Heute ist Sonnabend, der 2. Dezember

Endlich Dezember. Da liegt schon was anderes in der Luft. Neubeginn und Aufwärtstrend. Das war eins von den am wenigsten erbaulichen Jahren und zermürbend. Nicht nur der Sommer, von dem man im Winter zehren kann, ist ins Wasser gefallen, auch was Gutes war, war nicht von langer Dauer. Ich sorge für meinen Körper. Haut und Herz reagieren am sensibelsten. Natürlich, sie sind auch am meisten betroffen von der Situation „So ist es jetzt.“ Alles, was das Herz erfreut und was die Haut verwöhnt! Alles, was ihnen schadet, meide ich.

Der Markt ist weihnachtlich geschmückt und beleuchtet und seit gestern steht die große Tanne unten, die mir als Weihnachtsbaum dient, so dass ich mir nicht die Mühe machen muss, bei mir einen aufzustellen. Gestern war ich bei Martina. Sie sagt, das allerallerschlimmste für sie ist, Weihnachten allein zu sein. Die Feiertage gehen noch, aber Heiligabend … Warum grad Heiligabend? Weil es ein heiliger Abend ist … Ja, gut, das seh ich ein. Alle haben irgendwie Familie, Kinder, Anhang, meint sie. Ja, so wie ich auch. Sie hat eine betagte Mutter, weiter weg. Aber Freunde sind doch auch was wert …

„Die gleiche Zeit, die es dauert, über die Vergangenheit zu trauern, hat man zur Verfügung, um die Zukunft zu gestalten“, sagt Tagessprüchlein-Kalender. Ich bin ohne Plan und brauch auch keinen, ich lass es auf mich zukommen …

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