Abschiede sind Tore in neue Welten. Albert Einstein
Das alte Jahr geht, das neue kommt …
Abschiede sind Tore in neue Welten. Albert Einstein
Das alte Jahr geht, das neue kommt …
Wer einen Engel zum Freund hat, braucht die ganze Welt nicht zu fürchten. Martin Luther
Als ich gestern Nachmittag bei stürmischem Wind am Tiefwarensee spazieren gegangen bin, stand da eine Frau auf dem Weg und hat auf’s Wasser geguckt. Als ich bei ihr war, hat sie mir sehr freundlich Frohe Weihnachten gewünscht. Danke, das wünsch ich Ihnen auch, hab ich im Vorbeigehen gesagt. Dann bin ich stehen geblieben und hab gesagt: und sogar mit Sonne – sie: ja, ganz herrlich! Beim Weitergehen hab ich gedacht, ich hätte mich auch auf ein Gespräch einlassen können, wie – wir haben das doch schön hier. Wohnen Sie hier oder machen Sie Urlaub? Dafür war es dann zu spät. Bei der nächsten Gelegenheit …
Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung. Aristoteles
Während ich vorhin gerade an vorigen Sonntag gedacht hab, als Jonte noch hier war, hat er mir eine Sprachnachricht geschickt: He Oma Nita, heute will ich zu dir, denn ich vermisse dich … dann Taminas Stimme: wenn vielleicht nicht heute, dann demnächst? Denn morgen wollen wir ja nach Rostock zu Oma und Opa. – Jonte: Hm, dann übermorgen!
Dann hat Tamina gefragt, ob wir vielleicht zusammen in das Landwirtschaftsmuseum gehen können, wenn da geöffnet ist. Ja, im Vorbeifahren beim Agroneum Alt-Schwerin, als ich Jonte von Schwerin geholt hab, hab ich gesehen: Lichterfest am 30.12. – und noch gesagt, schade, da bist du schon wieder zuhause. Das passt ja toll, jetzt kommen sie am Sonnabend und wir fahren zusammen da hin. Schöne Überraschung zum Jahresende! Alt-Schwerin ist hier in der Nähe und ist kein Stadteil von Schwerin.
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit, und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle schöne Blumen der Vergangenheit. Joachim Ringelnatz
Einen lichten 4. Advent und Heiligen Abend …
Sonne kann nicht ohne Schein, Mensch nicht ohne Liebe sein. Johann Wolfgang von Goethe
Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf unserer Suche nach dem Großen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden.
Gestern war der Höhepunkt an Regen, Sturm und Dunkelheit, auch kaum Internet.
Im Advent, der Zeit der Lichter, wird ein jeder schnell zum Dichter. Denn in dieser stillen Zeit, reicht ein leises Wort sehr weit.
Sternzeichen Faultier, Aszendent Couch, Wetter Sturm und Regen
Der Mensch braucht Stunden, wo er sich sammelt und in sich hineinlebt. Albert Schweitzer
Ruhe finden, Ankommen, an welchem Ort auch immer. Angenommen werden, so wie man ist, von anderen und von sich selbst. Nicht mehr getrieben sein von Wünschen, Vorstellungen und Zielen. Nichts mehr müssen, sondern dürfen. Schmerzen und Leid werden abgenommen. Alles ist leicht, nichts ist schwer. Das ist nach Hause kommen.
Sagt Danas Adventskalender … Als sie gestern mit Vivi von Rostock nach Hause gekommen ist, wo sie wieder einige Termine hatte, auch in der Onkologie, war ihr Weihnachtsbaum, den sie Sonntag liebevoll geschmückt hatten, umgestürzt und die ganze Pracht und Herrlichkeit lag zerscheppert auf dem Boden verteilt.
Die hohen Tannen atmen heiser im Winterschnee, und bauschiger schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser. Die weißen Wege werden leiser, die trauten Stuben lauschiger. Da singt die Uhr, die Kinder zittern; im grünen Ofen kracht ein Scheit und stürzt in lichten Lohgewittern, – und draußen wächst im Flockenflittern der weiße Tag zu Ewigkeit. Rainer Maria Rilke
Mein Weihnachtsgeschenk sind die 4 Tage, die Jonte hier gewesen ist. Soviel Freude, soviel Liebe, soviel Glück. Da leuchtet das Herz. Auf dem Rückweg von Schwerin haben wir in Klink bei Kell’s Bauernmarkt angehalten. Einen neuen Fußabtreter für mich haben wir da nicht gefunden, doch dafür ein schönes Herbarium von Expedition Natur. Das wird unser Sommerprojekt – Blätter und Blüten sammeln.