Sonnabend, 3. Mai

Die Welt gehört dem, der sie genießt. Giacomo Leopardi

Heute war Post von Andrea im Briefkasten. Ich wusste erst gar nicht, was es war: Quadratischer Umschlag mit Aufdruck klint. Sie hat mir Farbmuster für die Küchenwandfarben geschickt. Mir haben spontan gleich 4 zugesagt – Elderflower oder Eden für den Weißton und Pistachio/pistazie oder Tea für den Grünschimmer. Jetzt denk ich, wird das doch schöner mit pastelligen Farbnuancen. Erst wollte ich bei einfach weiß bleiben, so wie es war. Konservative Gestaltung ohne Spielraum – kann man ja auch mal von abweichen.

Freitag, 2. Mai

Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie. Sarah Bernhardt

In dem Sinn war ich heute bei Tam zur Massage und danach mit Birgit bei dat Asia Wok auf den Freiluftplätzen unten auf dem Markt zum Essen. Gestern hatte ich mit Aniko einen wunderschönen und zauberhaften 1. Mai-Ausflug nach Gnoien. Da war ein toller Flohmarkt bei herrlichstem Wetter auf dem Marktplatz, schönen Ständen, Fräulein Frey – einer Sängerin mit Gitarre und Mikro, mit der wir viel Spaß hatten und die uns noch ihre Autogrammkarte mitgegeben hat. Wir waren dann noch an der Warbel, dem kleinen Fluss, der da gemächlich langplätschert, und haben uns über die Schäfchen und ihre Lämmer auf der maigrünen Wiese gefreut. Sehr malerisch und idyllisch alles. Gnoien ist wie Waren eine Ackerbürgerstadt, nur viel kleiner mit rund 3000 Einwohnern, und sie liegt ca. eine Stunde Autofahrt von hier entfernt. Das waren so viele schöne Eindrücke, auch die Fahrt durch die schöne mecklenburgische Landschaft mit ihren leuchtenden Rapsfeldern jetzt, ich bin immer noch ganz begeistert …

Mittwoch, 30. April

Sechzig Sekunden der Träumerei sind sechzig Sekunden lebendiger Ruhe für Körper und Geist. Prentice Mulford

Noch besser mit 60 Minuten … heute ist nach 2 Wochen Osterferien wieder Müritz-Sportclub dran. Gestern hat Übungsleiter Kai geschrieben: Hi die Damen, morgen ist der letzte Mittwoch im Monat und es soll gutes Wetter sein – heißt, wir walken. Da haben sich gleich welche abgemeldet, die eine: Ich hab ja Knie und kann nicht mitkommen, die andere: Meine Hüfte mag Walken nicht, ich wünsche euch eine schöne Wanderung. Dazu hat sie ein Witzbild geschickt, solange die Jogginghose noch passt, muss man nicht Joggen gehen. Na ja, so witzig ist das nicht. Das ist wirklich eine schöne Strecke am Tiefwarensee entlang und bis die Stöcke verteilt sind und erst wieder noch gequatscht wird, sind schon 15 von 45 Minuten rum. Bis jetzt sind wir 4 von 10, die anderen ohne Knie und Hüfte haben irgendwelche Termine.

Montag, 28. April

Es ist besser, zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man es nicht genossen hat. Giovanni Boccaccio

Die meisten Menschen, die du kennst, von denen du dir heimlich denkst, die sind viel glücklicher als ich, denken das Gleiche über dich. Max Richard Leßmann im 365 Flow-Kärtchen-Kalender

Sonntag, 27. April

Man muss das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist. Iwan Sergejewitsch Turgenew

Heute war ich bei Christa im Garten – sie hütet eine Woche Haus, Hof und Kater bei Tochter und Schwiegersohn, die machen Urlaub auf Fischland/Darß. Das ist immer ihre Auszeit im Grünen und wir haben schön die Sonne genossen. Das ist 10 Minuten mit dem Fahrrad vom Markt entfernt, in Waren sind alles kurze Wege. Als ich zurück war, hat Aniko gefragt, ob sie nochmal rumkommen kann, oder heute lieber nicht? Heute lieber nicht mehr, nach 3 Stunden Unterhaltung reicht das heute.

Wohl hundertmal schlägt das Wetter um, das ist des Aprils Privilegium. Bauernweisheit aus dem Flow-Kärtchen-Kalender

Sonnabend, 26. April

In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks. Heinrich Heine

Einkaufen auf dem Grünen Markt, atmen und zentrieren … das ist alles heute. Diese Woche ist – oder soll sein – die schwingungsintensivste des ganzen Jahres 2025 und hat morgen mit dem großen Portaltag zum Neumond im Stier ihren Höhepunkt.

Mögest du ein gutes Gedächtnis haben, wenn du an gute Menschen denkst, aber ein kurzes, wenn du an schlechte denkst. Aus 365 irische Segenswünsche

Donnerstag, 24. April

Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst. Hans Christian Andersen

Das war ein schönes Frühlingsmärchen heute – mit der Fahrt durch leuchtende Rapsfelder, Schiffstour auf dem Ruppiner See, Spaziergang im Neuruppiner Tempelgarten und – nicht ganz so märchenhaft – nach einer Fahrt von fast zweieinhalb Stunden Kaffee, Kuchen und Obstwein in einem Kirschbaum-Blütengarten in Werder. Als ich im Tempelgarten auf einer Bank gesessen habe, kam eine ältere Frau auf mich zu, hat mir die Hand gegeben und mir die Wange getätschelt und gesagt: Ne kleine Süße … und hat mich angestrahlt. Das war wie eine gute Fee im Märchen.