Meine Haut ist arg strapaziert von der Kälte. Das passt zu seiner Liebe zu leblosen Dingen. Im Sommer, der keiner war, hat er mir mal ein Bild geschickt von seiner Geliebten namens Harley – die wechseln öfter mal, aber heißen alle gleich – mit Born to be wild als Unterschrift. Ein großes hartes Teil vor dunklem Abendhimmel, dass einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wenn es erotisch wirken sollte, hat es den Zweck verfehlt. Hart wie Stahl und kalt wie Chrom – wie kann so ein Mann lieben, was weich und warm ist? Gar nicht, nehm ich an. Zumindest gibt er sich nach außen so. Heiß ist das Ding nur, wenn er damit gefahren ist. Da hab ich mir mal schön mein Bein am Auspuff verbrannt. Wie lange einem sowas doch in Erinnerung bleibt. Es hat sich eingebrannt in mein Gedächtnis – Alles.
Erster Advent – Leuchte Licht mit hellem Schein … ich verzichte in diesem Jahr auf Advents- und Weihnachts-Deko. Die Tanne unten reicht. Hier oben sitzen noch die Osterhasen im Regal, es lohnt sich nicht mehr, die wegzuräumen. So vermitteln sie schon die Vorfreude auf den Frühling, während eine Mischung aus Schnee und Regen vom Himmel fällt, entscheidet sich noch … In meinem seidigen Koukon träum ich vom Sommer, der auch einer ist.
Unten gibts nachher die 2. Staffel von Game of Thrones und gefüllte Paprikaschoten …