich gerne mit dir und euch auch mal so drüber unterhalten. Ich lieg jetzt hier krank im Bett und pfhhhhhh … Ja, gibt mir auch sehr zu denken, kannst du glauben, Michael, und ich würd sagen, das erstmal von mir. Ja … ich versteh auch dich, bloß ich bin paar Tage älter als du und als ihr und ich hab auch ein langes Leben schon hinter mir – und hoffentlich auch noch vor mir – und eine Spaltung und totale Entzweiung wär wohl das Schlimmste, was passieren könnte, nicht nur mit uns, auch: Wie können wir das Jonte erklären? Ist traurig grad alles hier, doch ich denk, wir finden einen guten Weg, dass wir uns daran nicht … Hat bestimmt Tamina dir geschickt, die hat das gesehen im Status, ja.

Ich war Montag hier auf der Demo. Hier wird immer nur friedlich, ohne Waffen, aufgerufen. Hier wird nicht Gewalt angedroht gegen Politker. Da würd ich natürlich auf gar keinen Fall mitmachen und … Der Frieden der Welt muss in unseren Herzen den Ursprung nehmen. Ist, glaub ich, von Nelson Mandela, (nein, da lag ich falsch). Und nicht mit Bürgerkrieg oder was hier manche noch so tönen …

Ja. lieber Michael, das ist bestimmt jetzt nicht alles und nicht in vollem Umfang, aber erstmal so die ersten Gedanken, die mir dazu eingefallen sind … Jetzt 4 Minuten, du kannst es bestimmt auch nicht hören auf Arbeit, aber vielleicht heute Abend in Ruhe. Ja, freu ich mich, wenn wir darüber reden können und im Dialog bleiben und ich denk, da finden wir auf jeden Fall einen gemeinsamen Weg! Erstmal liebe Grüße von mir hier und bis bald. Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder gesund bin und nach Rostock kommen kann …

Mittwoch, 5. Januar

Achtsamkeit: Atme tief durch!

Das musste ich gestern schon. Hätte ich gewusst, welchen Stein mein Video von der Demo in Rostock in meinem Status ins Rollen bringt, hätte ich es wahrscheinlich nicht reingestellt, oder wenigstens nicht, wenn ich krank im Bett lieg …

Erst mein Sohn, dann Katrin, meine Nichte. Michael war erschrocken darüber und hat große Angst, weil er von vielen Familien weiß, die deshalb schon unvereinbar zerstritten sind. Er hat mir einen langen Text geschrieben. Ich hab mit einer Sprachnachricht geantwortet, weil er auf Arbeit war. Mit Katrin ging es den ganzen Nachmittag auf WhatsApp hin und her – obwohl ich dazu keinen Nerv hatte, da krank – wobei wir dann einen gütlichen Abschluss gefunden haben. Vielleicht schreib ich noch Auszüge von beidem.

Auch heute würde ich gerne was im Status veröffentlichen, was mir am Herzen liegt. Ausschnitte aus: UTOPIA, Serie 2013, Channel 4. Es beginnt mit: Es ist keine Pandemie dafür nötig, dass sich die Menschen impfen lassen – nur die Angst vor einer Pandemie. Im Interesse meiner Enkelzeit, die mir auch sehr am Herzen liegt, verzichte ich darauf, zunächst. Vielleicht haben die „Verschwörungstheoretiker“ ja nur die Serie Utopia gesehen.

Mein übergeordneter Traum ist – bei den schon so lange andauernden Querelen – eines Tages in einer Welt glücklich zu leben. Dazu gehört der Mann an meiner Seite. Wenn ich daran denke, kann ich lächeln.

Dienstag, 4. Januar

Du musst nur langsam genug laufen, um immer in der Sonne zu bleiben. Antoine de Saint-Exupéry

„In Ihrer astrologischen Vorschau steht ein Jupiter-Partner. Sie haben ihn schon gefunden oder werden ihn finden.“ Ich warte nicht darauf, ich glaube nur, dass die Sterne so stehen könnten …

In der Nacht hat Manja Nageltante mir ein bewegendes 7:21 min Video geschickt, musikalisch untermalt mit Wind of Change – 27000 Menschen gestern in Rostock – Gänsehaut und große Freude!

Ich fahr heute doch nicht nach Rostock – Bauchschmerzen und fröstelig. Michael hat früh angerufen und gefragt, ob es dabei bleibt. Er sagt, Jonte will nicht aufstehen, er kuschelt sich in seine Decke. Bei mir könnte er morgen ausschlafen. Sag ihm, ich komm bald und hab was Schönes für ihn …

Heute im Status: Ich bin Hausmeister, wenn ich sage, ich repariere das, mach ich das auch, da muss man mich nicht alle 6 Monate dran erinnern. – Bingo, Daumen hoch! Ein schönes und schöneres Neues Jahr, Kleeblatt! Hab ich ihm geantwortet mit den besten Wünschen im Geiste für seine Knie-OP und meine Wohnungstür sowie WC-Klempner.

Montag, 3. Januar

Der Tempel der reinsten Gedanken ist die Stille. Sarah Josepha Hale

Zur Inspiration zum Jahresauftakt auch gleich eine Übung zu Achtsamkeit. Ich hab mich gerne und liebevoll um Jonte gekümmert und ihn betreut – und aufopferungsvoll, immer im Sinne und nach Wunsch der Eltern. Dabei hab ich oft zurückgesteckt und umdisponiert, was zum Teil anstrengend war. Heidi, die das auch kennt mit ihrem Enkel, sagt: Wir müssen uns ja nach ihnen richten und froh sein, wenn wir ihn überhaupt haben können. Nein, müssen wir nicht! Für diese Woche hab ich angeboten, ihn morgen oder übermorgen abzuholen, wie es ihnen besser passt. Mir passt Mittwoch besser und anstatt zu sagen, da kann ich ihn nehmen, hab ich mich auf Dienstag eingelassen, weil Tamina noch was für die Schule machen muss. Sie hatte lange frei und hat auch heute noch frei, um das zu tun. Also – dieses Mal noch, weil ich nicht aufgepasst hab – dann wird aufopferungsvoll gestrichen und durch aufmerksam ersetzt. Nicht umsonst war der Gelassenheits-Kalender vergriffen, darin hab ich jahrelange Übung. Das Universum wird sich was dabei gedacht haben, mir die Inspirationen für Achtsamkeit in die Hände zu spielen …

Und nochmal das Universum in der magischen Zeit der Raunächte, noch bis zum 6. Januar. Ein Youtube-Video: Wähle ein Symbol aus, um deine spirituelle Botschaft für das Jahr 2022 zu enthüllen. Von 9 wundersamen Symbolen hab ich mich für die Nr. 1 entschieden – es sieht wie ein verschnörkeltes L aus, wie Liebe. Die Botschaft:

Du bist auf dem richtigen Weg! Auch wenn dir die Dinge vielleicht nicht immer klar sind, soll diese spirituelle Botschaft dich wissen lassen, dass alles in Ordnung sein wird! Du gehst jetzt deinen höchsten Weg und obwohl du viele Fragen hast, lässt dich das Universum wissen, dass du geführt und umsorgt wirst. Vertraue darauf, dass alles perfekt ist. Du musst dir keine Sorgen um die Zukunft oder die Vergangenheit machen, bleibe einfach in jedem Moment präsent und beobachte, wie sich die Magie deines Lebens entfaltet!

… dass alles in Ordnung sein wird!

Sonntag, 2. Januar

Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.

Christoph, mit einem komplizierten Trümmerbruch an der rechten Hand weitgehend eingeschränkt, sagt, er bewundert meinen Elan, doch er muss erstmal kleine Brötchen backen.

Ich hab ihm geschrieben:

Kleine Brötchen backen, Christoph – ist besser, als gar keine Brötchen backen. Ich begleite grad meine Freundin in ihren schwersten Tagen. Ihr Hauptansprechpartner ist der Professor in der Onkologie der Uni-Klinik Rostock. Ich halt mich an den Wunder-Spruch. Ich kann gar nicht anders!

Auf Christoph musste ich mich erst einstellen, nach dem ersten Telefonat hab ich gedacht, oje! Er ist Jurist und spricht wohlüberlegt und bedächtig, ich bin eher es plappert die Mühle am rauschenden Bach. Er ist aber auch sehr feingeistig und sensibel, Sternzeichen Krebs wie ich, das haben wir gemeinsam.

Silvester hab ich in Müritz-Buch noch einen Sehnsuchts-Postkarten-Kalender Provence 2022 für meine Tochter gekauft – sie waren da in Urlaub – und für mich 365 Inspirationen, achtsam zu leben. Der Kalender 365 Tage Gelassenheit, der mich über Jahre begleitet hat – Neuer Montags-Gelassenheitsspruch – ist vergriffen und derzeit nicht verfügbar. So gibt es in diesem Jahr täglich einen Achtsamkeits-Spruch und nicht mehr einen wöchentlichen Gelassenheitsspruch. Heute:

Spannst du eine Seite zu stark, wird sie reißen. Spannst du sie zu schwach, kannst du nicht auf ihr spielen. Buddha

Dann hab ich noch was schönes entdeckt und gekauft: Das magische Raunacht-Orakel – 50 zauberhafte Karten. Man kann Ja-Nein-Fragen stellen, die das Orakel beantwortet. Die spirituellen Energien der heiligen und mystischen Zeit der Raunächte sind lebensbereichernd. Die Schleier zwischen unserer realen Welt und der geistigen Welt sind jetzt besonders dünn.

Gestern zu Neujahr hab ich die Frage gestellt: Bekomme ich heute noch ein Zeichen, wie es bei mir in der Liebe weitergeht? Das wär schön. Antwort: Auf jeden Fall!

Also, halt die Augen offen und danach Ausschau, hab ich gedacht, als ich zu Birgit zum Neujahrsbesuch gegangen bin. Auf dem Hinweg – nichts. Auf dem Tisch bei ihr lag die Ausgabe der Happynez mit dem Jahres-Horoskop 2022.

Krebs: In Ihrer astrologischen Vorschau steht ein Jupiter-Partner. Sie haben ihn schon gefunden oder werden ihn finden. Sie werden ihn in Ihr Herz lassen und die Zeit vergessen. Sie werden wieder spüren, warum Sie auf dieser Welt sind: um zu lieben

Dazu muss ich sagen, der Jahres-Regent für 2022 ist Jupiter, der Glücksplanet. Er steht für Glück, Optimismus und Gerechtigkeit mit dem Streben nach Wahrheit.

Dazu muss ich auch sagen, Jupiter ist der Herrscher des Zeichens Schütze. Maik.

Heute ist der 1. Januar 2022

Willkommen im Jahr mit den drei Zweien!!! Nun ist es doch ein besonderer Jahreswechsel geworden, anders als gedacht, dafür um so schöner … Mir hat sonst nur eine Zutat gefehlt.

Ich hab mir immer einen jüngeren Mann gewünscht, wenn ich einen hatte, war er verheiratet oder hatte andere Probleme oder beides.

Christoph ist wesentlich älter als ich. Bei Wörtern wie Traumprinzessin von ihm wird es riskant. Man kann sich in Worte, Sätze, Stimme verlieben, wenn man sich noch nicht gesehen hat, weiß man nicht, ob die Realität dem standhält. Nur wenn die Chemie stimmt, kann es gehen … Er überhäuft mich mit Komplimenten, nach dem, was ich ihm geschrieben hab. So wie das geistig gehen kann, kann man sich in Bilder verlieben, in reine Körperlichkeit, dazu ist gar kein Funken geistiger Übereinstimmung notwendig, den fühlt man nur nebenbei. Allerdings hat man sich dann schon berührt.

Er würde Stammkapital einbringen, ich Herzlichkeit. Das wär eine Zweckgemeinschaft. Für das, was ich in diesem Jahr tun will, fehlen die Rahmenbedingungen, ich schaff sie mir … Den ganzen Abend lief The Jerusalema Dance Competition.

Was war gestern anders als sonst? Ich bin nicht nach Glockenläuten und Feuerwerk gleich ins Bett gegangen, froh, dass der Abend rum ist, sondern hatte noch bis um 3 das Jerusalem-Tanzvideo an. Angestoßen hab ich mit einer 375 ml Flasche Champus, die ich mir noch am Vormittag gekauft hatte, nicht mit Freixenet oder dergleichen. Auch nicht mit 2 Gläsern – nur eins für mich! Zwischen Glockenläuten und Feuerwerk auch Blaulicht und Sirenen – ja, ihr ward in diesem Jahr auch fleißig mit dabei, hab ich gesagt. Meine Glückskekse gingen stündlich auf Reisen – was mach ich in der Zeit dazwischen, hab ich gedacht. Da bin ich auf Youtube auf den Film Half Light mit Demi Moore und wunderschönen schottischen Naturaufnahmen gestoßen. Mystery-Thriller – Gefangen zwischen Licht und Schatten. Das ist sonst nicht mein Genre – aber das war Gänsehaut-Garantie.

Heute ist Freitag, der 31. Dezember

00:25 Uhr – Vorhin war ich um 23 Uhr zu Hause – Feierabend für dieses Jahr! Als ich ankam, hat mich Bettina gefragt: Anita, möchtest du morgen auch kommen? Auf die Frage war ich vorbereitet, Bettina: Nicht unbedingt. Dann hat sie mir gesagt, Carmen würde kommen – gut, dann lass ich ihr den Vortritt. Ach so, du möchtest nicht mit uns feiern, hat Anja da gesagt – Anja, die heute auch frei hat! Doch, würd ich natürlich gerne … Aber noch lieber bin ich zu Hause, hab ich gedacht.

Ich wollte Silvester mal ganz anders feiern als bisher, schon seit 2 – 3 Jahren. Dazu kam es bisher aus verschiedenen Gründen noch nicht, auch in diesem Jahr nicht. Dass ich frei hab, ist mir aber schon ganz lieb.

Weiter geht’s mit Glückskeksen … Der 5. ist für Christine, Kerstins Tochter und meine ehemalige Nachbarin, die gestern Geburtstag hatte, einen Tag nach ihrer Mutter.

Um 9 beim Morgenkaffee hab ich mich mit Lars auf der Terrasse unterhalten bezüglich Silvester-Gestaltung. Er weiß noch nicht, ob er arbeitet, er soll nochmal anrufen, ob er zur Nachtschicht kommen soll. Ich werd wahrscheinlich mit Christoph telefonieren, mit dem unser Treffen erstmal nicht zustande kommt. Er ist im Park beim Gassigehen mit Mia, seiner Terrier-Hündin, auf Eis ausgerutscht und hat sich das Daumengelenk gebrochen – rechts natürlich.

Was ist hier los?, hab ich nach Oben gefragt, dass jeder Schritt von mir in Richtung Zweisamkeit behindert wird, und die Antwort gehört: Du sollst dein Ding zu Ende bringen. Hab ich das nicht schon?

Also:

Nr. 6 ist für Maik: Durch Leichtfertigkeit verliert man die Wurzeln, durch Unruhe die Übersicht.

Und Nr. 7 für mich: Betrachte Dinge nicht als selbstverständlich.

Die stündliche Glückskeks-Verlosung geht weiter und die Nr. 8 geht an Fritzi, unseren Guti-Gutshaus-Koch. Der gleiche Spruch wie bei Maik. Das kommt auch hin, sehr ähnlich beide.

Nr. 9 für Christoph, mit gebrochenem Daumen: Ein Wechsel zum Guten in naher Zukunft.

Und die Nr. 10 ist für meinen lieben Jonte – Für das Leben geht weiter!

Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat sehr viel Großes hervorgebracht.