Donnerstag, 20. Februar

Aufgabe des Lebens, seine Bestimmung, ist Freude. Freue dich über den Himmel, über die Sonne, über die Sterne, über Gras und Bäume, über die Tiere und die Menschen. Leo N. Tolstoi

Gestern ganz vergessen …

Nach 2 Wochen Winterferienpause hatten sich gleich 3 in der WhatsApp-Group MSC – Müritz-Sportclub abgemeldet und wir waren 7. Er hat uns begrüßt mit: Der Plan ist … Krafttraining Geräte. Hinterher hab ich meine Arme nicht mehr gefühlt und konnte mein Rad aber noch schieben. Nachmittags kam Sigi von unten zum Abschieds-Kaffee, sie ziehen Montag nach 20 Jahren hier in ihre neue Wohnung in Bahnhofsnähe, Eigentumswohnung ihres Sohnes Manuel aus Berlin, der sie für die beiden und für seine Besuche hier mit Familie gekauft hat.

Das hätte gereicht für den Tag, doch Aniko hatte ihren freien OBI-Tag und war erst am Wasser und Hafen unterwegs und hat dann gefragt, ob sie noch zu mir kommen kann. Da war es kurz vor 5. Ja, mach mal, hab ich gesagt, dann kannst du gleich dein Körbchen abholen – das hatte sie mir vor ihrem 3-Wochen-Fuerteventura-Urlaub mit dem Inhalt ihres Kühlschranks gebracht. Dafür hab ich ihr ein Four-Pack Desperados-Bier reingelegt. Dann können wir vielleicht noch ein Weinchen trinken, war ihre Idee. Ja, gut, aber nicht so lange, bei mir bahnt sich schon der Muskelkater an. Nicht so lange, das war dann bis um 9 und sie wär noch länger geblieben. Aniko, jetzt muss ich dich nach Hause schicken – oder bringen, wenn du’s alleine nicht mehr schaffst, hab ich gesagt. Das ging dann aber doch selbständig. War aber wieder mal sehr schön und so oft machen wir das ja nicht.

Montag, 17. Februar

Die Gedanken sind weiter als der Himmel. Kein Verfasser

365 Tage Kärtchenkalender der FLOW:

Wenn sie sich nicht öffnen lässt, ist es nicht deine Tür. Angela Doe

Das wird manchmal nicht bedacht …

Strahlender Sonnenschein und klirrende Kälte, doch es geht auf den Frühling zu. Das merk ich auch daran, dass sich wieder was tut, die Lebensgeister sich regen. Für Sonnabend hab ich mich hier für einen Workshop angemeldet: Hochsensibel in die neue Zeit – das goldene Wassermann-Zeitalter, Pluto im Wassermann 2024 – 2044. Anmeldeschluss war am 14.2., ich habe es aber heute erst gesehen und gleich angefragt und hab die Teilnahmezusage bekommen.

Außerdem hab ich bei meinem Markt-Triathlon Spaziergang – Essen bei U-nautic draußen – Edeka gleich mal beim Bus-Reisebüro um die Ecke nach Kurzreisen und Tagesfahrten im Schaufenster geguckt. Da wird was für mich dabei sein. Heute war schon geschlossen, da geh ich morgen nochmal hin.

Drittens hab ich mich gedanklich wieder mit ehrenamtlicher Tätigkeit beschäftigt. Da hab ich Freitag Vormittag um 10 einen Termin …

Freitag, 14. Februar

Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts. Søren Kierkegaard

Wenn es einen Bedarf an schlechten Nachrichten geben würde, wäre er gestern gedeckt gewesen. Hätte ich gewusst, welche Tortur Andrea gestern durchmachen musste, mit den Spritzen, die sie bekommen hat, wäre ich nach Rostock zu ihr ins Krankenhaus gefahren, statt zur Salzgrotte und ins Fischkaufhaus. Das war abartig, hat sie geschrieben.

Dana, die gestern auch nach Rostock zur Voruntersuchung für die 14. OP in die Uni-Klinik fahren wollte, liegt mit Bronchitis und Lungenentzündung und fürchterlichen Schmerzen im Bett.

Meine Hüfte hat sich wohl aus Solidarität gleich dazugeschaltet. Es reicht, es reicht, es reicht.

Tagesmotto der Mondkraft heute: Gehen wir mit einem offenen Herzen durch den Valentinstag!

Mittwoch, 12. Februar

So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem. Rosa Luxemburg

Ich hab heute anderthalb Stunden mit Andrea telefoniert. Sie hat mir gestern geschrieben – ich bin nach 44 Jahren ins Südstadtkrankenhaus zurückgekehrt. Mein Krümel, da ist sie geboren in Rostock. Jetzt Schmerztherapie wegen Bandscheibenvorfall. Was das für Schmerzen sind, weiß ich auch noch. Bei mir war das damals auch so akut schlimm, als ich in ihrem Alter war. Jetzt wird nochmal ein MRT gemacht und sie sagt, sie äußern auch Bedenken gegenüber einer OP. Zum Glück! Sie kann jetzt nach einer Woche wieder schlafen – weil nichts angeschlagen hat – was schon mal eine Erlösung ist.

Dienstag, 11. Februar

Das Universum ist Veränderung; unser Leben ist, was wir daraus machen. Marc Aurel

365 irische Segenswünsche: Mögest du Ruhe finden, wenn der Tag sich neigt und deine Gedanken noch einmal die Orte aufsuchen, an denen du heute Gutes erfahren hast.

Überall, wo ich hinkomme, wird mir mit Freundlichkeit begegnet, wenn ich sie auch ausstrahle. Beim Gespräch mit der Verkäuferin vom Fischstand auf dem Markt, gestern bei der Sparkasse … Da hat sich der Filialleiter die Zeit genommen, weil beim Kontenwechsel ein Abbuchungsverfahren nicht geklappt hat und die Summe von der alten Bank zurückgewiesen wurde – wofür sie 1,51 € Rückläuferkosten von mir haben wollten. Er hat die Geduld für den Telefon-Navigator aufgebracht, die ich nicht hatte, und nach einer halben Stunde, zum großen Teil in der Warteschleife, war das erledigt.

Das war die DBV, wo ich gezwungenermaßen zu 30 % privat krankenversichert bin. Von der Sparkasse wurde allen Abbuchern schriftlich die neue Bankverbindung mitgeteilt. Wenn einer den Kontowechsel nicht checkt – dann die!, hab ich gedacht. Damit hat die Prophezeiung sich selbst erfüllt.

Auch für dich, DBV, einen irischen Segen: Mögest du Hände haben, die nicht lange zögern zu helfen und gut zu sein.

Montag, 10. Februar

Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da. Franz Kafka

Als wir gestern mit Birgit von der Rulum-Runde vom Hafen zum Markt zurückgegangen sind, wurde sie noch angesprochen in ihrem Waldschrat-Aufzug. Ich bin schon weitergegangen, weil ich ziemlich durchgefroren war, da lag beim Ratskeller wieder ein Glückskeks-Spruch vor mir auf dem Gehweg: Glück ist Ordnung in der Seele.

Einen hatte ich schon zum Jahresanfang an der Bushaltestelle gefunden mit dem Inhalt, dass es nicht genügt, an den Fluss zu gehen, mit dem Wunsch Fische zu fangen – man muss auch ein Netz mitbringen.

Aller guten Dinge sind drei, heißt es ja. Mal sehen, ob ich noch eine dritte Botschaft vom Universum erhalte und was mir die sagen will.