Meine Freude über die Veröffentlichungs-Zusage des Verlages kann ich manchmal immer noch kaum fassen. Als ich die Wunder-Nachricht erhalten habe, hatte ich das Gefühl, jetzt ist alles geritzt. Ich habe meine ganze Energie dazu gebündelt, wie in einem Laser-Strahl. Hab das Manuskript Freitagmittag mit dem 12-Uhr-Glockenläuten in den Briefkasten gesteckt, mit einer schönen Schwertlilien-Briefmarke versehen. Die verwende ich immer für Post von mir an den Titelhelden. Auf das „i“ von Eingangslektorat habe ich keinen Punkt gesetzt, sondern einen roten Herzstempel gedrückt. Dann habe ich mir vorgestellt, in Frankfurt geht ein Lektor Montagmorgen frustriert – weil Montag ist – in den Verlag und denkt, es könnte mal wieder ein schönes Manuskript auf meinem Schreibtisch landen. Und siehe da – Wunder geschehen. Das ist Flow!