Heute ist Montag, der 11. Dezember

SEID FRÖHLICH IN HOFFNUNG,

GEDULDIG IN TRÜBSAL,

BEHARRLICH IM GEBET.

Römerbrief 12, 12

Heute war Beerdigung. Mein Onkel. Der Vers aus der Bibel war den Liedtexten vorangestellt. Wie der auch auf meine Situation passt. Die Trauerfeier war in der alten kleinen Dorfkirche, in der ich getauft wurde, am 1. Januar 1960. Als der Sarg in die Erde gelassen wurde – längst nicht mehr wie früher mit Seilen, sondern natürlich elektrisch oder vielleicht auch hydraulisch – hab ich in der Reihe dahinter das Grab meiner Eltern gesehen, neben mir das Grab meiner Großmutter und meiner Tante und meine Urgroßeltern waren dort auch begraben, nur die Stätte gibt es nicht mehr. Da kamen mir schon Gedanken zu meinem Leben und dem, was das ist – mit mir und Maik – oder was es war? Und wenn ich es schon so manches Mal zuvor gedacht habe – das war eben nur das – obwohl ich es anders fühle – so kam heute ganz besonders die Sinnfrage auf …

Abends war dann Weihnachtsfeier – vom Gutshaus, aber nicht im Gutshaus , sondern 2 Dörfer weiter, nach dem Kirchenacker. Das war ein abrupter Übergang, aber eine schöne Runde mit schon nach so kurzer Zeit lieb gewonnenen Kollegen. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Und dem Nebeneffekt: Am Freitag die Abendmenü-Schicht – also doch nicht Ruhe bis Jahresende. Schön!

Jetzt noch je 1 Glas Wein auf das Leben, auf die Liebe, auf die, die wir lieben …

 

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