Dienstag, 19. November

Nimm dir Zeit zum Träumen. Es ist der Weg zu den Sternen. Irischer Segenswunsch

Was sagt der Teebeutel-Anhänger heute? Liebe kennt keine Furcht oder Vergeltung. Das ist ein Prozess, da hin zu gelangen …

19. November – die ersten Schneeflocken in diesem Jahr. Morgen früh bring ich mein Auto zu carfresh bei Dornbrack zur General-Grundreinigung, nach 5 Jahren wieder mal. Ich hoff, es ist nicht zu rutschig, nicht wegen hinfahren, sondern zu Fuß zurückgehen.

Und was sagt der Mondkalender heute?

Kosmische Energie der Mondkraft heute mit Pluto im Wassermann aus Mondkraft Alpenschau

Pluto im Wassermann markiert einen tiefen Wandel, der heute um 21.35 Uhr endgültig in Kraft tritt und unser kollektives Bewusstsein bis 2043 prägen wird. Pluto ist in der Astrologie der Planet der Transformation, der uns fantastische Chancen zur Weiterentwicklung bietet. Er steht für geheime Wünsche und Sehnsüchte, gleichzeitig aber auch für Probleme und Traumata, die wir in uns verbergen.

Somit bringt Pluto im Wassermann sowohl Herausforderungen als auch das Potential für nachhaltige und große Veränderung mit sich. Auf der persönlicheren Ebene wird Pluto Transformation, Evolution und Offenbarung auslösen. Es sind intensive, seelische und schöpferische Mächte, die ab jetzt auf uns einwirken und einen grundlegenden Wandel mit sich bringen.

Und das für die rund nächsten 20 Jahre!

Sonntag, 17. November

Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen. Oscar Wilde

Gestern hab ich mir Yogi Tea Kurkuma Orange gekauft. Der Tee für alle, die mit dem Herzen schmecken. Lass die Sonne in dir scheinen, dann scheint sie über deinem Leben! Kräftiger Kurkuma, mild-fruchtige Orange und köstlich weiche Vanille kommen in diesem Tee zusammen, um dir eine ganz besondere Freude zu bereiten: Prächtig gold leuchtet der Tee in der Tasse, er verwöhnt dich mit seinem lieblich-würzigen Duft und krönt das Erlebnis mit einem unvergleichlich guten Geschmack. Das ist wahrer Reichtum. Da hat der oder die Tee-Texterin alles gegeben …

Tea bag words gestern – Liebe hat keine Grenzen. Heute – Leben ohne Liebe, ist wie segeln ohne Segel … ob da nur Liebe drinsteckt, in allen 20 Beuteln? 🙂

Sonnabend, 16. November

Reich sind wir nur durch das, was wir geben, und arm nur durch das, was wir verwehren. Anne Sophie Swetchine

In der neuen Ausgabe der Flow ist ein Artikel dazu – Was du bekommst, wenn du gibts. Ein anderer heißt: Wie wir echte Nähe finden – einen großen Freundes- und Bekanntenkreis zu haben, heißt noch nicht, dass man sich verbunden fühlt. Jetzt im Herbst und Winter, wo gar nichts anliegt und die draußen verbrachte Zeit weniger wird, bin ich dabei, den Wochen oder Tagen davon, einen Inhalt zu geben. Mittwochs – Salzgrotte in Klink mit anschließendem Mittag im Fischkaufkaus. Das liegt auf dem Weg, oder besser gesagt, links an der Straße in Eldenburg. Dann wollte ich mich mal beim Müritz-Sportclub zu einer Mitgliedschaft erkundigen, hab aber telefonisch noch keinen erreicht. Das ist beim Mühlenberg am Tiefwarensee, also auch nicht weit weg. Auszug aus ihrer Website:

Gerade für ältere Menschen und Menschen mit Handicap ist der Sport ein wichtiger Ausgleich zum Alltagsleben, in welchem die körperliche Belastung vielleicht zu kurz kommt. Natürlich gbit es auch einen sozialen Aspekt, wie zum Beispiel das Kennenlernen anderer Menschen oder auch einen Freundes- und Bekanntenkreis aufzubauen. Wir möchten mit unserem Sportangebot eine Plattform der Begegnung schaffen und möglichst viele Sportler*innen ansprechen, sich am Vereinsleben zu beteiligen. Jeder, der Spaß am Sport und an gemeinschaftlichen Aktivitäten hat, ist bei uns herzlich willkomen.

Klingt doch gut – auch die Trainingszeiten für das ältere Semester: Mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 Uhr. Am Tage ist mir lieber als abends und Donnerstag wär dann gut – mittwochs Salzgrotte. Ich fahr nachher gleich mal mit dem Fahrrad hin, geöffnet ist täglich von 7 – 22 Uhr, wenn die Seite aktuell ist.

Freitag, 15. November

Zu leben ist so aufregend, dass für anderes kaum Zeit bleibt. Emiliy Dickinson

Schön, dass mein Tag immer mit einem Spruch und einem schönen Bild dazu anfängt …

Das Konstrukt der Vollmachten überdenk ich nochmal. Es ist nicht davon auszugehen, dass ich, wenn überhaupt, von einem Tag auf den anderen schwachsinnig, dement, komatös oder völlig bewegungsunfähig bin, jedenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht. Wie will Andrea sich um meine Angelegenheiten kümmern, wenn sie nicht mal die Zeit und die Geduld für knappe 5 Minuten hat?

Bei Birgit haben wir gestern nochmal alles Korrektur gelesen, nun schickt sie den Entwurf zurück und bekommt ihn dann nach Einarbeitung der Änderungen abschließend zurück, um das okay für den Druck zu geben.

Mittwoch, 13. November

Nur das Herz vollbringt Wunder. George Sand

Gestern hatte ich Andrea ein Foto von meiner aus dem Leim gegangenen Schrankschublade geschickt. Ich hatte gefragt, ob Paul als Tischler mir die reparieren kann, wenn sie herkommen. Schick mal ein Foto … Dazu hab ich noch eine Sprachnachricht geschickt. – Hast du eine 4minütige Sprachnachricht geschickt? Was ist die Zusammenfassung? – Wie du siehst, ja. Die Zusammenfassung ist Schrankschublade, Bankvollmacht, Tagesgeldkonto, Massagematte – ganz effizient.

Also, sach mal …

Sprachnachrichten sind out. Jetzt weiß ich das und wunder mich auch nicht mehr darüber, dass ich von Tamina überhaupt keine Antwort bekommen habe, als sie gefragt hat, ob ich mit ihnen und Jonte am 23. November mit in den Bärenwald kommen möchte und ich ihr mit Sprachnachricht geantwortet habe. Es gibt sowas wie einen WhatsApp-Code – auf Sprachnachrichten gar nicht antworten oder so wie Andrea, heißt – no go. Auch geschriebene WhatsApps werden so kurz und knapp wie möglich beantwortet, bevorzugt in Wortgruppen, statt in Sätzen. Bei positiver Resonanz gerne mit supi, mega und Daumen hoch. Die Anrede ist Hu-hu …

Dienstag, 12. November

Die Zeit ist ein so kostbares Gut, dass man es nicht einmal für Geld kaufen kann. Aus Israel

Ja, die Zeit – man weiß nicht, wieviel noch bleibt. Ich befass mich aus gegebenem Anlass mit Bankvollmacht und Patientenverfügung. Ich hab gestern mit Andrea telefoniert, sie würde das machen. Dann kann ich sie als Bevollmächtigte einsetzen. Da gibt’s den Unterschied zwischen prämortaler und postmortaler Vollmacht. Also zu Lebzeiten und über den Tod hinaus. Das ist merkwürdig, sich damit zu beschäftigen. Zur Zeit häufen sich die Nachrichten, dass nicht nur Menschen, die ihr Leben gelebt haben, sondern auch viel jüngere, die noch einen gut Teil der statistischen Lebenserwartung hätten, hier abdanken oder abberufen werden, wie man sagen will. Man kann auch einfach sterben sagen. „Es geht um“, hat Andrea gesagt, das haut richtig rein, würde ich sagen, bei dem, was ich aktuell höre.

Ich hab mal gegooglet zu Vollmachten. Die 5 wichtigsten – das heißt, es gibt noch mehr – sind: die Bankvollmacht, die Sorgerechtsverfügung, die Patientenverfügung, die Vorsorgevollmacht, die Generalvollmacht. Bei der ist der Name Programm steht da. Das Sorgerecht betrifft minderjährige Kinder, das scheidet schon mal aus. Unter den 5 Punkten steht: Fazit – Vorsorge für den Notfall

Es ist zwar wahrscheinlich und wünschenswert, dass man von schweren Schicksalsschlägen verschont bleibt. Doch die Erfahrung zeigt, dass es wirklich jeden jederzeit treffen kann. Damit für den hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall Ihre und die Interessen Ihrer engsten Vertrauten gewahrt bleiben, sollten frühzeitig die notwendigen Weichen gestellt werden.

Ich entscheide mich erstmal für Patientenverfügung und Bankvollmacht. Das halte ich für das wichtigste. Bei Generalvollmacht gibt man ja sein Leben komplett aus der Hand, bei der Vorsorgevollmacht teilweise. Auch, wenn es eine Person des Vertrauens ist … Und vielleicht tritt der E-Fall ja auch nicht ein, wenn man das hat. So wie man einen Regenschirm mitnimmt – und dann regnet es nicht. Das ist jetzt nicht naiv gedacht, sondern mit einer Prise Humor gewürzt.


Montag, 11. November

Jeder Sieg, den man über sich erringt, ist wie ein Sonnenaufgang. Die Furcht und alle Befürchtungen hinter sich zu lassen, öffnet einen grenzenlosen Horizont. Aus Tibet

Am 11. 11. um 11 Uhr sind wir heute bei Frau Hintze von STEFFEN MEDIA – Satz und Layout für das Rulum-Buch sind fertig! Gestern hab ich noch zwei Bilder von Ramona abgeholt, die Birgit beim Malen unterstützen wollte. Ob die beiden Zauberer so geworden sind, wie Birgit sich das vorstellt, mal sehen … Ich finde, dass Birgits Text mit ihren eigenen Bildern vollkommen ist.

Sonntag, 10. November

Fange jetzt an zu leben und zähle jeden Tag als ein Leben für sich. Lucius Annaeus Seneca

Gestern war Sabine hier, das war ein sehr schöner Nachmittag in schönem Einvernehmen. Birgit war auch kurz hier, ist aber bald wieder losgefahren, weil sie noch zu HAMMER wollte, sich ein Stück Auslegware für den Flur kaufen, die alte hat Flecken von Katzen-Pipi.

Mit Andrea hab ich auch eine 3/4 Stunde telefoniert. Wir haben ja Themen zu deinem Geburtstag, hab ich gesagt. Wir kamen auf Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu sprechen. Sie erlebt in ihrem Umkreis auch grad, wie sich Kinder Gedanken um die älter werdenden Eltern machen. Ein weiteres Thema war Geldanlage. Sie haben ETF-Fonds, was ich auch für gut halte, nur nicht für mich. Ich bin erstmal dabei, mir überhaupt ein Polster zu schaffen. Es ging immer alles weg – für eine Nebenwohnung über 2 Jahre bei Heidi in Bandelstorf für Jonte und für Kurse an der Paracelsus-Schule für mich. Dann soll ich wenigstens ein Tagesgeld-Konto anlegen, hat sie gesagt, sonst mach ich nur nasse. Ja, das werd ich auch, hab ich gesagt. Das werd ich aber nochmal vertiefen beim nächsten Mal. Es geht hier nicht um ein paar Prozent-Punkte auf dem Tagesgeld-Konto. Wir leben in einer Welt des Wahnsinns – wie auch Daniele Ganser in seinem Interview sagt – und des größten Wandels aller Zeiten. Da geht es um Werte – um persönliche, nicht finanzielle, und um das globale Überleben. Ich glaub, dass das längst noch nicht jedem klar ist.