Jetzt ist es zu spät. Du bist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Auch nicht, wenn jemand dazu kommt oder Du nicht hier bist. Vor einem Jahr wäre das noch möglich gewesen. Es muss und wird nichts Aufregendes werden. Ein Mann für den Alltag. Er kann mich dir nicht wegnehmen, der Mann aus Zeitungspapier. Das kann er nicht. Er weiß nichts von meinem geheimen Innenleben. Seh auch keinen Handlungsbedarf, ihm das mitzuteilen. Ich kann ihm ja wohl schlecht sagen, ich hab noch ne alte Liebe von anno 1505. Das kam mal bei einer Rückführung ans Tageslicht. Spielt aber jetzt nicht die Rolle, ist nur der Hintergrund. Und bei dir gehe ich nicht über deine Absperrungsmarkierung, und bis jetzt hast Du sie nicht aufgehoben, nicht mal gelockert.
Ich treff mich mit einem 32-Jährigen! Und ich bin willens, ihn in mein Leben zu lassen. Ihn oder einen anderen. Jetzt müsste Maik eigentlich wach werden. Wenn er jetzt nicht aufwacht, Gutnacht! Junior 32 begrüßt mich grinsend mit „Hätte schlimmer kommen können!“ Für die Art Komplimente bin ich nicht zugänglich. Zwei Tage nach dem Date fragt ‚Hätte schlimmer kommen können“: „Hast du nächstes Wochenende Lust auf einen Hausbesuch?“ Das teile ich Maik informativ mit. Und jetzt kommt ein Statement von ihm: „Bestimmte Sachen stehen Ihm nicht zu. Er kennt die Geschichte nicht.“ Das denke ich aber auch. Martina meint: „Hm, ich frag mich nur, wie er darauf kommt, dass IHM was zustehen könnte?“ Ach Martina, Ich find das sehr erotisch …