Montag, 3.3.

Der Kopf begreift manches, was dem Herzen unverständlich bleibt, und umgekehrt. Marianne von Willemer

Bis halb 11 hab ich die Sonne – heute scheint sie wieder – Anfang März auf der Terrasse. Dann zieht sie weiter hinters Dach, bis sie dann nach und nach immer höher steigt, bis Lars und ich hier oben den ganzen Sommer mit Sonne, so sie scheint, gesegnet sind.

Sonntag, 2. März

Für die Gefühle, die über uns kommen, sind wir nicht verantwortlich, wohl aber für die Folgen, die wir aus ihnen entstehen lassen. Ida Boy-Ed

So schön, wie der März-Auftakt gestern war, hat er sich heute nicht fortgesetzt. Die Sonne hat sich wohl gleich so verausgabt, dass es für den Sonn-tag heute nicht mehr reicht. Ich hab anderthalb Stunden mit Andrea telefoniert. Mein Krümel, meine Tochter … wird morgen noch weitere 2 Wochen krankgeschrieben. Termin beim Orthopäden, nochmal Spritzen am Dienstag und Termin beim Schmerztherapeuten nach Liebscher-Bracht. Als ich an die schrecklichen Spritzen gedacht hab, die sie schon mal im Südstadt-Krankenhaus bekommen hat, wurde mir gleich anders. Nein, Mutti – diesmal bin ich entspannter, hat sie gesagt. Das war damals in der akuten Schmerzphase. Das geht einer Mutter doch zu Herzen. Sie ist aber so vernünftig, dass sie sich Zeit lässt für die Heilung und die Zeit, die diese braucht. Das tat uns gut, miteinander zu reden.

Freitag, 28. Februar

Die Freude ist nicht in den Dingen; sie ist in uns. Benjamin Franklin

Den letzten Februartag in diesem Jahr beenden Birgit und ich nochmal mit einer letzten Fahrt nach Friedland zu STEFFEN MEDIA, wo ihr wundervolles Buch entstanden ist: Wie Rulum, der Waldschrat, seine Freu(n)de wiederfand. In dem Fall ist die Freude auch in dem Buch – und dadurch auch in uns natürlich!

Donnerstag, 27. Februar

Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer. Ich sage nicht: Tu das oft. Aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Bernhard von Clairvaux

Dienstag im Hospiz – hier sind die Spiele, Bücher, Rätsel und Reime. Die bespaßen sie da. Mir würde das sowas von auf den Kranz gehen, wenn ich auf der Abreise wäre. Wollen die einfach auch nur ihre Ruhe haben? Das geht mir ja schon so, ohne dass ich Gast im Hospiz bin. Die Bezeichnung finde ich auch ziemlich daneben, klingt wie Hotelgast. Ich bin Gast da, einmal die Woche für 3 Stunden am Nachmittag. Erstmal auf Probe 3 Wochen – und ich glaube, dass ich bleibe. Den Animateur-Zirkus mach ich nicht mit, dafür back ich nächste Woche da meinen Familien-Klassiker-Buttermilch-Kuchen. Einfach ist am besten.

Mittwoch, 26. Februar

Sie möchten gerne lachen – aber tun Sie es doch! Die Welt ist durchaus nicht zu ernst dazu. Sie ist weder ernst noch lächerlich, sondern in jedem Kopf und in jeder Sekunde anders, anders, anders. Christian Morgenstern

365 irische Segenswünsche: Die weißen Wolken am Himmel sollen deine versunkenen Träume wieder neu aufsteigen lassen, dass deine wiedererweckten Sehnsüchte dich in den Tag begleiten.

Gestern war ich zum 2. Mal im Müritz-Hospiz. Vor einer Woche war ich schon mal da zum Vorstellungsgespräch für ehrenamtliche Tätigkeit. Das hat gut gepasst, von beiden Seiten. Wir haben vereinbart, dass ich 3 Wochen lang je einen Nachmittag da bin und dann gucken wir, ob es unseren Vorstellungen entspricht. Die Hospiz-Grundausbildung hab ich ja 2011 schon in Rostock absolviert. Durch meinen Umzug nach Waren bin ich dann wieder davon abgekommen. Da hab ich mich dann für die Mitwirkung als Laien-Schauspieler bei der Müritz-Saga mehr interessiert und hab da 5 Sommer mitgespielt. Jetzt bin ich 13 Jahre älter und hab einen anderen Blick darauf.

Montag, 24. Februar

Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft. Heinrich von Kleist

Gestern bin ich nicht mal zum Tagesspruch gekommen … Michael und Jonte waren um 16 Uhr hier, da hatte ich nach dem Kurs noch zwei Stunden Zeit und das war auch gut, nach 4 Stunden war ich danach auch platt. Michael war auch ziemlich k.o. beide Tage, hab ich gemerkt. War trotzdem ein schönes Wochenende mit uns bei frühlingshaftem Wetter. Ich freu mich schon auf’s nächste Mal …

Sonnabend, 22. Februar

Glück liegt nur in dem Bewusstsein, was wir von ihm haben, und keineswegs darin, wie die Zukunft ihr Versprechen hält. George Sand

Heute kommt Michael mit Jonte. Tamina fährt zu ihrer Freundin nach Rostock, so haben wir alle was davon. Michael hatte am Dienstag gefragt, ob ich am Wochenende schon was vorhabe. Da hatte ich Montag grad den Kurs heute von 10 – 14 Uhr gebucht. Nun kommen sie danach und bleiben bis morgen. Da freu ich mich sehr und hab mir schon was Schönes ausgedacht. Zum Beispiel die Besichtigung unserer Großbaustelle Brücke, die noch bis 2028 neu gebaut wird. Dazu hab ich gestern noch einen schönen Bastelbogen Baustelle bei Müritz-Buch bestellt, den hole ich heute noch vor dem Kurs ab. Bei der Bestellung hab ich gesagt – damit unsere Brücke auch fertig wird. Sie hat ein bisschen gequält gelächelt, ich glaub, sie hat den Humor nicht verstanden.

Freitag, 21. Februar

Unser ganzes Leben gleicht einer Reise. Es kommt nicht darauf an, die Hindernisse zu umgehen, sondern sie zu meistern. Aurelius Augustinus

Gestern hatten wir nach der Salzgrotte in Klink, wieder mit Christa und den beiden Nicoles aus Malchow, einen wundervollen Nachmittag im Rosen-Domizil in Malchow, direkt am Wasser an der Drehbrücke. Mit dem Panorama der Klosterkirche auf der gegenüberliegenden Wasserseite. Das war gefroren und darauf standen die ganzen Hydro-Vögel beim Sonnenbad. Auch das Ambiente im Rosen-Domizil trug dazu bei, uns wie Luxus-Urlauber zu fühlen. Petra, Christas Tochter, hat zu ihr gesagt: Du bist ganz verändert, seit ihr donnerstags immer euren Ausflugs-Tag habt. Ja, sonst hatte ich ja auch nichts zu erzählen, hat sie gesagt. Jedenfalls sind wir vier ein schönes Kleeblatt und das macht uns viel Spaß.