Sonnabend, 19. Oktober

Ein kurzer Blick zurück entspannt das Auge, damit es sich erholt und dann noch besser seine Hauptaufgabe erfüllen kann: nach vorne zu schauen. Margaret Fairless Barber

Nach dem schönen Ausflug gestern ins Mecklenburger Land mit Birgit, hab ich mir heute meinen Saison-Abschlusstag ausgesucht mit einem Angebot, das ich am Stadthafen vor dem Glaswelt-Laden gesehen habe und das noch bis heute gültig ist: Ein Waren-Erlebnis-Tag Wasser und Glas als Familienangebot für 29,90 pro Person. Kann man auch als Einzel buchen, da meine Familie nicht dabei ist. 11 Uhr Besuch der Mecklenburgischen Glaswerkstatt, jeder bekommt ein Glas mit persönlicher Widmung, 12 Uhr Mittagessen im Restaurant Venezia mit dem Tagesangebot des Küchenchefs, das ist gleich nebenan im Stadthafen, 13 Uhr Schifffahrt auf der Müritz mit DS (Dampfschiff) EUROPA, schon bekannt von meiner Europatour mit Jonte, 15:30 Uhr Stadtrundfahrt mit der Tschu-Tschu-Bahn bis 16:20 Uhr – bis auf die Glaswerkstatt kenn ich das natürlich alles schon, aber ich denk mir, das wird ein schöner Tag bei bestem Wetter. Die Sonne strahlt aus allen Knopflöchern!

Donnerstag, 17. Oktober

Die Welt gehört dem, der sie genießt. Giacomo Leopardi

Heute hole ich Kinokarten für Woodwalkers – das ist der erste Film nach den Bestsellern von Katja Brandis. Er läuft ab 24. Oktober hier im Cinestar, am Sonntag Nachmittag ist die Preview. Teil 2 und 3 folgen dann im Oktober 2025 und 2026. Das ist Fantasy – da wollen wir mit Birgit, ihrer Tochter Katrin und ihrem Mann Paul und den Kindern Anna Sophia, 16, und Oskar, 7, hingehen. Ich hoffe mal, dass sie pünktlich aus Rostock hier sind. Beginn: 14 Uhr

Hier im Cinestar – Ja, wir haben hier ein Kino – und es laufen sogar mal Filme, die ich für sehenswert halte. Das war lange Zeit nicht so, nur Action, Science Fiction, Horror, Computeranimation. Davon gibt es auch noch reichlich. Aber es sind jetzt auch Filme wie Der Buchspazierer darunter. Den werde ich mir auch noch angucken. Bücher sind mein Leben – jedenfalls zum überwiegenden Teil, jedenfalls jetzt.

Dienstag, 15. Oktober

Ab und zu sollte ein jeder über die Stränge schlagen und seine kühle Nüchternheit für eine Weile vergessen. Lucius Annaeus Seneca

Das hab ich gemacht – heut Nacht. Ich war bei einem Arzt, der nicht eindeutig zuzuordnen war. Vielleicht Orthopäde, aber durch sein verrücktes Aussehen, schwarze wilde Haare, eher Psychiater. Ich war zum zweiten Mal bei ihm. Beim ersten Mal war alles normal. Diesmal ging es gleich zur Sache und er war auf einmal ganz dicht bei mir. Ich wollte erst nicht, weil er mir nicht mal gefiel. Dann hab ich gedacht, mach doch, das wird dir vielleicht gut tun. Du kannst nicht alles immer nur kontrollieren … Der Oktober mit seiner goldigen, erdigen Kraft ist die Zeit für so schwergewichtige Träume aus den Hinterzimmern der Seele.

Sonntag, 13. Oktober

Ich liebe Menschen, die mich zum Lachen bringen. Ich glaube wirklich, dass Lachen meine liebste Beschäftigung ist. Es heilt jede Menge Krankheiten. Vielleicht ist es überhaupt das Wichtigste am Menschen. Audrey Hepburn

Heute ist ein guter Tag, um ein guter Tag zu sein. Na, wer sagt’s denn … der Teebeutel-Spruch.

Sonnabend, 12. Oktober

Schönheit beginnt in dem Moment, in dem du beginnst, du selbst zu sein. Coco Chanel

Die innere Schönheit – die äußere, dazu stand gestern in Wir sind Müritzer: Die letzte Nacht war zweifellos DIE Nacht der Polarlichter. Aus allen Teilen der Mecklenburgischen Seenplatte und darüber hinaus haben uns wunderschöne Fotos erreicht. Vielen Dank dafür! Die Lichter waren unglaublich kräftig und verzauberten sowohl die Städte als auch die Landschaften drumherum.

Das sah magisch aus und so schön wie die Lichter in der Nacht war auch der Tag in der goldenen Sonne des Oktobers auf unserer Fahrt nach Friedland über Neubrandenburg durch die mecklenburgische Landschaft. Birgit erzählt gern beim Fahren und gestikuliert dabei, dass ich gesagt hab: Lass mal die Hände am Lenkrad … und während sie so in Fahrt war, hab ich gesagt, nach Friedland ging es eben rechts ab. Sie fuhr geradeaus weiter Richtung Altentreptow. Es hat eine Weile gedauert, bis wir wenden konnten, und so kamen wir dann auch fast 10 Minuten zu spät bei STEFFEN MEDIA an. Auch wenn wir angerufen hatten, dass wir etwas später kommen, macht das keinen guten ersten Eindruck, find ich.

Das Treffen selbst mit dem Verkaufsleiter Marketing, Herrn Stapel, lief dann gut und die Firma präsentiert sich auch gut dort. Es gibt sie seit 1989 und der jetzige Inhaber STEFFEN hat sie von seinem Vater übernommen. Also regional und Familienbetrieb mit – auf meine Frage – 50 Angestellten. Herr Stapel will Birgit jetzt ein überarbeitetes Angebot zu ihrem Manuskript schicken, nachdem er es gesehen hat. Er ist davon ausgegangen, dass es mehr ein Bilderbuch wird, mit weniger Text. Von der Idee waren er und auch die Kollegin, die er dazubestellt hat, sehr angetan. Auch von der Finanzierung durch Crowdfunding: interressant, das hatten wir noch nicht. Insgesamt war es eine gute Atmosphäre bei dem Gespräch, die auf gegenseitiger Sympathie beruht hat.

Auf seine erste Frage, wie Birgit sich das Marketing vorgestellt hat, war ihre Antwort: Äh, da hab ich noch nicht so genau drüber nachgedacht … na ja, da die Firma das knowhow hat, hat er uns umfassend über die Möglichkeiten beraten. Ich bin gespannt, wie’s weitergeht nächste Woche …

Freitag, 11. Oktober

Wenn wir uns etwas erträumen, dann können wir es auch erreichen. Aus den USA

In der Nacht waren überall Polarlichter zu sehen. Antje hat Fotos davon über Pölchow bei Rostock, wo sie wohnt. Und auch im Status von Aniko, die mit Mario im Süden in Urlaub ist, waren Polarlichter über Waren zu sehen. Die hat sie von hier geschickt bekommen. Ich hab keine gesehen. Um 1:30 Uhr hab ich geschlafen.

Heute fahre ich mit Birgit zur Druckerei von STEFFEN MEDIA nach Friedland. Sie hat ein Angebot zum Druck ihres Buches Wie Rulum, der Waldschrat, seine Freu(n)de wiederfand … Die Gofundme-Werbekampagne läuft seit 22. September. Ich hab gestern Abend mit meiner Einzahlung noch die 10 Prozent vom Spendenziel erreicht. Über Nacht sind schon zwei weitere dazugekommen.