Heute ist Donnerstag, der 23. November

Wenn ich schon keinen Schlussstrich ziehen kann – ich würde mir damit ins eigene Herz schneiden und in seins sicher auch – kann ich wenigstens die Tage so nehmen, wie sie kommen und es so sein lassen, wie es ist. Die Verbindung trennen ist bei Seelenhälften nicht möglich, das merkt man bald. Das mit den Tagen geht mal besser und mal schlechter, doch so lange die guten überwiegen, ist es in Ordnung, denke ich, und ich freue mich über jeden Tag, an dem es mir gut gelingt. Ich würde es keinem wünschen, aber auch mit keinem tauschen wollen. Manchmal denke ich über meinen Status nach und das liest sich dann wie eben beschrieben.

Vor allem im bevorstehenden Dezember wird mir jedes Jahr – und das waren schon einige – bewusst, was es für mich bedeutet, so zu leben. Gerade Advents- und Weihnachtszeit und Jahreswechsel – da tröste ich mich damit ein wenig, dass ich auch Familie habe und gute Freunde. Aber das ist eben nicht alles … Wenn ich das denke, tröste ich mich wiederum damit, dass viele zwar zusammen sind, aber wahrhaftig nicht glücklich sind.

Ein kleines Wunder gab es gestern. Einmal, dass ich ihm geschrieben habe – die Geschichte aus der Nachbarschaft, die mir nochmal deutlich vor Augen führt, was so eine Triangel-Geschichte für alle Beteiligten bedeutet, und dann, dass er darauf überhaupt geantwortet hat: „Oha, Glückwunsch“

 

 

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