Mittwoch, 18. März

Ich habe keine andre Pflicht als die der Lebenslust: so glücklich als möglich zu leben. Richard Dehmel

Heute war eine Kommunikations-Flutwelle, da bin ich nachmittags erstmal mit dem Rad nach Ecktannen gefahren und war da mit den Füßen in den Müritz-Fluten. Wassertreten für einen klaren Kopf und erst kalte und dann warme Füße.

Dienstag, 17. März

Der Zufall bevorzugt den vorbereiteten Geist. Louis Pasteur

Heute waren die Fensterputzer hier – da hab ich zu Ostern klare Sicht, auch wenn sonst die Klarheit manchmal zu wünschen übrig lässt. Genau wie meine Revitalisierung … Gestern hab ich mich aber mal aufgerappelt und die Kinder gefragt, ob sie Lust auf ein Ostertreffen bei mir haben. Das wär natürlich schön, schon wegen Jonte. Michael sagt, Freitag oder Montag würde gehen, sonst sind sie schon verplant. Andrea hat sich noch nicht gemeldet. Dann hab ich Carmen gefragt, ob wir unser Frühstück bei Bäcker Junge – das sollte schon im Januar sein, aber dann hat mich der Winter verschluckt – nachholen wollen. Mal sehen, was sie meint. Und meiner Freundin Antje, die im März auch 2 Tage herkommen wollte, hab ich eine Sprachnachricht geschickt, dass Müritzhof im März noch geschlossen hat. Dahin wollte ich mit ihr eine kleine Radtour unternehmen. Also entweder verschieben wir das, oder sie kommt nur einen Tag her und mit Übernachtung später. Dazu fühl ich mich jetzt nicht in der Lage: Revitalisierung

Und den Hausmeisterservice Die helfende Hand, in Person von Michael, hab ich gefragt, ob er freie Kapazitäten hat, um meine beiden Dachfenster in den Ecken abzuschleifen und neu zu lasieren. Das hat er sich für den 10. April eingetragen, also nach Ostern. Zumindest hab ich einiges angeschoben …

Sonntag, 15. März

Sammle dich zu jeglichem Geschäfte, nie zerplittere deine Kräfte! Friedrich von Bodenstedt

War das ein schöner Tag heute. Erst bin ich mit Aniko nach Sietow zu Yvis Dinner gefahren zum Flohmarkt und zum Burger-Essen. Danach waren wir hier oben bei mir und da kam Heike von unten noch dazu, die heute mit Thorsten aus Berlin in ihre Zweitwohnung gekommen ist, bevor es bald mal ihre Hauptwohnung wird.

Mittwoch, 11. März

Manche Wahrheiten sollen nicht, manche brauchen nicht, manche müssen nicht gesagt werden. Wilhelm Busch

Und manche wollen nicht gesagt werden …

Auf der Hauptstraße meines Lebens steh ich vor einem großen vernagelten Tunnel. Hier ist Schluss, es geht nicht weiter. Hier wäre jetzt Schluss … Links davon, seh ich, führt ein Weg dran vorbei. Ein Pfad neben einer sonnigen Wiese mit Blumen, der viel einladender aussieht, als der dunkle Berg rechter Hand. Früher hatte ich oft ein Bild vor Augen, wie der Weg vor mir beschaffen ist – eine Straße mit blühenden Obstbäumen oder auch nur mit einer Asphaltbeschichtung, unfreundlich und ohne Bäume oder Sträucher. Dann lange keine Bilder und jetzt wieder. Das ist sehr tröstlich, dass es weitergeht und die Sonne scheint. Das wird ein Spaziergang, ohne Anstrengung, denk ich. Ganz so bequem kannst du dir’s auch nicht machen, hör ich da von Oben. Egal, ich bin wieder verbunden mit der geistigen Welt.

Das war kein Traum – das sind innere Bilder.