Heute ist Sonntag, der 4. März

Nur eisige, sonnige Kälte – noch nichts zu merken von Frühjahr. Von denen gefällt mir keiner, da in finya. Ein hypomanischer Verliebtheitsgrad, wie ich ihn mal kannte, wird sich mit den Kandidaten nicht einstellen. Überwiegend schlechte Fotos, auf denen sich die Männer präsentieren. Unabhängig vom Aussehen, gibt es gute und schlechte Fotos. Die guten sind rar. Von mir habe ich mit Hilfe meines Juniors 3 schöne Bilder eingestellt: Eins als „Renate“ bei Müritz-Saga, eins in der Hängeschaukel hoch oben im Baumkronenpfad Ivenacker Eichen und eins mit regenbogenbuntem Schal und Mütze auf meiner Dachterrasse.

Sohnemann ist um halb 2 wieder losgefahren. Was mache ich nun mit dem angebrochenen Sonntag? Das Handy schweigt. In der Küche steht ein Riesenberg Abwasch, doch dazu habe ich jetzt keine Lust. Der kann bis morgen warten, oder bis übermorgen. Am Dachfenster darüber hängt mein Schild: Der Abwasch kann warten, das Leben nicht. Das Leben findet nicht in finya statt, mit Nachrichten wie „Hello“ oder „Möchte gern mit dir plaudern.“ Sehr kommunikativ geht es da nicht zu. Einer schreibt mir, der 65 ist, obwohl ich deutlich jüngere Altersangabe im Profil definiert habe. Irgendwie ziemlich trostlos. Und paradox obendrein: Mich dort auf die Suche zu begeben, wo ich mir vorher schon an 3 Fingern abzählen kann, wie die Erfolgsaussichten sind. Hauptsächlich deswegen, weil „der Richtige“ schon da ist. Da, nur nicht Hier … Hoffnungsbarometer gefühlt „bewölkt“

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