Heute ist Mittwoch, der 10. Januar

Ich hab hier ein flauschig weiches Nest – warm und behaglich – in dem ich es mir gut gehen lassen kann. Er kann nur in Erinnerungen baden. Ich denk, sie tun ihm gut, und ich bin froh, dass er sie hat. Ich glaub, viel, was das Herz begehrt, hat er da sonst nicht. Wir haben beide was angefangen, dessen Ausmaß wir damals nicht absehen konnten. Er nicht und ich auch nicht. Und warum? Wir waren beide am Verdursten in unseren Ehen. Aus der Quelle kam kein Wasser mehr. Das war schon lange versiegt. Dann haben wir vom Wasser des Lebens getrunken …

Manuel sagt, wenn ich da so rein spüre – er spürt immer in alles rein – dann fühle ich, es hat sich wieder was geöffnet zwischen euch. Weil er geantwortet hat? Nein, das sieht nur so aus. Was er schreibt, ist – wie sonst sein Schweigen – nur seine andere Form, nichts zu sagen. Manuel sieht das nicht, aber ich.

Was mir gut tut, ist Blog schreiben, meine Freunde, meine Familie, mein Vertrauen … Um 9 treff ich mich mit meiner lieben Carmen beim Bäcker, um das Neue Jahr zu begrüßen. Sie fährt heute in ihre hessische Heimat zu ihrer Mutter, und da wir uns in diesem Jahr noch nicht gesehen haben, treffen wir uns auf ein Käffchen. Das sind liebenswürdige Kleinigkeiten und Gesten, die das Leben schöner machen …

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